Ballooning / Edging - eure Erfahrung

Leo

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Hey Leute,

Ich frage mich seit einigen Wochen, ab wann Ballooning/Edging - kann beide nicht auseinander halten - denn schädlich wird, und ob normales Ballooning beim PE schon negative Effekte haben kann.

Ganz speziell meine ich die Libido und die EQ. Ich bin der typische Pornokonsument, der sich durch zig Pornos den Kopf weggeblasen hat, was unzählig viele negative Auswirkungen auf mich hatte. Insofern bin ich bei Ballooning und Edging ein wenig skeptisch und vorsichtig - Auch wenn meine Libido und EQ inzwischen wieder normal ist.

Ich hatte bisher die Erfahrung gemacht, dass ständiges über den Tag verteiltes Ballooning ohne Orgasmus negative Auswirkungen auf meine Libido und EQ hat, was ca. 1 Woche anhält, bis meine Sensibilität wieder im Ausgangszustand ist.

In Nofap und Rebootkreisen gilt Ballooning als äußerst kontraproduktiv, inzwischen denke ich, dass es die Dosis ausmacht. In meinem PE-Training ist Ballooning auch ein wichtiger Bestandteil und auch bei Übungen wie Jelqs und Ulis wird der Penis dauerhaft stimuliert.

Meine Frage ist nun: Seht ihr bei euch selbst einen Zusammenhang zwischen Libido, EQ und Ballooning - und wenn ja, hat das positive oder negative Auswirkungen bei euch?

Gruß Leo
 

slim_filter

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Also ich hab schon mehrmals verschiedene Ansätze probiert:

- NoFap
- tägliches Ballooning
- tägliches Edging
- Kombination aus Edging,Balloning und NoFap


NoFap:

Für mich nicht praktikabel. Nach ein paar Tagen kann ich nicht mehr stretchen, weil ich ständig eine Erektion bekomme. Teilweise auch Konzentrationschwierigkeiten, weil ich salopp gesagt, die ganze Zeit zu erregt bin. Hinsichtlich der Libido und EQ kann ich sagen, die Libido profitiert ungemein, die EQ geht erst steil bergauf, nimmt nach einer Weile aber wieder ab. Nach ein paar Wochen NoFap geht auch die Geilheit bzw. die Libido nach unten. Blitzt dann nur noch in kurzen Intervallen hervor.

Tägliches Balloning:
Quasi wie NoFap nur intensiver. Die Libido bleibt hoch, irgendwann schmerzen mir aber die Klöten. Einen Einbruch in der EQ hatte ich nur, nah ausuferndem Ballooning bei einem moderatem (10 - 15 min) eigentlich nie.

Tägliches Edging:

Je nachdem wie lange man das betreibt, sowohl ingesamt also eine oder zehn Wochen und wie lange eine Session dauert. Wird man irgendwann massiv an EQ einbüßen so ging es mir immer, die Libido sagt meist noch davor Tschüss.

Kombination aus Edging und Ballooning:

Für mich ist das der heilige Gral. Ich balloone eigentlich immer, nur manchmal, wenn ich schon 2 - 3 Tage nicht mehr abgespritzt habe, gönn ich mir mal einen Orgasmus. Der nächste Tag ist dann aber immer nur Ballooning. Ich schau halt immer wie intensiv das Training war, wie geil ich hin, ob Sex in Aussicht steht. Bei Sex habe ich 1 - 2 Tage davor eigentlich immer einen NoFap. Wenn das Training die letzten Tage immer sehr intensiv war und ich merke, dass ich entweder schon im Übertraining bin bzw. kurz davor, pausiere ich auch meistens oder wichse ganz normal. Letzteres ist aber eher selten.








Bei den Amis gibt es da so einen Spruch: "Aiming for EQ", nachdem gehe ich eigentlich auch so gut es geht. Wenn die EQ nachlässt Pause bis sie sich erholt, wenn sie gleichbleibt Balloning, falls sie davon nicht besser wird Pause, wenn aie durchgehend 1 A ist, dass weiter praktizieren was man davor gemacht hat.
 

Peter Enis

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Also ich bin neuer PE'ler aber Ballooning hab ich vorher schon immer Praktiziert.
Dazu habe ich auch noch ein Zitat aus einem anderen Thread von mir:
Mal so mal so, denke mal das gleicht sich so aus.

