• Willkommen auf PE-Community.eu! Bitte melde Dich an oder registriere Dich um alle Inhalte sehen und aktiv am Forum teilnehmen zu können. Die Mitgliedschaft auf PE-Community.eu ist natürlich kostenlos!
  • Die PEC-Wissensdatenbank ist eine ständig aktualisierte und erweiterte Artikelsammlung zum PE-Training, seiner Hintergründe und des Themas Sexualität an sich. Sie liefert dir Details zu Übungen und Trainingssystemen, anatomische Informationen, allgemeine Begriffserläuterungen und vieles mehr!
  • Du bist auf der Suche nach Erfahrungsberichten über das PE-Training? Dann klick einfach hier und stöbere in unserem Bereich für Trainingsberichte! Dort findest du eine Fülle von Logbüchern und Erfahrungen von aktiven PE'lern der Community.

Kampfsport / Kampfkunst / Selbstverteidigung (1 Betrachter)

Lampe

PEC-Professor
PEC-Wohltäter
Registriert
21.12.2014
Themen
32
Beiträge
804
Reaktionen
2,274
Punkte
1,177
Trainingslog
Link
BPEL
19,5 cm
BPFSL
20,5 cm
EG (Mid)
12,5 cm
Der Thread Kraftsport hat ja regen Zuspruch, was dafür spricht das hier einige Fitnessfans sind. :)

Doch wie sieht es aus mit Kampfsport? Macht einer von euch Kampfsport, und wenn ja welchen?

Also ich persönlich finde sowas sehr interessant, ob das nun Karate, Boxen oder eine andere Kampfsport ist. Aufgrund meiner Wohnsituation ist es mir leider selber nicht möglich eine Kampfsportschule zu besuchen. Sollte ich aber einmal die Möglichkeit dazu haben, werde ich damit anfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache ein bisschen Krav Maga.
 
Ich mache ein bisschen Krav Maga.

Und welche Erfahrungen hast du da gemacht? Macht es Spaß, ist es effektiv? Wie lange machste das schon?
Krav Maga ist ja momentan ziemlich "modern" und wird als super Selbstverteidigungsmethode beworben. Hatte mir dazu schonmal einige Berichte und Videos angeschaut. Sieht aufjedenfall interessant aus.
 
Ich habe gute Erfahrungen gemacht, es macht sehr viel Spass und ist auch sehr effektiv. Es ist ja schlicht und einfach gehalten (weil es ja nicht darum geht, eine Schau abzuziehen, sondern weil es "nur" effektiv sein soll) und basiert hauptsächlich auf Körperreflexen. Auch vom nicht-kämpferischen Aspekt ist es ganz gut, weil man ein viel besseres Gespür für seinen Körper und Bewegungen bekommt.
Ich mache es jetzt knapp ein Jahr, allerdings etwas unregelmäßig, da ein ehemaliger Fremdenlegionär mich trainiert. Da müssen wir immer schauen, wie es zeitlich passt.
Das, was ich zuhause alleine machen kann, mache ich natürlich fast täglich. Als Unterstützung auch ein bisschen Hanteltraining, um die Muskeln (besonders Nacken, Arme, Beine und Bauch) zu stärken.
 
Ich habe etwas mehr als 1 Jahr lang Judo trainiert, bis der alte Trainer aufgehört hat, und wir einen neuen bekamen, mit dem ich leider gar nicht klar kam, und deswegen kurz danach aufgehört hatte,
und dann hab ich dieses Semester angefangen Kickboxen zu trainieren, allerdings auch nur kurz, ca. 3 Monate, auch weil mir der Trainer absolut gegen den Strich ging.
Ist das denn normal dass die meisten Kampfsport-Trainer absolut engstirnig sind und kein Stück kritikfähig? Denn das waren bis jetzt meistens meine Erfahrungen mit Kampfsport... leider...
Denn der Sport als solcher macht mir sehr viel Spaß, nur leider die Trainer überhaupt nicht...

Krav Maga hatte ich zuerst vor gehabt, statt Kickboxen, allerdings fand das dieses Semester nicht statt, da der Trainer sich die Hand gebrochen hatte, eigentlich sehr schade, da hatte ich mich echt drauf gefreut, auch weil ein paar meiner Kommilitonen nur positiv davon berichtet hatten.

Was Judo angeht, auch wenn ich es nur 1 Jahr gemacht hatte, ist schon recht praktisch, wenn es mal kleinere Rangeleien gibt, kann man den Gegner in der Regel recht schnell zu Boden befördern,(wenn der nicht weißt, was auf ihn zu kommt :p ) ist aber meiner Meinung nach eben keine wirkliche Voll-Kontaktsportart, weil idR ohne Schläge und Tritte... Da finde ich gerade in solchen Alltagssituationen, wenn es mal zu einer Schlägerei oder so kommen sollte, ist Kickboxen oder Krav Maga wohl etwas eher anwendbar.
 
