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Turtling laut Mikroriss-Theorie gut? (1 Betrachter)

Lampe

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Guten Tag! Gestern hatte ich wierder ein wenig Turtling und da erinnerte ich mich wieder daran, das es vor längerer Zeit mal hieß, das Turtling durch Microrisse entstehen könnte und nicht sofort als schlecht anzusehen ist. Da hieß es dann, das sich der Penis halt erstmal durch die Microrisse/Verletzungen kleiner wird - also Turtlet - und dann anschließend größer wieder hervorkommt. ;)

Ist in meinen Augen auch mal eine Betrachtung wert. Was meint ihr dazu?
 
Da hieß es dann, das sich der Penis halt erstmal durch die Microrisse/Verletzungen kleiner wird - also Turtlet - und dann anschließend größer wieder hervorkommt. ;)
In der Selbstverständlichkeit würde ich dem nicht zustimmen :) Turtling ist für mich ein deutlicher Schutzmechanismus des Körpers, der eben auf eine Überlastung, Verletzung oder anderweitigen negativen, äußeren Reiz folgt (z.B. auch Kälte, extreme Hitze, Gerüche, Stress, emotionale oder körperliche Angegriffenheit). Ich würde mir vom Turtling allein erst einmal keine Wachstumsschübe versprechen - vor allem nicht, wenn es regelmäßig auftritt (dann ist es eher ein Zeichen dafür, dass man es ziemlich übertreibt).
Es gibt zwar den Ansatz, dass man derart trainiert und dann das Turtling aktiv unterbindet (etwa durch Dauerdehnung des überlasteten Gewebes, etwa mit der Mummy, dem SI oder anderen Dehnhilfen), um so eben vermeintlich eine Heilung im gestreckten Zustand zu erreichen, doch für mich hat sich das wenig ertragreich herausgestellt. Ich empfehle im Gegenzug möglichst eine Vermeidung des Turtlings, gepaart mit einer geförderten Durchblutung nach den Übungen (eben jene wird nämlich beim Anlegen von Dehnhilfen oft zusätzlich blockiert).
Oder anders gesagt: Für Zuwächse halte ich die Durchblutung und Nährstoffversorgung für wichtiger und entscheidender als der gestreckte Dauerzustand. Sollte das Turtling direkt nach dem Training auftreten, würde ich die Intensität des Trainings ab dem Folgetag etwas drosseln. Zudem rate ich eben das Training stets mit durchblutungsfördernden Übungen (lockere Jelqs oder Ballooning) zu beenden.

Grüße
BuckBall
 
bei mir ist es genauso,ejakulieren nachm balooning(edging) löst turtling aus.habe mal in einem ami-pe-forum gelesen,dass bei den usern, die nicht bis zum orgasmus onaniert haben,wesentlich bessere gains
zu verzeichnen waren.kann leider keine quelle angeben oder glaubhaftigkeit der umfrage/"studie" bescheinigen.aber irgendiwe deckt sich das schon mit meinem gefühl.verzichte deshalb zu 90% aufs kommen.interessanter weise soll der orgasmus beim gv keine einbußen gebracht haben...

greetz
achille
 
Ich bin da nach wie vor anderer Meinung. Ich denke nicht das ein turtling nur durch das "kommen" eintritt, sondern vom Training das davor statt fand. Heißt also zu intensiv trainiert.
Bei mir ist schon auch der Fall, beim nicht kommen bleibt er wesentlich länger besser durchblutet, aber auch wenn dann mal "geedged" wird, fällt er nicht in ein turtlich sondern einfach nur schneller in die Ausgangsposition zurück. Das bezeichne ich aber nicht turtling.
 
ja da kannste recht haben Peacemaker...ich werd mal drauf achten.
 
Ich denke nicht das ein turtling nur durch das "kommen" eintritt
"Nur" auf gar keinen Fall :) Da gibt es auf jeden Fall zig Auslöser, die bei verschiedenen Männern auch verschieden ausgeprägt sein können. Ejakulation ist bei den meisten einer, aber im Grunde kann jeder individuell negativ interpretierter, externer oder innerer Reiz (extreme Temperatur, Schmerzen, Belastung, Stress etc.) zum Turtling führen (es folgt also auf einen Auslöser hin). Wenn es direkt nach dem Training auftritt, ist es daher sehr wahrscheinlich, dass es mit dessen Belastung zu tun hat.

