Alkoholismus

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Palle, 18 Juni 2015.

  1. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Wann ist man Alkoholiker?

    Ich glaube die Frage ist so alt wie der Alkohol selber.
    Aber ich glaube, das der Alkohol gerade bei uns PE-lern eine wichtige Rolle spielt.

    Was meint ihr dazu. Ist man schon Alkoholiker, wenn man jeden Tag seine 3 Flaschen Feierabend Bier trinkt,
    oder jeden Tag abends eine Flasche Rotwein.
    Oder ist man da erst noch gefährdet, aber schon in Richtung Alko.

    Ich bin der Meinung, wer eine Woche den Alko auf Null fahren kann, der ist kein Alkoholiker?

    Bin gespannt , wie ihr das seht.

    Grüße...darty
     
    #1
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  2. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Manchmal denke ich: Wer jeden Abend zwei Gläser Wein trinken muss, ist süchtiger als jemand, der an drei Tagen die Woche eine Flasche trinken muss. Der tägliche Drang ist bedenklich. Auch bei den Kiffern. Es gibt so viele Kiffer, die suchen den Fußboden nach kleinsten Gras-Krümeln ab, wenn der Dealer mal nicht verfügbar ist. Sie können keinen Tag ohne. Andere hingegen geben sich am Wochenende den fetten Flash und sind unter der Woche clean.
     
    #2
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  3. Cru

    Cru Gelöschter Benutzer

    Ich denke die Regelmäßigkeit macht einen zum Alkoholiker - oft auch ungewollt. Jeden Tag Alkohol finde ich auf jeden Fall kritisch auch wenn man nicht abhängig ist.
     
    #3
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  4. Little

    Little PEC-Legende (Rang 11) Vertrauensperson PEC-Wohltäter

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    Wer ihn eine Woche auf null fahren kann ohne ihn zu vermissen ist kein Alkoholiker. Die anderen schon.:teufel_schalk:

    Und ich zähle mich auch schon fast zu den Alkoholikern. Upps. Den ich vermisse ihn wenn ich keinen trinke. Aber nur die ersten Tage.
    Dann ist es bei mir leider wie mit dem Rauchen. Entweder keinen oder mehr.
    Nicht das ihr denkt das ich rauche. Da bin ich schon lange davon. Aber das ging nur mit keiner mehr rauchen.

    Ich kann mehrere Monate ohne Alkohol sein, wenn ich dann aber ein Bier trinke, so bleibt es nicht dabei. Es werden dann gleich 2 oder 3.
    Genauso ist es mit Rotwein oder Schnaps.

    ok, ich wandele meinen Satz um.
    Wer ihn eine Woche auf null fahren kann ohne dauernd zu überlegen ob er jetzt Alkohol trinkt ist kein Alkoholiker. Die anderen schon.:teufel_schalk:
    Dann hätte ich noch einmal Glück gehabt, den dann bin ich noch kein Alkoholiker.
     
    #4
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  5. pe_pe

    pe_pe Gelöschter Benutzer

    Hey Darty,

    Wüsste nicht warum "gerade" Pe'ler Alkohol im Allgemeinen in ihrem Alltag eine große Bedeutung beimessen sollten?

    Im Gegenteil: Empfinde Alkohol kontraproduktiv im Zusammenhang mit Pe.

    Alkoholiker sind für mich Leute, die regelmäßig trinken, keine Kontrolle über ihren Konsum haben, alleine Trinken, Gründe suchen und finden um zu trinken und die ihren Alltag und soziales Umfeld durch den Konsum eingeschränken.
    Absolut sicher kann man sich sein sobald Entzugserscheinungen und Verhaltensänderungen auftreten.

