Lange/kurze Sätze beim Pumpen

Dieses Thema im Forum "Penispumpen und sonstige Vakuumgeräte" wurde erstellt von RAH, 20 Nov. 2020 um 15:28 Uhr.

  1. RAH

    RAH PEC-Professor (Rang 8) Threadstarter

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    Liebe Pumper,

    Ich habe in den letzten Monaten meine Pumproutine verfolgt und mich dabei langsam gesteigert. Begonnen habe ich mit 10 Minuten pro Tag. Diese Session habe ich täglich in 3x 3:20 min absolviert. Im darauffolgenden Monat habe ich mein Trainingspensum auf 15 Minuten mit 3x 5 min erhöht und einen leichten Unterschied zwischen den Satzdauern festgestellt. Aus Faulheit bin ich allerdings bei 3x 5 min geblieben. Nun bin ich inzwischen bei 2 Sessions pro Tag je 10 Minuten angekommen und habe die Satzdauer wieder auf 3x 3:20 min angepasst und da ist mir ein großer Unterschied aufgefallen, weswegen ich diese Woche ein wenig mit den Sätzen experimentiert habe. Die Dauer der Sätze habe ich von 1:00 min, 2:50 min, 3:20 min, 5:00 min bis 10:00 min (war echt nicht mehr nice!) variiert. Durch den Vergleich der verschiedenen Varianten hat sich für mich ein gewisser Trend abgezeichnet.

    Wenn ich meinen Schwanz sehr lange im Zylinder ließ, wurde er ziemlich aufgeschwemmt. Beim rausnehmen war er kalt, sehr schwammig, teilweise hatte sich Lymphe eingelagert und er hat sich dunkel verfärbt (sah aus wie sauerstoffarmes Blut). Meistens ist mein Schwanz beim Herausnehmen in sich zusammengefallen. Eine richtige Erektion lag also nicht mehr vor, obwohl ich mit 100% EQ in den Zylinder gegangen bin und fortwährend gekegelt habe.

    Wenn ich mit mehr Sätzen und kürzerer Zeit gepumpt habe, konnte ich die Erektion wesentlich einfacher halten. Mein Schwanz wurde mit jedem Satz fülliger und größer ohne dabei Lymphe einzulagern. Beim Rausnehmen meines Schwanzes hatte ich jedes Mal noch eine Erektion von ca. 80%, er war warm und die Durchblutung war nach wie vor gut. Auch im Anschluss für den nächsten Satz wieder voll hart zu werden war wesentlich einfacher. Beide Erscheinungsbilder erinnern mich stark an andere PE-Übungen - dem Cockring-Ballooning und dem Jelqen.

    Ich habe sowohl Erfahrung mit Jelqs als auch mit Cockringen gemacht. Während bei Cockringen immer eine in meinen Augen recht unnatürliche Erektion herbeigeführt wird, indem sich das Blut "künstlich" im Schwanz staut, habe ich bei Jelqs immer das Gefühl gehabt, dass ich meine natürliche Erektion nutze und durch die Übung fördere. Bei den Pumpen mit langen Zeitintervallen fühlt es sich beim Rausziehen aus dem Zylinder wie eine Befreiung von einem Cockring an, da das gesamte Blut aus meinem Schwanz entweicht und ich eine Erektion aufrechterhalten habe, die nicht mehr natürlich war. Der Schwanz schwemmt auf und zieht ziemlich leicht Lymphe, was ich absolut nicht mag und auch nicht als effektiv an mir selbst beobachtet habe.

    Beim beenden des Pumpens mit kurzen Zeitintervallen hingegen merke ich, dass ich aus dem Zylinder rauskomme und meine natürliche Erektion optimal ausgenutzt habe, um meinen Schwanz kurzzeitig über ein normales Maß hinaus zu expandieren. Es fühlt sich - wie bei den Jelqs - wie ein sehr effektiver Trainingsreiz an. Es gibt viele PE-ler, die eindeutig beobachten, dass Jelqs die EQ dauerhaft verbessern (moin @Alphatum ;)) und ich selbst konnte das auch an mir beobachten. Den gleichen Effekt beobachte ich nun auch an mir, wenn ich in kurzen Intervallen pumpe.

