G1L2 - oder: Das Schwierige zuerst

Dieses Thema im Forum "Theorien und neue Trainingskonzepte" wurde erstellt von Lampe, 25 Juni 2016.

  1. Lampe

    Lampe PEC-Koryphäe (Rang 9) Threadstarter PEC-Wohltäter

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    Inspiriert von Slim-Filters Thread möchte ich nun auch eine Theorie einstellen, über die ich mir schon lange Gedanken machte aber noch nie aufschrieb. Glaub ich zumindest.. :D

    G1L2

    Zuerst Dicke, danach Länge!

    Ich nehme erstmal bezug zu der Gegenteiligen, etablierten Theorie L1G2 um darüber dann meine Gedanken zu G1L2 auszuführen.
    L1G2 besagt grob zusammen gefasst, man solle erst auf Länge trainieren und erst anschließend auf Dicke.
    Der Hintergrund ist der, das man sagt, würde man erst auf Dicke trainieren würde sich mehr Querschnittsmasse im Penis bilden durch Gains, so das anschließendes stretchen erschwert wird und Längen Gains erschwäre.

    Ich werfe jetzt in den Raum das es eben genau andersrum, undzwar zuerst auf Dicke zu trainieren, deutlich mehr Sinn macht.

    Wie komme ich darauf?

    Als erstes Unterstelle ich jetzt, das Dickegains keinen Einfluss auf spätere Längengains haben. Es sind vorallem die Erfahrungen aus dem was ich so in den letzten 7-8 Jahren in den Foren las, was mich zu dem Entschluss kommen lässt. Ich stelle auch in den Raum das die Erhöhrung des Querschnitts viel zu marginal sind um überhaupt einfluss auf die Stretches haben zu können. Überlegt euch, wieviel Kraft man mit seinen Händen und Armen aufbringen kann. Ob es da einen Unterschied macht ob man noch ein Zentimeter mehr Querschnitt mitzieht? Ich persönlich sage ganz klar, nein.
    Ich verweise mal auf den User Palle der, soweit ich weiß, Jahrelang gepumpt hat mit entsprechenden EG Gains, bevor er anfing zu stretchen. Er konnte trotzdem Länge Gainen.
    Ausserdem mal Grundsätzlich die Frage, macht es bei der Beratung oder bei der Gainprognose einen Unterschied ob ein Newbie mit 11er EG oder 16er EG in das Forum kommt?
    Nach L1G2 hätte der zweite weniger Chancen, was ich nicht Glaube.

    An dieser Stelle wäre somit die L1G2 hinfällig.

    Warum aber sage ich, das es meiner Meinung nach deutlich Sinnvoller ist zuerst Dicke zu trainieren?
    Ich gehe sogar noch weiter und sage das es Kontraproduktiv ist, wenn man zuerst auf Länge trainiert!

    Ich habe in den Jahren eine Sache sehr häufig gelesen, User die von Schwierigkeiten berichten, EG zu gainen. Allgemein herrschte mal die Grundsätzliche These, Dicke ist schwerer zu Gainen als Länge.
    Ob diese Meinung immernoch ein wenig berechtigung hat, kann ich nicht sagen. Auf mich persönlich trifft es allerdings zu.

    Ich möchte nun auf die ALP Theorie verweisen.
    Sie besagt ganz grob, solange Luft nach vorne ist durch erhöhte Bpfsl, gaint man ehr Bpel statt EG.
    Erst wenn die Luft nach vorne kleiner wird und sozusagen eine "Schranke" den weg nach vorne Blockiert, wächst er in die Breite. Für mich klingt das Schlüssig und meine Erfahrungen bestätigen das.

    Ich sage nun, G1L2 oder, das schwierige zuerst!

    Ich behaupte und stelle in den Raum:

    Die Schranke nach vorne ist dann am aller stärksten und massivsten, wenn man noch nicht einen einzigen Stretch in seinem Leben gemacht hat. (Mal kurz am Lümmel ziehn ohne PE hintergrund lasse ich mal aussen vor. ;) )
    Ich behaupte, das man zuerst auf Dicke trainieren sollte weil eben grade zum Anfang die Schranke auf natürliche weise vorhanden ist, es gibt einfach keine durch stretches hervorgerufene Luft nach vorne! Dies sollte in Anlehnung an die ALP Theorie das EG gainen vereinfachen und so die Gesamtheit der Gains am Ende der PE Karriere erhöhen. Der Fakt der EG Gains schwierig macht, zuviel Bpfsl/Bpel Differenz, fällt weg.