Am liebsten mit. Spucke, Massageöl, Gleitgel, Body-Lotion alles dabei :D

Bei mir ist es in den letzten Monaten (noch vor meiner PE Zeit) geschehen, dass ich eher auf langes Ballooning stehe. Der Samanerguss an sich ist für mich in den Schatten gewandert und gute Selbstbefriedigung an und für sich ist bei mir das schöne Gefühl also der Weg zum PONR. Das gute ist, dass ich meine Selbstbefriedigung an mein PE Training dranhängen kann und durch das Ballooning Vorteile habe gegenüber dem Edging (denk ich mal durch die längere Durchblutung.

Wenn ich PE betreibe dann meist 2 mal täglich Ballooning. Einmal direkt nach dem Training Also Stretching, Jelqing und dann Ballooning und dann Abends vor dem Schlafengehen nochmal Ballooning zur besseren Durchblutung und Regeneration über Nacht.

Nach dem training kanns schonmal so 20 Minuten - 2 Stunden Ballooning dauern, meist aber ca. 30 Min. Und Abends vor dem Schlafengehen denke ich so 10-15min Ballooning.


Wie gesagt der Abschluss ist für mich nicht mehr ganz so relevant bei der Selbstbefriedigung. Ganz anders beim Sex, dort würde ich gerne immer fertig werden.
Außerdem muss ich sagen, dass ich durch diese Veränderung meiner Selbstbefriedigung um einiges länger beim Sex kann, geschätzt doppelt bis dreifach so lange. Es hört sich komisch an, aber ich kann so lange rammeln wie ich will, dass es meine Freundin schon fast wieder stört, dass ich so lange kann:D Ich kann euch echt nicht sagen, ob das Psychisch oder Physisch bedingt ist und ob es bei anderen auch klappt, aber bei mir hat es geklappt und ich bin sehr froh darüber:D

Gruß euer
P.Enis :)

Ich glaube dazu muss ich nichts mehr sagen, aber Ballooning hat mir in jeder Hinsicht ziemlich geholfen und ich denke, dass es mir im Bereich "PE" auch weiterhelfen wird.
 
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Leo

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Das Verhältnis zwischen Ballooning und mir ist zwischen einem Bodybuilder auf anaboler Diät und Kohlenhydraten. Ich komme gerne in den Genuss davon, in Gedanken meide ich diese Praxis aber wie der Teufel das Weihwasser.

Jeder kennt das bestimmt, dass man beim Ballooning schnell mal die Kontrolle verliert. Aus 5min werden schnell mal 30min. Ich glaube, dass das auch eine persönliche Sache sein könnte, wie man auf das Ballooning reagiert. Letztlich ist eben jedrr auch unterschiedlich. Deswegen will ich einfach mal eine Testwoche wagen, in der ich Balloone wenn ich PE mache oder gerade mal aufwache und geil bin.

Die Theorie ist ja, dass man sich selbst dadurch desensibilisiert, indem sich Dopamin im Gehirn anreichert und dort in den Synapsen verbleibt, weil es nicht zum Orgasmus kommt. Prolactin ist ein Antagonist von Dopamin, der die Wirkung von Dopamin entschärft. Deswegen fühlen wir uns nach einem Orgasmus auch so schlapp.

Verbleibt jetzt das Dopamin in den synaptischen Spalten, ist von einer Desensibilisierung durch eine Verringerung der Dopamin-Rezeptoren der postsynaptischen Membran auszugehen. Das ist die typische Reaktion des Gehirns auf geile Erlebnisse wie z.B. das erste Mal Bunjeejumping oder der erste Orgasmus. Die Toleranz erhöht sich und in unserem Fall ist eine erhöhte Erregung notwenig, damit ich wieder geil werde bzw. eine Erektion bekomme oder aufrecht erhalten kann.

Ich werde das erstmal testen und euch dann berichten. Feststeht aber, dass das echt anstrengend wird. Habe gErade eine Runde Ballooning hinter mir und sitze hier mit einem Halbsteifen. Die Geilheit sammelt sich vor allem kurz nach dem Ballooning an. Was für längerfristige Folgen der ganze Spaß hat, das erfahrt ihr wenn ich damit durch bin.
 

alo

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wie war dein testen, Leo? und was für weitere erfahrung hast du mit ballooning gemacht?
 