    Konsummuster gibt es viele.
    Was für den einen problematisch ist, ist für den anderen problemunbehaftet.
    Auch ist Alkoholismus ein schleichender Prozeß.
    Aus den einst 2 Gläsern täglich werden über Jahre hinweg irgendwann eine ganze Flasche usw.....
    Widerliche Droge....köperliche Abhängigkeit muss wirklich schlimm sein.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18 Juni 2015
    #5
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  6. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    @pe_pe , na bitte, du schreibst es doch auch, das Alkohol eine wichtige Rolle beim PE spielt.:bookworm:

    ABER EBEN EINE NEGATIVE.

    Denn zu schnell überschätzt man sich beim Training, wenn man so einen kleinen im Kasten hat.:bb08::bj::auslachen2:

    OKIDOKI?

    Wie komme ich vom Alkohol los?:keineahnung:
    na das ist mal ne Frage, wa? jetzt kommt da aber keiner und sagt, hör doch auf zu saufen.!!!

    pe_pe hat es doch schon angedeutet, Enzugserscheinungen, kommeen die bei mir auch noch, habe ich die schon?

    Gestern nur 0,5 L Rotwein, sozusagen den Rest vertilgt. Ihr kennt doch den Spruch, morgens mit dem Anfangen, womit man abends aufgehört hat.:spank:

    Also heute war NULL.:happy_ani:
    2 Stunden Gartenarbeit und eine halbe Stunde Sparziergang.:D

    Mal sehen, wie es morgen wird.:vomit:
    Mal sehen wie der Gang beim Einkaufen an den Weinregalen wird..................Ich werde berichten:finch04:

    darty
     
    #6
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  7. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Ich habe mal jeden Abend zwei Gläser Wein getrunken. Als Wohlfühlinsel, die nur mir gehört. In Kombination mit einem feinen Essen und evtl. einem Film oder so. Auch zur Kompensation von anderen Dingen, die mir fehlten. Als ich aus Angst um meine Gesundheit und aufgrund meiner Bemühung, etwas Körperfett loszuwerden, damit aufhörte, fühlte es sich an, als hätte die Freundin Schluss gemacht (natürlich war ich Single). Das hat mit körperlicher Abhängigkeit nichts zu tun, es fehlt diese Geborgenheit. Dann müssen andere Dinge her, wohl dem, der sie sofort findet und hat.
     
    #7
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  8. pe_pe

    pe_pe Gelöschter Benutzer

    Keine Ahnung, warum du dich rechtfertigst.
    Habe nur eine für mich allgemeine Definition von Alkoholismus beschrieben.

    Was du aber schilderst, sind in meinen Augen klassische Entzugserscheinungen.
    Will dir damit nicht zu Nahe treten, aber ich denke insgeheim weisst du, dass du ein Problem hast/hattest und dir dieses nicht eingestehen kannst zum Schutz deines Selbstwertes.

    Man muss sich wirklich bewusst machen, dass Alkohol sich im oberen Fünftel des Rankings der gefährlichsten Drogen befindet.
    Wie würdest du über jemanden urteilen, wenn du in deinem Text 2 Gläser Wein durch die Begriffe Lines oder Joints austauschen würdest?

    Alkohol ist in Deutschland kulturell bedingt die Volksdroge.
    Aber eine Kulturdroge ist und bleibt eine Droge.
    Auch wenn sie gesellschaftlich anerkannt ist und man lange mit Suchtproblematiken im sozialen Umfeld unter dem Radar bleiben kann.
     
    #8
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  9. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Rechtfertigen? Tu ich doch gar nicht. Alles, was man lieb gewinnt, fehlt, wenn man es loslässt bzw. loslassen muss.
    Weißt du, wenn jeden Abend ne gute Doku im TV läuft, und dann läuft eines Abends mal keine gute Doku, bin ich auch traurig, wenn ich mich darauf gefreut habe.

    Und dieser Kinder-Quatsch mit Alkohol ist auch eine Droge...klar ist er eine Droge.
    Aber dadurch werden andere Drogen nicht besser.

    Kiffer wollen ja immer, dass Marihuana legal wird, weil Alkohol auch legal ist.
    Aber keiner sagt, man sollte Alkohol auch verbieten.
    Nein, beides soll erlaubt sein. Zum gnadenlosen Berauschen.

