Gedanken über unsere Fehlbarkeit

Dieses Thema im Forum "Philosophie, Psychologie und Soziologie" wurde erstellt von Palle, 9 Nov. 2015.

  1. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Wie angekündigt eröffne ich hier einen Thread,
    der eine Reise ins innere Ich sein kann.

    Wenn wir etwas an uns ändern möchten, weil wir erkannt haben, dass das nicht ganz in Ordnung ist. Man könnte es besser machen, so kann das nicht jeder allein schaffen.
    Obwohl die Erkenntnis ja schon ein positiver Schritt ist.

    Und um jetzt etwas konkreter zu werden, rolle ich meinen eigenen Fall auf.
    Und in diesem verzwickten Irrgarten befinde ich mich nicht allein. So manche andere tummeln sich da auch.

    Immer wieder kommt es vor, das ich wichtige Dinge nicht sofort erledige, sondern aufschiebe.
    Und von Tag zu Tag bekomme ich ein schlechteres Gewissen.
    Das nimmt dann schon Züge an, wo ich mir ein abnormes Verhalten bescheinige.
    Und gleichzeitig stelle ich mir die Frage:
    Ja vielleicht ist das ja menschlich. Vielleicht machen das ja viele. O.K., das bringt mir aber nicht die Lösung.

    Muß man da über seinen faulen Schatten springen und das Ding einfach starten.
    Habe ich versucht. Und bei manchen Sachen klappt es, aber das Wichtige liegt immer noch in der Ecke.

    Grüße ...darty
     
    #1
  2. Madnox

    Madnox PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Zuerst finde ich es wichtig, dass man eigene Fehler nicht negativ betrachtet und sich damit selber fertig macht. Man sollte lernen objektiv das eigene Handeln zu reflektieren, aber auch die Gedanken und Gefühle. Der eigene Selbstwert darf sich nicht an eine Illusion knüpfen, wie man meint zu sein, ohne dass es zutrifft. Ich weiß nicht wie einfach oder schwer dieser Satz für den Einzelnen nachvollziehbar ist, man benötigt eine gewisse Selbsterkenntnis, damit man ihn emotional verstehen kann. Und einmal verstanden, ist nicht gelebt. Emotionales Verstehen kann man auch wieder vergessen.

    Wenn man Sachen zu häufig aufschiebt, hilft es sich einen Zettel zu schreiben und dort zu positionieren, wo man ihn täglich liest. Nach wenigen Tagen nervt es dann so, dass man die Sachen umsetzt. Allerdings sollte man nicht direkt am Morgen meditieren, denn dann sind negative Gefühle ausgeschlossen, wenn man eine gewisse Qualität der Mediation erreicht.

    Zum Thema Selbstwertgefühl möchte ich Nathaniel Branden empfehlen, auch wenn seine Arbeiten dazu manchmal etwas zäh zu lesen sind.

    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Nov. 2015
    #2
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  3. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Zum Schluss des abends meine Vorgehensweise, die ich versuchen werde.
    Ich teile mir die aufgeschobene Arbeit in kleine Einheiten.
    Den nächsten Tag und sogar abends schon, kann ich mich freuen, das es ja nur ein klein bischen ist, was ich da machen muß.
    Und jeden Tag nur ein kleines bischen, macht im Laufe der Zeit eine ganze Menge aus.
    Ich werde den Blick auf das ganze verwerfen und nur das kleine zu erledigende sehen.
    Das kann man doch mit links schaffen.

    Ach ja, seid einer Woche wieder Alko frei. Komisch dass das geht.

    Grüße...darty
     
    #3
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  4. KaiserAcedia

    KaiserAcedia PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Madnox magst du vielleicht im Literatur Thema ein paar interessante Bücher posten? Du hast hier im Forum überall mal Empfehlungen eingestreut. Das Ganze gebündelt zu haben wäre sicherlich von Vorteil und eine Bereicherung.

    Gruß Kaiser Acedia
     
    #4
  5. Madnox

    Madnox PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Buchempfehlungen sind grundsätzlich sehr schwer zu geben, da es vom Weltbild des Lesers abhängt, was er konstruktiv verwerten kann und was im gar nichts bringt. Was für den einen extrem gut funktioniert, kann für den Nächsten völliger Humbug sein, weil seine Glaubenssätze ihn limitieren. Ein sehr bekanntes Beispiel, ist Jetzt die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle. Ich bin jetzt kein Freund davon, wie er seine Erfahrungen ausgeschmückt hat und auch die Vergleiche in die Religionen, finde ich nicht hilfreich, ein etwas wissenschaftlichere Sicht mit den Hirnscans und aktuellen Studien, hätte mir aus wissenschaftlicher Sicht besser gefallen. Viele Leser können aber mit so trockenen Bücher gar nichts anfangen. Jetzt ist das ganze Thema von ihm eher leicht verständlich und vielleicht auch zum Teil etwas überspitzt dargestellt, was gerade in psychologischen Kreisen oft kritisiert wird. Aber im Kern hat er Recht und so wie er die Sache beschrieben hat, ist es für den normalen Leser gut verständlich und auch hilfreich. Wobei alles was mit der Ich-Identifikation schon schwere Kost ist, wenn man versucht das rational zu verstehen. Da ist ein Konflikt, da man die Mediation nur verstehen kann, wenn man in das Bewusstsein über dieser Rationalität, Ego-Identifikation oder wie auch immer man das nennen möchte, angesiedelt ist.