    Ich unterstelle einfach mal, es ist deutlich schwerer Bpel wieder an den Bpfsl herran zu ziehen, als einfach etwas mehr Querschnitt mit zu stetchen. Daher macht G1L2 für mich deutlich mehr Sinn wenn jemand sowohl Länge, als auch Dicke in seiner PE Karriere gainen möchte.

    Ok, um das ganze noch kontroverser zu machen. :D

    Ich werfe in den Raum:

    Das standartmäßige Newbieprogramm, das Einsteigertraining, gehört Modifiziert und an die Ziele des Users angepasst!

    Wenn jemand kommt und das klare Ziel hat Länge UND Dicke zu gainen, dann sollten Stretches ganz aus dem Einsteigerprogramm gestrichen werden, und von anfang an der Fokus auf Schwellkörperübungen gesetzt werden. Der Hintergund ist ganz klar, die natürlche Schranke, die natürliche kleine Differenz von Bpfsl zu Bpel bei einem untrainierten Penis muss genutz werden um G1, oder das schwere zuerst, zu machen.

    Gleiches gilt wenn jemand nur Dicke möchte.

    Was wenn jemand sagt er möchte nur Dicke, entschließt sich aber später das er doch auch Länge möchte?
    Dann entstehem ihn keinerlei Nachteile. Er muss jediglich Stretches in sein Programm mit rein nehmem, hat aber gleichzeitig am Anfang durch G1L2 profitiert.

    Eine Theorie.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lampe
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Juni 2016
    #1
  2. slim_filter

    slim_filter PEC-Experte (Rang 6)

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    Schau, da hat mein Thread doch schon etwas bewirkt. Ich sehe das grundsätzlich sehr ähnlich.
    Problematisch ist nur, dass viele - wenn auch vermeintliche- Hardgainer sind, wenn da zu lange kein Gain kommt, wird das Projekt eingestellt. Denke L1G2 hat sich auch deswegen entwickelt, um die Leute bei der Stange zu halten (höhö).

    Deckt sich auch mit meinen Erfahrungen aus den amerikanischen Foren, die meisten beschreiben, dass sie EG gegaint haben, als sie eine längere Pause gemacht haben. Oder formulieren wir es um, die meisten haben EG gegaint als sich durch fehlendes Training hier BPFSL zurückgebildet hat. Dann wurde wieder mit vielen Stretches trainiert und man gaint keinen EG mehr.
     
    #2
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  3. Riffard

    Riffard PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Moderator

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    Oh Gott, ihr killt mich noch :D Mach doch kein Scheiß Mann, ich trainiere doch gerade erst Länge dann Dicke :D
    Auch das klingt einleuchtend und ist super geschrieben. Ich warte noch bis pe_pe und Buck sich dazu äußern, wird ja immer interessanter hier ;)
     
    #3
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  4. slim_filter

    slim_filter PEC-Experte (Rang 6)

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    Letztlich kannst du fast machen was du willst, denn beweisbar ist sowieso nichts. Logisch klingen ungleich korrekt sein.
    @BuckBall und @pe_pe können nichts widerlegen, da es keine Beweise gibt, weder für das eine noch das andere.
    Wenn man drei Gruppe mit 20 Anfängern bilden würde, wo eine erstmal Länge dann Dicke und die andere erst Dicke dann Länge trainieren würde und die dritte beides zu gleichen Teilen, könnte man eine halbwegs verlässliche Aussage treffen. Am Ende gainen, dann aber nur wieder alle, weil alle PE betrieben haben, was meinen Ursprungsgedanken wieder hervorhebt, der besagt, dass es quasi egal ist wie man trainiert, entscheidend ist nur die Zeit die man aufwendet.

    Somit bleibt die einzig wahre Aussage im PE - Business: " Eigener Schwellwert - Intensität * Zeit".
     
    #4
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  5. Riffard

    Riffard PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Moderator

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    Das hab ich auch nicht gemeint. Aber ich lege nun mal sehr viel Wert auf deren Meinung und Ansichten.
     