    Und wo steht, dass ich abstreite, dass das ein Problem war mit dem allabendlichen Trinken?
    Warum wohl habe ich aufgehört? Weil es ein Problem war.
     
    #9
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  10. pe_pe

    pe_pe Gelöschter Benutzer

    Wie gesagt, will dir in keinster Weise zu Nahe treten.
    Wenn dies der Fall war, entschuldige ich mich.
    Es ist ein sensibles Thema.
    Deshalb habe ich auch an einer Stelle die Vergangenheitsform benutzt.
    Ich will dir nichts unterstellen.

    Doch hast du ziemliche Klischees bedient und ich vergessen deutlicher zu machen, dass ich ins Allgemeine im Text wechsel.
    Bitte nicht persönlich nehmen.

    Auch durch Fortschritte in der Neurologieforschung kann man klassifizieren und aussagekräftige Rankings erstellen.
    Es hat seinen Grund, dass viele Akademiker, die sich mit solchen Studien auseinandersetzen, wenn sie die Wahl haben, kaum Alkohol trinken und zum Feiern lieber MDMA konsumieren.
    Meine Erfahrung.
     
    #10
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  11. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Okidoki,
    Bitte, ich möchte nicht, das mich oder andere die sich äußern , psychisch in der Luft, zerissen werden, nur weil sich da einer besser ausdrücken kann, und meint in einem anonymen Forum kann er sich das erlauben.
    An sonsten können wir es vergessen, uns über senlible Themen zu unterhalten, zu diskutieren oder Debattieren.
    Das schreckt andere ab und leert das Forum.
    Auch ich möchte hier niemanden etwas unterstellen, und weiß nur zu gut, das man sich schon mal im Ton vergreifen kann.;)

    Die Kernfrage war: Ab wann ist man ein Alkoholiker.:keineahnung:
    Und die anspruchsvollere Frage: Wie komme ich vom Alkohol los.:keineahnung:

    Und ich meine Alkohol und nicht eine andere Droge.

    Die Droge Alkohol kostet der Weltwirtschaft täglich Millionen. Jeden Tag sterben Menschen im Suff und bringen andere um, wegen Nichtigkeiten.

    Und ja, natürlich ist das ein schleichender Prozess, daher diskutieren wir doch darüber.

    Und die Alkoholiker selber können natürlich am meißten dazu beitragen. Aber nebenbei, die Alkoholhasser sind nicht viel besser dran, sie machen auch viel kaputt.:ruelps:

    Und deshalb bin ich auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg.:fragezeichen:


    So, und jetzt gehe ich in die Sauna, und trinke keinen Tropfen Alko. Nur alkoholfreies Erdinger Weizen.

    Ich werde euch zeigen, das ich nicht zu den AA`s gehen muß, ich schaffe das allein, egal was da die Gelehrten und Wissenschaftler sagen.:rasta:

    Grüße und Gains...The Darty:br_elk:
     
    #11
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  12. pe_pe

    pe_pe Gelöschter Benutzer

    Wissentschaftlich ist Alkoholismus über ICD-10 und DSM-IV klassifiziert.
    Denke diese definieren die Alkoholabhängigkeit sehr objektiv.

    Hier eine Zusammenfassung:
    www.hogrefe.de/programm/media/catalog/.../978-3-8017-2056-8_lese.pdf

    AA oder Therapie um vom Alkohol loszukommen.
    Im harten Fall Entgiftung und Rehab.
    Übrigens für einen Alkoholiker gestaltet sich ein goldener Mittelweg als extrem schwierig und eigentlich nicht als umsetzbar, da permanente Rückfallgefahr: zB Abstinenz vs Quartalalkoholiker

    Was mich persönlich nervt, dass sich viele Alkoholkranke sich selber nicht so sehen aufgrund des Deckmantels der Kulturdroge.