BuckBall

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Ich frage mich seit einigen Wochen, ab wann Ballooning/Edging - kann beide nicht auseinander halten -
Damit mal angefangen, auch für Mitleser ohne großes Hintergrundwissen: Ballooning ist das immer wieder forcierte Annähern an den Orgasmus (bzw. an den Point-of-no-return), ohne diesen am Ende zuzulassen.
Edging ist Ballooning, nur dass man den Orgasmus am Ende (also bei der letzten Annäherung an den PONR) zulässt.
Details finden sich auch hier: Ü05: Ballooning | PE-Community

Meine Frage ist nun: Seht ihr bei euch selbst einen Zusammenhang zwischen Libido, EQ und Ballooning - und wenn ja, hat das positive oder negative Auswirkungen bei euch?
Für mich ist vor allem die Reizbasis das Entscheidende. Vorab: Ballooning hat meiner EQ oder auch meiner Libido niemals geschadet. Eher im Gegenteil. Und ich mache es seit mittlerweile drei Jahren regelmäßig (min. 3x die Woche jeweils 15-45 Minuten).
Allerdings achte ich auch sorgfältig darauf, Ballooning nur auf Basis von Kopfkino zu betreiben. Auf die Weise schule ich nicht nur meine erotische Phantasie (was einem a.) interessante Einblicke in das gibt, was einen erregt und b.) einem auch Werkzeuge in die Hand gibt, sich "auf Knopfdruck" und ohne externe Reize zu erregen), sondern fördere eben auch die Erektionskontrolle.
Betreibt man Ballooning hingegen immer auf Basis von Pornokonsum, dann ist die Gefahr groß, dass dieser exzessiv wird und man sich auf lange Sicht die eigene Reizwahrnehmung desensibilisiert.
Diese Abstumpfung der Reizwahrnehmung bleibt für mich durch das Kopfkino aus. Auch wenn ich eine sehr ausgeprägte Phantasie habe, ist diese nie so plastisch, plump und extrem wie eine Reizüberflutung per Pornokonsum (reale visuelle und audielle Sinneswarnehmungen, sowie taktile durch das Ballooning).

So oder so sollte man aber auch beim Ballooning ein Maß finden. Wer es stundenlang ausführt, sollte vielleicht einmal hinterfragen, ob dies wirklich sinnvoll ist (oder ob er sich da nicht gerade in eine Sucht flüchtet). Hat man jedoch ein gutes Maß gefunden, halte ich das Ballooning für eine ideale PE-Übung, um die EQ zu reflektieren (also auch Veränderungen, etwa durch Trainingsumstellungen, zu bemerken) und die Schwellkörper sanft in "Benutzung" zu halten. Besonders wenn man die mittleren Dreißiger überschritten hat, sollte man sich mit dem Gedanken anfreunden, dauerhaft sanfte Schwellkörperübungen auszuführen, um dem Abbau der glatten Muskulatur entgegenzuwirken. Für so etwas ist Ballooning dann vollkommen ausreichend - und kann noch dazu Spaß machen und die eigene Körperkontrolle erhöhen, besonders wenn man es gezielt mit den Beckenbodenübungen kombiniert.

Grüße
BuckBall
 

Madnox

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Also generell ist es schwer zu sagen, ob die Libido steigt, gleich bleibt oder sinken wird. Bei dem einen steigert sie sich, beim anderen sinkt sie und bei nächsten ändert sich gar nichts. Ich denke man sollte es einfach testen. Dass soviel Dopamin ausgeschüttet wird, dass sich die Synapsen runterregulieren, halte ich für unwahrscheinlich, solange man nicht jeden Tag stundenlang extrem intensiv Balloning betreibt. Ich habe selber öfter relativ lange Tests durchgeführt, bei dem ich mir L Dopa oder einen Agonisten einverleibt habe und kann nur sagen, dass die Libido richtig stark gestiegen ist und auch nach dem Absetzen kein Down gefolgt ist. Wenn man sich die RLS Patienten ansieht, wird man auch feststellen, dass diese Gewöhnung an das Dopamin erst mit langer Behandlung einhergeht. Beim Balloning und Ending geht der Dopamin Ausstoß nach dem Masturbieren auch wieder zurück, was bedeutet, dass es sich nur um eine vorübergehende Ausschüttung handelt. Das hier solche Konzentrationen erreicht werden, um die Synapsen dauerhaft runter zu regulieren, also das kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlicher ist schon ein kürzeres Down durch erhöhtes Prolaktin, wobei Dopamin wiederum sehr stark Prolaktin hemmt. Für genaue Einblicke in die Neurochemie fehlen aber die Daten. Ich denke, dass eine Reizabstumpfung schon eher der Hauptgrund ist, warum bei einigen die Libido stark reduziert wird.

Gruss Mad
 

Peter Enis

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So um den ganzen Thread noch einmal aufleben zu lassen habe ich nochmal eine Frage:
Wie lange hält der Effekt des Balloning bei euch an? Sprich wenn ihr aufgehört habt mit Ballooning, wie lange bleibt die bessere Durchblutung an und meint ihr selbst wenn die bessere Durchblutung zurückgegangen ist meint ihr es gibt noch einen nicht sichtbaren Effekt? Sprich, dass das hormonreiche Blut trotzdem noch im Penis ist, auch wenn dieser sich komplett zum Normalzustand "zurückentwickelt" hat?
Bei mir hält der Effekt meistens nur eine Stunde an, wenn überhaupt.