    #5
  6. pe_pe

    pe_pe Gelöschter Benutzer

    Ist es nicht, da jeder andere Ziele hat.

    Der beste Beweis ist man meist selber.
    Wie das geht?
    Ich habe zB mit verschiedensten Ansätzen trainiert, diese verglichen und autark Rückschlüsse aus meinen Erfahrungen gezogen.

    Pi's sei Dank konnte ich daraufhin stets Entscheidungen treffen, die für mich funktioniert haben.

    Effektiv ist Experimentieren nicht und kann gut vermieden werden durch Konzepte oder Theorien, die von erfahreneren Pe'lern bereits für gut oder schlecht befunden wurden.
    Wenn eine Theorie profund ist, wird diese eben mit der Zeit zur Konsensstrategie (teils auch unabhängig von einer schlechten Datenlage, die die gesamte PE-Szene durchzieht).

    Hinterfragen ist trotzdem immer gesund und Kritik auch häufig angebracht, da sich unsere Körper nun mal unterscheiden.

    Trotzdem halte ich L1G2 für eine ausreichende Theorie für ihre Zwecke auch wenn die Begründung für diese eher schlechter Natur ist (und dadurch angreifbar wird).

    Mehr als einen Ansatzpunkt zur Routinengestaltung für Anfänger stellt sie eh nicht dar ;)
    Wir reden also wahrscheinlich von einem durchschnittlichen Zeitraum von 3 Monaten, der hauptsächlich zur Konditionierung genutzt wird ;)

    Ob EG-Übungen überhaupt umgesetzt werden können im Anfängerstadium, bezweifel ich vehement.
    Es wird auch sicherlich nicht schaden sich erst über das Anfängerprogramm für ein paar Monate zu konditionieren um ein EG Training überhaupt vernünftig umsetzen zu können.

    Sehe auch keinen Vorteil bei jemanden der Bpel möchte, diesem EG Übungen nahezulegen.
    Das Risiko wäre mir persönlich zudem zu hoch, da Jelqen auch mehr als ausreicht um erste EG Gains zu generieren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26 Juni 2016
    #6
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  7. slim_filter

    slim_filter PEC-Experte (Rang 6)

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    Okay hier liegt ein Missverständnis vor.

    Ich beziehe mich auf Gains im Allgemeinen. Also es ist egal, welche "PI's" und ob L1G2 oder andersherum entscheidend ist die Intensität und die Stetigkeit des Trainings + Pausenzeiten zur Regeneration.
     
    #7
  8. Lampe

    Lampe PEC-Koryphäe (Rang 9) Threadstarter PEC-Wohltäter

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    Gibt es noch Fragen oder Anregungen zu dem Thema?

    Mit freundlichen Grüßen
    Lampe
     
    #8
  9. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Ich kann alleine das schon nicht bestätigen, daher kippt für mich auch dein restlicher Ansatz schnell ;) Ich für mich kann sagen: Mit steigendem Umfang sind gerade die Zuwächse beim BPFSL und BPEL sehr mühselig geworden. Die Belastung musste drastisch steigen - das habe ich auch bei den Experimenten im letzten Jahr gemerkt. Was Palle angeht: Mit Extremen zu argumentieren, ist immer problematisch. Palle hat extrem gepumpt, Palle hat extrem gehängt, Palle hat überhaupt alles extrem gemacht. Nun ist das erste Problem, dass es schwierig sein kann, an Hardcore-Anwendern festzumachen, wie PE funktioniert. Das vorweg. Aber mal eine andere Frage: Wie viel gaint er jetzt mit 10-15 Minuten Standard-Stretch in welcher Zeit? Ich kann dir sagen wie viel ich mit EG 17 damit schaffe: Nichts mehr ;)