    Und nein, ich trinke selber beim Feiern und bin THC gegenüber nicht abgeneigt.
    Zudem bin nicht in einer der besten Gegenden Deutschlands erwachsen geworden und war im permanenten Kontakt zu Alkis und H-Junkies sobald ich auf der Straße war.
    Irgendwie nervt der Selbstbetrug derjenigen, die kurz davor sind Alkoholiker zu werden.
    Über permanente Definitionen, Reflektion seines Status und Abgrenzung gegenüber Vollalkoholikern seinen Selbstwert zu erhalten, ist einfach nur peinlich zu beobachten.
    Empfinde den Selbstbetrug bei keiner Droge so hoch wie bei Alkohol.

    Dies ist auf niemanden aus diesem Forum bezogen.
    Alles ganz allgemein!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19 Juni 2015
    #12
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  13. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Ich habe fast alle Drogen durch. Jede macht so süchtig wie die andere. Man erlebt einen angenehmen Zustand, den man wieder und wieder gerne will. Alkohol macht fett, das machen andere Drogen nicht, vom Fressflash auf Marihuana mal abgesehen. Ein Vorteil. Dafür magert man auf anderen Drogen gerne ab - auch nicht so toll.

    Die Häufigkeit und die Dosis machen das Gift, aber wenn die Selbstkontrolle nachlässig wird, einfach mal Komplettverzicht.
    UND JA: Es ist schade. Ferien vorbei. Ab ins Bett. Morgen wieder Schule.
    So ist das.

    Und nicht: Ach, nur ein Gläschen. Nur einen Zug an einem Joint. Nur eine kleine Line zum Wachwerden.

    Nein. Nix. Fertig. Aus.

    Sonst gibt es Hausarrest.

    Ja, als Süchtiger ist man wie ein kleines Kind, das nicht ins Bett will.

    Übrigens tut jeder gut daran, möglichst nicht in einen Entzug zu gehen.
    Dort ficken sie dir ins Hirn, dass du nie wieder irgendetwas anrühren darfst.
    Erledigst du die Sache in Eigenregie, kannst du sehr wohl wieder zu einem normalen Konsum zurückfinden.

    P.S.: Ich war nie im Entferntesten soweit, in einem Entzug zu landen. Kenne aber Leute, die das mussten. Das ist traurig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juni 2015
    #13
  14. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Ok, ich sag euch, wie ich das gemacht habe.
    Ich war ja nun LKW_Fahrer im Nah-Ferkehr. Und somit habe ich tagsüber nichts alkoholisches getrunken.
    Habe jeden Tag über mehrere Jahre hinweg meine Pumpe an der Keule gehabt. Immer in der Mittagszeit 1 Stunde.
    Das Prozedere war einfach, die Keule steif machen und dann den Zylinder drauf. Nun konnte ich essen, oder die Bild lesen.

    Nachmittag war um 16:00 schluss. Und ich konnte den ersten trinken . Jägermeister , so einen kleinen mittleren. Aber immer hin da waren 5 kleine drin. Manchmal habe ich dann noch mal nachgelegt.
    Wenn die Hausperle zu Hause das Essen nicht gleich auf dem Tisch hatte, kamen dann noch ein zwei Gläser Rotwein dazu. Natürlich ist das zu viel.
    Aber ich konnte das noch steuern, denn wir sind ja auch schon mal nach der Arbeit Einkaufen gefahren, usw.
    Nach dem Essen habe ich dann nicht mehr getrunken.
    Aber nun , als Rentner, gibt es kein Halt mehr.
    Daher habe ich 2012 und 2013 die Notbremse gezogen, 15 Kg abgenommen und 18 Monate keinen Alko mehr.
    Angefangen mit Sport, GYM und solche Sachen.
    Mit dem Resultat: Herzkasper1.1.2014, Notaufnahme Klinik, Reha, das ganze Programm.

    Und nun kann man sich streiten, woher kam der Herzkasper? Kam er von der Radikalkur, den Alko auf Null zu fahren.