Ich hab keinen Bock auf Verletzungen, deshalb mache ich keinen Kampfsport. Ein Kumpel von mir hat sich schon alle möglichen Bänder und Menisken gerissen, der kann sich die Arthrose schon mal im Kalender anstreichen. Und mit kaputten Gelenken war es das mit Selbstverteidigung, dann kann er bei einer Schlägerei nur noch seinen Behindertenausweis vorzeigen (okay, der war schlecht). Sogar im Doggy-Style hat er Schmerzen im Knie, wenn er mit seiner Freundin schläft (hat er mir mal erzählt, konnte es mir aber schon denken). Auch im Gesicht möchte ich nicht aussehen wie ein vernarbter Knasti mit eingedrückter Nase. Allerdings hätte ich Bock auf einen Boxsack, damit meine Fäuste und Beine so ungefähr wissen, wie man sich verteidigt. Wie man die Bewegungen in etwa macht, habe ich schon in Kampfsport-Filmen gesehen (kleiner Scherz), das dürfte als Vorlage reichen, den Rest mache ich mit roher Kraft. Hütet euch schon jetzt vor meiner Faust, sie wird töten können! Andererseits ist das Gefühl, einen Schlag einzustecken, ein ziemlich fulminantes Erlebnis. Manchmal schlage ich mich selber, um das nachempfinden zu können. Das ist ein niederstreckendes Gefühl, man darf echt nicht getroffen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt verschiede Motivationen, warum Leute Kampfsport machen: Selbstverteidigung, Gewinnen von Selbstvertrauen, Körperliche und geistige Fitness. Hab ich alles soweit wie ich es für nötig erachte und daher hab ich persönlich heutzutage gar keine Lust auf Kampfsport. Als Heranwachsender/Jugendlicher aber hab ich Karate (inkl. Wettkämpfen, Halbkontakt etc. pp.) und Kobudo ("Karate mit traditionellen Waffen") gemacht. Damals fand ich es toll, aber die Motivation schwand eben mit der Zeit.

ein bisschen Krav Maga
Sportlich mit Bezug auf Fitness ist das eher so lala meiner Meinung nach, aber die aufs franz. Militär abgespeckte Variante hat schnörkellos alles, was man im Nahkampf zur Selbstverteidigung braucht, besonders mit oder gegen Gegenstände. Mit dem israelischen Original hat das dann aber nur eingeschränkt was tun. Ist halt der bekannte Name. ABer top.

da ein ehemaliger Fremdenlegionär mich trainiert
Wenn das einer ist, der im Einsatz war, ist das bestimmt eine sehr gute Qualifikation bezgl. des Selbstverteidigungsaspektes.
 
Ist das denn normal dass die meisten Kampfsport-Trainer absolut engstirnig sind und kein Stück kritikfähig?

Ja, das kann vorkommen.
Als Kind habe ich mal Judo gemacht. Den Trainer, den wir hatten, war schwer in Ordnung, ein richtiger Kumpeltyp.
Später hab ich dann Karate gemacht. Und da hatten wir einen Trainer, der genauso war, wie den, den Du beschrieben hast. Außerdem war das voll der Angeber. Die Trainingsmethoden waren auch nicht wirklich dolle, war eher Gymnastik als Karate.
Dann hab ich das noch bis zum gelben Gürtel durchgezogen und wollte dann mit Thaiboxen anfangen. Aber da ich beruflich stark eingespannt war (viel Nachtschicht/Schichtwechsel und so) hab ich es auf Eis gelegt.

Wenn das einer ist, der im Einsatz war, ist das bestimmt eine sehr gute Qualifikation bezgl. des Selbstverteidigungsaspektes.

So ist es.
 
trainer gibts solche und solche. bevor man sich für eine kampfsportart entscheidet, sollte man immer probetraining machen
 
Früher mal Karate , hab ich aber mit aufgehört. Nicht unbedingt weils mir nicht gefiel sondern weil ich mich nur einer Sportart komplett widmen wollte und da hat Bodybuilding dann gewonnen ;)
 
Ich hab den 2. Dan im Judo (seit Kindergarten) und den 1. Dan im Goju-Ryu (mit Schulanfang angefangen). Habe aber schon seit 4 Jahren nicht mehr wirklich trainiert. :D
 
trainer gibts solche und solche. bevor man sich für eine kampfsportart entscheidet, sollte man immer probetraining machen
Ja, das kann vorkommen.