    Interessant finde ich an dieser Ecke, dass du die ALP für bare Münze nimmst, an die L1G2 aber "nicht glaubst". Die ALP ist eine nette Theorie - aber definitiv nicht der Weisheit letzter Schluss. Genau genommen ist sie in strenger Auslegung sogar schon unzählige Male widerlegt worden und in meinen Augen nahe am blanken Unsinn ;) Wenn sie uneingeschränkt stimmen würde, müsste jedes Schwellkörpertraining (z.B. auch Pumpen oder Cockring-Ballooning) bei einer vorhandenen BPFSL-BPEL-Differenz zum isolierten Anstieg des BPEL führen. Tut sie aber nicht. Bei mir z.B. nicht, aber auch bei anderen Leuten haben harte schwellkörperfokussierte Übungen nicht zwingend den BPEL erhöht, nur weil Platz zum BPFSL vorhanden war. Oder anders: Der EG kann auch steigen, wenn eine BPFSL-BPEL-Differenz vorhanden ist. Oder es passiert sogar einfach gar nichts, trotz harter Übungen.
    Eben darum habe ich ja immer wieder unterstrichen, dass man nicht die tumbe Einteilung "Dicke-Übung" und "Längen-Übung" oder "Schwellkörper-Übung" und "Tunica-Übung" vornehmen kann, sondern es zusätzlich unterschiedliche Wirkungsweisen und -foki bei verschiedenen Übungen gibt. In Zusammenspiel mit den individual-anatomischen Voraussetzungen eines Anwender, kann es zudem zu weiteren Verschiebungen der Wirksamkeit bestimmter Trainingskonzepte kommen. Beispielsweise war für mich anfangs der BPFSL nie das Problem, und der EG später ebenso wenig, beim BPEL musste ich hingegen schon viel mehr kämpfen. Und mittlerweile ist mein BPFSL ebenfalls extrem schwer zu bewegen. Bei dir ist es anders. Und bei anderen vielleicht noch anders. Es gibt durchaus Unterschiede, die ein simples "Mach so und so" nicht möglich machen.
    Und um das auch einmal zu benennen (allerdings nicht auf dich und deinen Text bezogen): Genauso hirnlos finde ich es, wenn man daraus ableiten würde, "mach einfach irgendwie". Das hilft auch niemandem. Genaugenommen sehe ich diese immer mal wieder aufkommende "Simplifizierung" einfach als Gegenreflex dazu, dass nicht jeder Verlauf beim PE perfekt vorhergesagt werden kann. Die Leute werden ungeduldig, sind unzufrieden und am Ende sind die einfachsten Parolen plötzlich die Sinnvollsten. Da gibt es beinahe eine Parallele zur aktuellen Politik ;) Aber ich schweife vom Thema hier ab, wo dankenswerter Weise nicht verzweifelt alles simpel gehalten werden soll, sondern einfach ein anderer Ansatz diskutiert wird.
    Unterm Strich: Du glaubst also an die ALP, verneinst aber die L1G2. Jedoch haben beide keine lupenreine Belegungshistorie. Das wird keine Theorie jemals haben. Was auch daran liegt, dass dazu der Protokoll- und Informationsstand in einem Communityprojekt wie PE schlichtweg zu schlecht und zu leicht zu verfälschen ist. Es wäre jedoch problematisch nun eher die eine Theorie in den Vordergrund zu stellen und daraus allgemeingültige Schlüsse zu ziehen, nur weil man sie vermeintlich lieber hat. Die ALP ist jung - und wurde im Grunde niemals fundiert belegt. PEC ist wahrscheinlich das einzige Forum mit Flächenwirkung, dass sie überhaupt mal zur Diskussion stellt und in die "Alltagsberatung" einfließen lässt. Daran kann man jetzt noch nicht ableiten, ob sie auch nur einen Cent wert ist. Ich persönlich habe, was diese Theorie angeht, eine zwiespältige Meinung. Ich fand sie auch mal beeindruckend einleuchtend, bis ich festgestellt habe, dass es so "einfach" schlichtweg nicht ist. Zumindest nicht für mich und nicht in vielen Fällen, wo ich sie bei der Beratung angewandt habe.

    Ein Zentimeter mehr Durchmesser wäre ein EG-Zuwachs von ca. 3 cm. Das sind bei vielen Penissen ca. 25% des Gesamtdurchmessers. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie eine solche Erweiterung des Gewebes nicht zu mehr Widerstand führt. Selbstredend weiß niemand ganz genau, was im Penis geschieht, wenn die Belastung wirkt, aber die alte Formel "dickeres Seil, also mehr Widerstand" ist für mich nicht ohne Weiteres abzutun.