    Nur noch zum Essen 2 Glas Rotwein, das funktioniert nicht. Wer einmal über das normale Mass hinaus gesoffen hat und das über Jahre, der ist krank, der braucht Hilfe.
    Nun gut, ich habe mir selbst geholfen.
    Und diese Hilfe bestand darin, den Alko als Droge zu akzeptieren. Und den Krankheitszustand auch zu akzeptieren.
    Die Frage. ob und wann man Alko Abhängig ist, stellte sich dann nicht mehr.
    Wenn man etwas an der Situation ändern will, muß man sich bewußt machen, wer will deinen Körper steuern. Du oder die Drogen.
    Willst du, Du sein, oder ein Abklatsch deiner Person.
    Also habe ich meine innere psychische Stärke mobilisiert und das Steuer in die Hand genommen.
    Die Gefahr, am Weinregal oder der Whiskyflasche nicht vorbei zu kommen, bleibt für den Rest meines Lebens bestehen.

    Aber mit jedem Tag ohne Alko wird man stärker.
    Ich setze mir nun neue Perspektiven. Ein ständiger Dialog mit meinem inneren Ich bleibt unausweichlich.:auslachen2:

    Aber es ist auch ein schönes stolzes Gefühl, es zu schaffen, ohne AA`und Hirnverdreher.

    Mit dem Rauchen, hab ich das auch so gemacht.:happy_ani:

    Also auf ein neues.:bb05:

    Grüße und fette Gains...darty:br_elk::popp::bj::finch04:
     
    #14
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  15. Leonie

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    Ich war immer der knallharte Limit-Trinker. Weil ich auch schlecht schlafe und am nächsten Tag geschwollene Augen haben, wenn ich zu viel trinke. Meine Eitelkeit verbietet es mir, mehr zu trinken. Ist das nicht lustig? Ich will halt so schön wie möglich sein, das schützt mich vor Abstürzen aller Art. Auch was meine Muskulatur anbelangt. Ich will fit für mein Training sein. Das schützt mich so dermaßen.

    Nur an Samstagen, wenn mal ne Party ansteht, kann mehr gesoffen werden. Aber nie so viel, dass ich einen schlimmen Kater bekomme. Denn ich bin so wehleidig, dass ich das nicht ertrage. Ich will immer relativ fit sein und was machen können. Wenn ich kotzen muss und Kopfweh habe, kann ich ich nicht für meine Muskeln essen. Dann sinkt wieder meine Kraft, dann muss ich wieder von weiter untern beginnen. Wieder ein Fick in den Arsch. Ich will einfach keinen Fick in den Arsch. Das darf nicht sein.
     
    #15
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  16. Leo

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    Ob man ein Alkoholiker ist, muss man für sich selbst definieren. Zumindest sagt das AA oder Alanon/Alateen.

    Solch eine Definition finde ich allerdings doof, denn auch ein Außenstehender oder Angehöriger kann feststellen, ob der Alkoholkonsum eines Menschen sich negativ auf sein Leben auswirkt. Und das wäre meine Definition eines Alkoholikers: Ein Mensch, dessen Alkoholkonsum negative Auswirkungen auf ihn und sein Umfeld hat.

    Wirklich subjektiv kann ich darüber nicht schreiben, da ich selbst Betroffener bin. Mit der Zeit wird es allerdings einfacher, diese Krankheit zu akzeptieren. Anders als bei anderen Erkrankungen wie z.B. Krebs hilft es allerdings, sich mit der Familienkrankheit Alkoholismhs auseinander zu setzen und dann einen gewissen Abstand zu gewinnen. Bei mir ging das über eine eigene Wohnung und minimalen Kontakt. Sehr schön wäre es, für das Studium nach Süddeutschland zu ziehen, dann sieht man die Alte wirklich nur noch, wenn es notwendig ist.