Ja, ich hab mittlerweile schon so einige Sportarten und Sportvereine durchprobiert und leider war das vor allem beim Kampfsport öfter der Fall, wie bei anderen Sportarten...
Außerdem war das voll der Angeber. Die Trainingsmethoden waren auch nicht wirklich dolle
Ja das trifft exakt auf meinen damaligen Kickboxtrainer auch zu...
 
Ja, ich hab mittlerweile schon so einige Sportarten und Sportvereine durchprobiert und leider war das vor allem beim Kampfsport öfter der Fall, wie bei anderen Sportarten...
Liegt glaub ich auch daran dass viele Leute mit Komplexen gern vom Bad-Ass-Image und dem Chef-Spielen profitieren wollen, das Kampfkunst/-sport anhaftet. Wirklich mit Kämpfen (ob jetzt im Wettkampf oder in der Kneipe) setzen sich ja die wenigsten auseinander und leider kannst du dir auch als größter Vollhonk irgendwie einen Grad oder ne Lizenz erwarten die dich als Meister oder Lehrer erscheinen lässt. So Dinge wie schwarze Gürtel und Trainerlizenzen sagen gar nichts aus da es keinerlei Qualitätskontrollen oder irgendwelchen Standards außerhalb der Vereine gibt in denen sie ausgestellt werden. Du kannst dir auch deinen eigenen Verband erfinden, dich Großmeister nennen und Lizenzen/Gürtel vergeben. Kommt immer wieder vor.
 
Schon traurig, dass man Selbstverteidigung braucht. Aber es gibt einfach zu viele gruselige Mitmenschen. Läufste einnmal nachts durch Frankfurt, haste 20 Messer im Rücken und keine Wertsachen mehr am Leib.
 
Schon traurig, dass man Selbstverteidigung braucht. Aber es gibt einfach zu viele gruselige Mitmenschen. Läufste einnmal nachts durch Frankfurt, haste 20 Messer im Rücken und keine Wertsachen mehr am Leib.


Gerade deswegen mach ich Kraftsport...Abschreckung ist die beste Abwehr....


BTW: zählt "auf jemanden drauffallen lassen" auch als Kampfsport? :D
 
Die entsprechende Masse hab ich bald, nur nicht die Beweglichkeit ^^
 
Cooles Thema! :D Seit ich als ganz kleines Kind eine Shaolin-Vorführung im Zirkus gesehen habe bin ich von allem was irgendwie mit Kampfkunst zu tun hat begeistert. Als Kind und Jugendlicher konnte von ich Taekwondo und Kendo nicht genug kriegen und Leute wie Bruce Lee und Musashi waren meine Helden. ;) Jetzt mache ich schon seit 5 Jahren Jun Fan Gung Fu/Jeet Kune Do und Silat/Kali in einer Schule die in der Dan Inosanto Lineage steht. Außerdem trainiere ich seit knapp einem Jahr gelegentlich mit eine I Liq Chuan Gruppe (wann ich halt Zeit habe). Das ist eine innere chinesische Kampfkunst (ganz grob wie Taichi) und mir gefällt wie systematisch dort am Körpergefühl und der Körperstruktur gearbeitet wird. Außerdem ist es interessant ein ganz wenig mehr in die ringerische Richtung zu gehen. Das ist mir bis auf Trapping und ein paar Würfe gegen Noobs wirklich total fremd

Ich find aber eigentlich alles klasse das irgendwie mit Kampfkunst/-sport zu tun hat :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mach seit April letzten Jahres Muya Thai an der Uni und es macht echt Laune und dank den harten Trainern hat man auch eine gute Fitness :D
 
Ich habe bis 19/20 Taekwondo und Kickboxen (das war in der selben Schule) gemacht. Fast 13 Jahre lang. Heutzutage mit MMA wirkt sicherlich viel von der ganzen Akrobatik und den coolen Moves die wir gemacht haben sehr affig. Aber mir hat das als Jugendlicher einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht. Der Trainer war richtiger Koreaner und obwohl er schon darauf geachtet hat uns weichen Westler nicht zu hart ranzunehmen, war das trotzdem eine ganz andere Respektsperson für uns als irgendein Sport- oder Schullehrer.

Danach kam Bund und nachdem ich von zuhause weggezogen bin, war das Thema Kampfsport irgendwie nicht mehr so wichtig. Obwohl ich gerne zurück denke und ich nie wieder so viel Spaß beim Sport hatte, reizt es mich auch nicht wirklich nochmal was in die Richtung zu machen.:rasta:
 
Zuletzt bearbeitet:

Aktive Benutzer in diesem Thema

Zurück
Oben Unten