    Da kann ich mich nur anschließen. Vielleicht geht man hier auch von etwas romantisierten Vorstellungen aus. Fokussierte EG-Übungen, also solche, die mit gehörig Blutstau arbeiten, sind auch mit die risikoreichsten. Natürlich... es gibt auch heftige Stretches, mit denen man es leicht übertreiben kann, aber diese werden üblicherweise auch keinem Einsteiger empfohlen. Reguläres Jelqing genügt in den meisten Fällen absolut (gerade am Anfang), um den EG mitzufördern. Das sieht man auch am Zuwachsverlauf diverser Einsteiger. Davon abgesehen liegt der Fokus bei vielen ohnehin auf der Länge.
    Der Grund, warum harte EG-Übungen also nicht an den Anfang der PE-Karriere gehören, ist auch, dass sie Schaden anrichten können, wenn man sie falsch dosiert (was mit ihnen recht schnell geschieht).
    Das Einsteigerprogramm ist zur Gewöhnung, Orientierung und der Entwicklung eines Körpergefühls für das weitere Training da. Nicht dafür, unter allen Umständen möglichst riesige Zuwächse in kürzester Zeit einzufahren.

    Warum sollte das so sein? Wenn es so wäre, müsste ja die Schranke nach vorne mit steigender Karriere immer labiler werden, was bedeuten würde, dass auch BPFSL-Zuwächse immer einfacher werden. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Sie werden schwerer.
    Was beobachten wir denn bei vielen Einsteigern? Genau... das selbst geringste Belastungen genügen, um den Penis zu expandieren. In alle Richtungen. Vor allem aber nach vorne. Der gesamte Ansatz des Decondition Breaks baut darauf auf, dass man den Penis, wenn man ihn nur in Ruhe lässt, soweit dekonditioniert, dass danach die Widerstände wieder geringer sind - nicht größer.
    Ich sehe noch nicht ganz, auf welcher Basis du nun davon ausgehst, dass EG-Training am Anfang den EG durch die Decke gehen lässt ;) Es gab doch durchaus Leute, die mangels besseren Wissens anfangs nur gepumpt oder gejelqt haben. Und? Hatten die mörderische EG-Zuwächse zu verzeichnen? Ich erinnere mich persönlich an keinen solchen Fall. Der BPEL ist immer gehörig mitgewachsen (wenn überhaupt irgendetwas gewachsen ist, sofern das Training planlos und nur sporadisch vollzogen wurde). Was eben auch daran liegen dürfte, dass PE-jungfräuliches Gewebe sehr einfach zu beeinflussen ist - aber nicht isoliert hinsichtlich des EGs.

    Wäre :) Allerdings sind solche Aussagen pure Spekulation. Man kann sie schon alleine deswegen nicht verifizieren oder widerlegen, weil die individuelle Auswirkung des PE-Trainings sehr verschieden ist. Beim einen entstehen die Zuwächse sehr schnell, beim anderen sehr langsam. Der 11er-EG könnte durchaus einen großen Vorteil haben, aber womöglich zeigt er sich nicht, weil er durch individual-anatomische Tatsachen ausgebremst wird. Anders gesagt: Man kann an der Ecke viel behaupten und "nicht glauben", aber das allein bringt uns noch nicht weiter.
    Wenn wir PE-Anwender ohne weiteres direkt miteinander vergleichen könnten, dann wäre es auch nicht schwierig, den perfekten Trainingsplan für alle zu entwickeln. Leider geht das nicht, weil jeder unterschiedlich darauf anspricht und individuelle Dosierungen oder Trainingsansätze benötigt.

    Grüße
    BuckBall
     
    #9
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  10. achille

    achille PEC-Veteran (Rang 7) PEC-Wohltäter

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    @Lampe @BuckBall
    ich finde es sehr schwer eine Aussage bezüglich l1g2 zu treffen anhand von erfahrenen plern.
    wenn jmd schon mehrere Jahre auf "Länge"gearbeitet hat u dann auf eg umschwenkt u danach evtl wieder auf "Länge" ist der penis egal in welcher Hinsicht einfach schon ziemlich austrainiert.fraglich ist es da ,ob es wirklich ab einem gewissen Zeitpunkt an dem eg Training liegt,das bpfsl/bpel schwerer wachsen,oder einfach an der über die zeit erreichten belastungstoleranz(nennen wir es mal Diskussionsfördernd"genetisches limit;).in einem satz:es ist fraglich,ob man auch ohne eg Training überhaupt noch "Länge"gegaint hätte.
    greetz
    achille
     
    #10
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