    Alkohol baut ab. Der körperliche Verfall kommt schnell und wirksam. Perfektes Lösungsmittel - es löst Familien, den Job und Beziehungen auf. Vor allem Kinder haben unter Alkoholismus zu leiden. Kinder sind noch von ihren Eltern abhängig und verstehen nicht, dass ihre Eltern trinken.

    Man kann als Angehöriger nur hoffen, viel Resilienz mitbekommen zu haben, um daraus gestärkt hervor zu gehen.
     
    #16
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  17. Palle

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    Das tragische ist auch, das man aus Fehlern, die die familienangehörigen machen, selber nichts lernt.
    Eigentlich sollte es so sein, doch im laufe der Jahre vergißt man so einiges. Und plötzlich stellt man fest,das man in der gleichen verfahrenen Alko-Situation steckt, die man früher den anderen als Scheiße vorgeworfen hat.

    So wie Leonie schon sagt, man muß sich psychische Brücken bauen. Sport ist ein gutes Mittel. Ausssehen, klar, keine Frage, wer will schon 20 Jahre älter aussehen.
    Und von Jahr zu Jahr, mit dem fortschreitenden alter wird es immer schlimmer.
    So, es geht wieder los, muß zum Einkaufen, an den Weinregalen vorbei.
    Drückt mir die Daumen, bis denne.

    darty:essen03::ruelps::auslachen2::stielauge::ruelps::hammer2::spank::rolleyes2::bb09:
     
    #17
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  18. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Hallöchen.
    Also, ich in den Laden, mein Obst gekauft, Käse , Brot usw.
    Dann am Weinregal habe ich meine Keule rausgeholt und satt an den Pullen lang gepisst.
    Kam die Verkäuferin, na sagen sie mal, was machen sie denn da, ich rufe jetzt die , die, sagen sie mal isser das ?
    Jau sag ich, komme gerade von ZU HAUSE, direkt vom Pumpen. Sie kniet sich hin und fängt an zu blasen und zu lecken.
    Kommt der Cheff, was hier denn los?
    Die Verkäuferin nimmt die nun steife Keule aus dem Rachen und sagt: Ich halte den Kunden vom pissen ab.

    Als der die Keule sieht, kniet er sich hin und meint, darf ich auch mal probieren?

    Also was soll ich sagen, es ist doch besser, man pisst auf Alkohol, als ihn zu trinken.
    Man erlebt doch so einiges mehr im Leben.

    Wie bitte, das kann doch nicht stimmen. Ja da haben sie Recht, wollte nur mal zeigen, das man auch nüchtrn fröhlich sein kann.LOL.

    Und das Pumpen macht auch wieder Spaß.

    Grüße...darty
     
    #18
  19. Alphatum

    Alphatum PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Gut, dann bin ich schon mal kein Alkoholiker.

    Man muss seine eigenen Regeln für den Alkohol haben.
    Bei mir ist es z.B. so, dass ich keinen Alkohol trinke, wenn ich alleine bin.
    Aber in geselliger Runde trinke ich dann gerne und sehr viel.
     
    #19
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  20. Little

    Little PEC-Legende (Rang 11) Vertrauensperson PEC-Wohltäter

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    :animiert05::thumbsup_winking:

    Erstmal Glückwunsch das Du die Flanschen nicht mitgenommen hast.
    Ich glaube ich werde mir an Dir mal ein Beispiel nehmen und eine gewisse Zeit auf Alkohol verzichten.
    Und ich glaube ich benutze dazu einen Counter den ich in meine Excel Tabelle mit einbaue.
    Bin nur noch am überlegen ob ich wie bei PE dann ein Pausetag einlege. Sprich einmal die Woche ist Alko erlaubt damit der Counter nicht wieder auf Null fällt.
    Den es gibt ja auch gewisse Feiern.
    Mal sehen.

    Aber Dein Text oben der gefällt mir echt gut. Da kommen bei mir im Kopf direkt die Bilder und in meiner Hose rührt sich was:D
    Ich glaube das schreit nach einem Kopfkino Thread.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juni 2015
    #20
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