    Mein persönliches Résumé
    Ich werde in Zukunft nicht mehr in 5 Minuten Intervallen pumpen, sondern die Intervalle auf 2 Minuten reduzieren. Ich denke, dass 2 Minuten für mich ein ganz guter Kompromiss aus Zeitersparnis und effektivem Pumpen. Der zeitliche Aufwand erhöht sich zwar, da ich zwischen den Sätzen immer wieder 100% hart werden muss, aber ich habe das Gefühl, viel stärker meine Schwellkörper zu trainieren und weniger meine Blutgefäße zu belasten. Es fühlt sich somit besser und gesünder an. Und die PIs sind bei mir eindeutig besser als bei langen Sätzen.

    Da jeder Schwanz unterschiedlich ist, würde mich interessieren, wie eure Erfahrungen dazu sind.

    Gruß RAH
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Nov. 2020 um 15:29 Uhr
    #1
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  2. mockel

    mockel PEC-Veteran (Rang 7)

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    Lieber @RAH, ich pumpe auch viel aber nicht so intensiv. Auch die Intervalle und die Intensität ist jeder Tag etwas anders, weil auch die eigene körperliche Verfassung eine ändere ist. Du musst immer den Zustand des Penis beobachten. LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Nov. 2020 um 20:08 Uhr
    #2
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  3. RAH

    RAH PEC-Professor (Rang 8) Threadstarter

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    Seit ich die Sätze nun in meinem regulären Programm so verkürzt habe, ist meine EQ bei 100%. Vorher dachte ich immer, ich hätte 100%, aber so hart war mein Schwanz nichtmal mit 14.

    Wie möchtest du dann damit reproduzierbare Ergebnisse produzieren oder gezielt Reize setzen? Stell dir vor, du gainst 1 cm und weißt nicht, welcher Trainingsreiz dafür ausschlaggebend war? Dann ist die weitere Trainingsplanung ziemlich spekulativ.

    Ich habe den Eindruck, dass es in der Sparte Pumpen kaum probate, bewiesene Ansätze gibt - beim manuellen PE hingegen gibt es viele probate Mittel. Viele pumpen einfach drauf los und warten auf gains. Ich wäre dafür, die Sache systematischer anzugehen, um besser nachzuvollziehen, was funktioniert und was nicht. Ich frage bzgl. der Satzdauer nicht ohne Grund nach der Erfahrung anderer PEler.

    Ich finde es schade, dass es beim Pumpen so wenig festgehaltene Erfahrungswerte gibt. Der Leitfaden in der WDB ist sehr allgemein gehalten und bietet höchstens Rahmenbedingungen - könnte meiner Meinung nach aber noch an einigen Punkten ergänzt werden. Ich wünsche mir wirklich mehr systematische Erfahrungswerte. Der wohl beste je unternommene und dokumentierte Selbstversuch war wohl der von AllAbout, den ich mir vor dem Schließen des PD-Forums noch schnell kopiert habe. Das wäre extrem aufschlussreich, wenn mehr Pumper so systematisch ans Pumpen herangehen würden. Es ließen sich viele Dinge damit herausfinden - welche Methoden gut und welche nicht so gut funktionieren. Am interessantesten finde ich nach wie vor die Ansätze Pumping-only und Pumping-for-length.

    Bei Pumpung-only vermute ich persönlich irgendwann Grenzen bzw. ab einem gewissen Punkt sehr langsame Gains, aber ich fände es cool, zu widerlegen, dass Pumpen keine Gains einbrächte.
    Pumping-for-length finde ich deshalb so interessant, weil BuckBall immer starke Argumente dagegen hatte. Unter geeigneten Bedingungen kann ich mir mit meinem grundlegenden physikalischen Verständnis sehr gut vorstellen, dass dieser Ansatz möglich wäre. Es müsste nur jemand mal ausprobieren; wobei ausprobieren nach einer kurzen Sachen klingt ... sowas zu testen würde vermutlich mind. 2 Jahre benötigen - und selbst dann ist das Ergebnis einer Person nicht auf alle anderen Schwänze übertragbar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Nov. 2020 um 06:56 Uhr
    #3
  4. Trigger

    Trigger PEC-Experte (Rang 6)

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    Hi RAH,

    ich finde systematische Ansätze auch immer gut, weil nachvollziehbarer. Bin da selbst recht konsequent. Ich bin hier schon eine Weile aktiv, aber reine Pumproutinen sind mir auch kaum begegnet, wenn überhaupt. Entweder weil sie selten sind oder weil es für mich noch kein Thema war. Ich habe erst vor wenigen Wochen mit dem Pumpen angefangen, möchte aber nicht ganz auf manuelles Training verzichten. Wenn du das aber systematisch angehen möchtest, werde ich das sehr interessiert verfolgen.

    Gruß, Trigger
     
    #4
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