Gruß
P.Enis :)
 

Crappy

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Bei mir hält der Effekt ebenfalls nicht lange an.
Aber dafür immer wieder mal am Tag richtig "fleischig". Ob das man Ballooning liegt weiß ich nicht.

Apropos Ballooning: Ich habe es bisher 4 Tage geschafft ohne Pornovideos, Bilder. Allerdings lese ich mir erotische Geschichten durch fürs Jelqen und Ballooning. Ist das OK oder schädigen diese Geschichten auch in irgendeiner Art meine Libido, EQ ?


Achja Peter Enis, du hast erwähnt das du beim Sex länger kannst.
Da kann ich nur 100% zustimmen. Ich habe mich auch besser unter Kontrolle und gebe mich nicht sofort dem "ich will jetzt abspritzen" hin. Ich bin mir sicher das kommt vom Ballooning :D
 
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Keule89

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Hab auch mal eine frage zu ballooning/edging:

Ich habe heute den ersten Tag im anfänger training gemacht also,
5min aufwärmen
10min stretchen
10min jelqen
Versucht 10min zu ballonen (nach 3 min edging)
50mal kegeln ( reserve kegel bin ich vermutlich noch zu blöde für)

meine fragen:

Wie oft kann man am tag balloonen/edging betreiben?

Ist balloonen/edging ein wirksamer bzw. zu empfehlender ersatz fürs masturbieren?
( da ich quasi immer geil bin und dieses ja jetzt kanpp 30min workout mich nicht ganz zufrieden stellt, obwohl ich es ja gelesen habe das man seinem besten stück nicht zuviel zumuten sollte...)

hoffe das war der richtige thread, gruß Keule89
 

Loverboy

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Ballooning trainiert die Gefäße.
Kannst du jeden Tag machen.
 

Terion

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Die Theorie ist ja, dass man sich selbst dadurch desensibilisiert, indem sich Dopamin im Gehirn anreichert und dort in den Synapsen verbleibt, weil es nicht zum Orgasmus kommt. Prolactin ist ein Antagonist von Dopamin, der die Wirkung von Dopamin entschärft. Deswegen fühlen wir uns nach einem Orgasmus auch so schlapp.

Verbleibt jetzt das Dopamin in den synaptischen Spalten, ist von einer Desensibilisierung durch eine Verringerung der Dopamin-Rezeptoren der postsynaptischen Membran auszugehen. Das ist die typische Reaktion des Gehirns auf geile Erlebnisse wie z.B. das erste Mal Bunjeejumping oder der erste Orgasmus. Die Toleranz erhöht sich und in unserem Fall ist eine erhöhte Erregung notwenig, damit ich wieder geil werde bzw. eine Erektion bekomme oder aufrecht erhalten kann.

Ich denke nicht, dass das korrekt ist. Wenn du nicht gerade entsprechende Substanzen genommen hast, wird Dopamin - so wie alle anderen Neurotransmitter auch - aus dem synaptischen Spalt sofort entfernt. Die Mechanismen sind bei jedem NT unterschiedlich, bei Dopamin gibt es in der präsynaptischen Membran den Dopamin-Reuptake-Transporter (DAT), der das Molekül wieder in die Präsynapse befördert. Von dort wird es über einen Monoamin-Transporter energieabhängig ins Vesikel geschleust und die Ausschüttung kann von vorne beginnen.
Außerdem werden Rezeptoren nicht abgebaut, nur weil der Ligand öfter/dauerhaft auftritt. Eigtl. bedeutet das in erster Linie gar nichts. Erst dahintergeschaltete Systeme wie bspw. 2nd messenger-Kaskaden können Regulierungen der Verstärkung/Verringerung der Rezeptor-Aktivität bewirken oder deren Expression erhöhen bzw. einen verstärkten Abbau einleiten.
Physiologisch ist ein Nachlassen des Reizes höchstens durch Habituation zu erklären. Anonsten würde ich eher psychologisch argumentieren (Adaptation).

Ich werde das erstmal testen und euch dann berichten. Feststeht aber, dass das echt anstrengend wird. Habe gErade eine Runde Ballooning hinter mir und sitze hier mit einem Halbsteifen. Die Geilheit sammelt sich vor allem kurz nach dem Ballooning an. Was für längerfristige Folgen der ganze Spaß hat, das erfahrt ihr wenn ich damit durch bin.

Warst ja schon lange nicht mehr on, aber falls du das trotzdem liest: Was hat sich ergeben?
 
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