Grüße
BuckBall
 
bei mir ist es genauso,ejakulieren nachm balooning(edging) löst turtling aus.habe mal in einem ami-pe-forum gelesen,dass bei den usern, die nicht bis zum orgasmus onaniert haben,wesentlich bessere gains
zu verzeichnen waren.kann leider keine quelle angeben oder glaubhaftigkeit der umfrage/"studie" bescheinigen.aber irgendiwe deckt sich das schon mit meinem gefühl.verzichte deshalb zu 90% aufs kommen.interessanter weise soll der orgasmus beim gv keine einbußen gebracht haben...

greetz
achille

Ich merke dasselbe. Ein anschließender Orgasmus nach der PE-Session bringt meinen Penis in einen Zustand des Turtlings. Ich werde in nächster Zeit bei mir mal drauf achten, eben nicht so abzuschließen - auch gerade weil ich meine Orgasmen wieder auf 1-2 Mal die Woche begrenzen will.

Ansonsten ist ein wesentlicher Faktor bei mir die kalte Jahreszeit. Werde versuchen, mich warm zu halten. ;)

Glaube übrigens nicht, dass Turtling so positiv ist. Wenn's im Zweifel nichts nützt, sollte ich mal meine Trainingsintensität überdenken. Wobei ich mittlerweile vor allem Nachts einen relativ weiten Cockring trage, um Nachts die Erektionen zu verstärken.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei mir ist es genauso,ejakulieren nachm balooning(edging) löst turtling aus.habe mal in einem ami-pe-forum gelesen,dass bei den usern, die nicht bis zum orgasmus onaniert haben,wesentlich bessere gains
zu verzeichnen waren.kann leider keine quelle angeben oder glaubhaftigkeit der umfrage/"studie" bescheinigen.aber irgendiwe deckt sich das schon mit meinem gefühl.verzichte deshalb zu 90% aufs kommen.interessanter weise soll der orgasmus beim gv keine einbußen gebracht haben...

greetz
achille

Ich merke dasselbe. Ein anschließender Orgasmus nach der PE-Session bringt meinen Penis in einen Zustand des Turtlings. Ich werde in nächster Zeit bei mir mal drauf achten, eben nicht so abzuschließen - auch gerade weil ich meine Orgasmen wieder auf 1-2 Mal die Woche begrenzen will.

Ansonsten ist ein wesentlicher Faktor bei mir die kalte Jahreszeit. Werde versuchen, mich warm zu halten. ;)

Glaube übrigens nicht, dass Turtling so positiv ist. Wenn's im Zweifel nichts nützt, sollte ich mal meine Trainingsintensität überdenken. Wobei ich mittlerweile vor allem Nachts einen relativ weiten Cockring trage, um Nachts die Erektionen zu verstärken.

Hast du mal bei dem edging den Cockring angezogen und nach dem abspritzen daraufgelassen? Bei mir wirkt der dem turtling entgegen
 
Hast du mal bei dem edging den Cockring angezogen und nach dem abspritzen daraufgelassen? Bei mir wirkt der dem turtling entgegen
Ja, es handelt sich eben um einen Cockring, der sich bereits geweitet hat. Deswegen ist der Zug nur gering, was ich allerdings auch nicht schlecht finde. Möchte mich psychisch auch nicht von solch einem Cockring abhängig machen, weshalb ich einen weiteren bevorzuge. ;)

Ansonsten versuch ich's mit der Enthaltsamkeit oder zeitlich versetzten Orgasmen.
 
Hat denn jemand mal bei Turtling versucht mit einer IR-Lampe oder anderen Wärmequellen entgegenzuwirken? Könnte mir vorstellen, dass das hilfreich sein könnte. Ich probier das heute mal aus und guck mal ob es bei mir was bringt...
 
Wenn ich morgen meine Lampe bekomme werde ich es gleich mal probieren. Also Lampe an und noch ein paar ganz lockere jelgs hinterher die eher Massage gleichen. Ich denke das müsste funktionieren
 
Hat denn jemand mal bei Turtling versucht mit einer IR-Lampe oder anderen Wärmequellen entgegenzuwirken?
Im Prinzip wirkt die Lampe in der Hinsicht sehr gut :) Sowohl die Wärme als auch die geförderte Durchblutung durch die Übungen wirken als Gegenpart zum Turtling. Im Grunde dient es auch einer ganz anständigen Turtling-Prophylaxe, wenn man das Training entsprechend abschließt (leider wird das Abwärmen oft vernachlässigt, wenn keine IR-Lampe im Spiel ist). Auf die Weise bleibt der Penis noch einige Zeit stärker durchblutet, was eben direktes Turtling abmildern kann.
Großes Aber: Wenn das Turtling trainingsbedingt entsteht (also nicht als normaler Reflex etwa auf niedrige Temperatur oder einem Ende der Stimulation durchs Training), d.h. durch eine Überlastung eintritt, kann die Lampe zwar unmittelbar helfen, aber das Warnsignal an sich sollte dennoch nicht einfach übergangen werden. Auf lange Sicht sollte man dann also eher etwas an der Intensität des Trainings nach unten regulieren, damit sich nicht mit der Zeit noch drastischere Überlastungserscheinungen als das Turtling einstellen.

Grüße
BuckBall
 
Wenn das Turtling trainingsbedingt entsteht

Okay, jetzt bin ich neugierig: Woran erkennt man denn, dass das Turtling Trainingsbedingt ist oder nicht? Nach dem Orgasmus kommt es bei mir eigentlich immer zum Turtling, egal ob ich vorher ein Training hatte oder nicht. Wie kann man also wissen, dass es an einem zu intensiven Training lag?
 
Nach dem Orgasmus kommt es bei mir eigentlich immer zum Turtling, egal ob ich vorher ein Training hatte oder nicht. Wie kann man also wissen, dass es an einem zu intensiven Training lag?
In dem man z.B. das Training nicht mit einem Orgasmus abschließt ;) Gemeint ist: Versuche alle anderen Auslöser (niedrige Temperaturen, negative Emotionen, Schmerzen, Orgasmus) auszuklammern. Tritt das Turtling dennoch direkt nach dem Training verstärkt auf (oft empfindet man dann auch zeitgleich ein Überreizungsgefühl), dann kann man sich ziemlich sicher sein, dass dieses den Penis eher überlastet als optimal auslastet.

Grüße
BuckBall
 
Ich merke dasselbe. Ein anschließender Orgasmus nach der PE-Session bringt meinen Penis in einen Zustand des Turtlings.


Komisch...bei mir turtelt der Penis eher, wenn ich OHNE Orgasmus das PE abschließe....wenn ich am Ende der Session absahne, hängt er noch eine ganze Weile fett und dick an mir runter...wie ein knisterndes Rennauto nach einem heißen Ritt auf der Rennstrecke :D
 
Komisch...bei mir turtelt der Penis eher, wenn ich OHNE Orgasmus das PE abschließe....
Da dürftest du aber eher eine Ausnahme sein ;) Denn eigentlich ändert sich die Durchblutungssituation im Penis radikal, sobald es zur Ejakulation kam. Das liegt eben auch an den dann ausgeschütteten Hormonen. Wenn du aber nicht ejakulierst und einfach mit dem Training stoppst, dürfte der Penis erst mal keinen Grund haben, sich (übermäßig) zusammenzuziehen.

Grüße
BuckBall
 
Das liegt eben auch an den dann ausgeschütteten Hormonen.


Hmm, wobei ich ja sagen muss, dass ein Orgasmus seinen "befreienden" Charakter bei mir ja auch eher verloren hat, was die Refraktärzeit ja deutlich verkürzt. Vielleicht hängt das dann mit der gesamten Hormonausschüttung zusammen.
 
Ich denke, dass Turtling in erster Linie eine verminderte Durchblutung darstellt. Und die ist sicher nicht förderlich für die Regeneration des gerade bearbeiteten Gewebes. Das braucht ja dann neue Bausteine, egal ob es jetzt die Tunica, also Bindegewebe ist oder die Venen und glatte Muskulatur der Schwellkörper und diese Bausteine bringt logischerweise das Blut. Daher sollte man Turtling vermeiden (auch wenn ich nicht einschätzen kann, ob es jetzt wirklich viel ausmacht bei der Regenerationsminderung). Entweder dadurch, dass man die Intesität des Trainings niedrig hält oder/und dadurch dass man es nicht noch herausfordert. Der Orgasmus nach dem Training wäre so ein Fall in dem ich Turtling provoziere. Daher lasse ich es. Denjenigen, die mit Orgasmus weniger Turtling haben (wahrscheinlich nicht viele) würde ich nicht unbedingt zu einem Verzicht auf den Orgasmus nach dem Training raten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr interessant. Hätte nicht gedacht, das die Meinungen da, vor allem geschlossen, in diese Richtung tendieren.
Dadurch habe ich mich entschlossen, das erstmal als Fakt anzusehen und das dementsprechend in meinem Training umzusetzen. Also nur so viel Training, das kein Turteling zu Stande kommt.
Wenn man später, als Austrainierter, dann mal stagniert, kann man es ja dann mal mit nem Überlastungstraining und Anti Turteling Tool ausprobieren. Bis dahin erstmal nur Belastungstraining. ;)
 

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