    Ich finde zum Teil auch die Arbeiten von Richard Bandler und John Grinder ganz gut, da sie flexibler und dynamischer sind als die "klassischen Ansätze", dafür fehlt halt irgendwie an empirisch ermittelten Daten, bei den Ansätzen, die sich nicht mit der klassischen Psychologie decken. Das ganze modern NLP, aber auch die Vermarktung des Ursprünglichen, ist nicht wirklich seriös. Dennoch beinhaltet die Arbeit viel Nützliches. Man sollte diese ganzen Arbeiten aber mit einem kritischen Auge lesen, die NLP Kritik ist zum Teil durchaus berechtigt. Eine Empfehlung in die Richtung würde ich also auch nicht leichtfertig aussprechen, viele übernehmen alles im NLP kritiklos und das ist sehr problematisch. Auch die Weigerung der NLP die Neurowissenschaft anzuerkennen, lässt da einen sehr unguten Beigeschmack mitschwingen. Dennoch sind einige sehr hilfreiche Methoden dabei. Das selbst gilt übrigens auch in ähnlicher Form für die klassische Verhaltenstherapie.Wikipedia eignet sich für einen ersten Einblick ganz gut: Psychotherapie – Wikipedia

    Es hängt halt auch davon ab, was genau man verändern will. In Sachen Glaubenssätze und Werte, könnte man auch Sachen empfehlen, die im wissenschaftlichen Kreisen eher verpönt sind, weil sie als Motivationsstuff gehypt werden und oft auch übertreiben oder Sachen verschweigen. Ich will da generell gar nicht pauschal zu solchen Werken raten, da man nie genau weiß, wie diese dann vom Leser aufgenommen werden. Vieles was mit dem Thema positiv denken zu tun hat, ein gutes Beispiel: Sorge dich nicht Lebe, wirkt bei sehr vielen Lesern äußerst gut, aber man kann es immer auch falsch auffassen. Aber auch The Workt hat vielen geholfen.

    Als Kontrast zu den Motivationssachen würde ich dann noch sowas wie die Macht der Disziplin empfehlen, dort beleuchten die Autoren (Roy Baumeister und John Tierney) ein paar der Bestseller etwas kritisch und führen einige Studien zur Disziplin an. Ich sehe da keinen Widerspruch der verschiedenen Arbeiten, sondern eher eine Ergänzung beider.

    Wenn es um den Selbstwert geht, könnte man noch Nathaniel Branden empfehlen.
    Was auch geht, sind einzelne Übungen zu recherchieren, vielen hilft progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditation, bei Stress oder auch zur Steigerung des Wohlbefindens.

    Ich würde einfach empfehlen sich mit Dingen wie Glaubenssätzen, Weltbildern, Emotionen, Selbstreflektion, Mediation zu befassen und die verschiedenen Ansätze für sich selbst zu testen. Dann sieht man, womit man eher zurecht kommt und womit weniger.

    Vielleicht hilft das ein bisschen, ich bitte aber darum, pauschal keine der Empfehlungen auf die Goldwaage zu legen.

    Gruss Mad
     
    #5
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  6. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Na, so eng darfst du das aber auch nicht sehen.
    Am ende ist es doch jeden selbst gegeben, das Buch zu lesen, oder nach ein paar Dutzend Seiten ganz oben im Regal zu positionieren.
    Es gibt welche, die empfehlen aus vollen Bewußtsein den Film: Die 120 Tage von Sodom, des Marquis de Sade,
    von Pier Paolo Pasolini.
    Kam 1975 raus, im gleichen Jahr wurde Pasolini ermordet.
    Aber auch einige Filme von Tarantino, welche ich fast alle sehenswert finde, finden nicht überall Freunde.

    Als ich den Film die 120 Tage von Sodom gesehen habe, haben gleich in den ersten 10 Minuten ein paar Zuschauer das Kino verlassen.
    Diesen Film würde ich auch nicht empfehlen.

    Aber Imanuel Kant kann man doch jeden empfehlen.

    Übrigens das Buch : Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls, werde ich mir gleich in der Bücherei bestellen, wenn es denn geht, oder kaufen.

    Allein die Wiedersprüche in seiner Biografie interessieren mich.
    Aber das erlebt man öfter, das die veröffentlichen Werke im krassen Gegensatz zu dessen Lebenswandel stehen.

    Bis denne, ich renne...darty
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Nov. 2015
    #6
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  7. Madnox

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    Ich bin auch ein Freund der Eigenverantwortung, aber in weißer Voraussicht ^^ habe ich mich extra vorsichtig ausgedrückt, um mögliche Diskussionen über Risiken von Tipps gleich im Vorfeld zu reduzieren.
    Das ganze Thema mit der Psyche ist ja nochmal sensibler wie Risiken beim PE, deshalb schadet es sicher nicht, wenn man sich hier sehr vorsichtig bewegt.

    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Nov. 2015
    #7
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  8. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Das kannst du machen, ich möchte dich da nicht verleiten.

    In der Bücherei gab es keine 6 Säulen.
    War bei Thalia, dort konnte es nur bestellt werden, ohne Leseprobe.
    Bin dort auf Eckart Tolle gestoßen. Titel: Jetzt ! , Die Kraft der Gegenwart.
    Das Vorwort von Vera F. Birkenbihl hat mich u.a. dazu bewogen, mal wieder etwas tiefer in die Materie einzudringen, und das Büchlein JETZT scheint das richtige zu sein.
    Werde berichten.

    Grüße...darty
     
    #8
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  9. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Ich habe noch eine Möglichkeit gefunden um unliebsame Arbeiten zu erledigen.
    AT
    Ich baue in meiner Meditation und AT-Übung folgenden Satz mit ein:
    Schreibarbeiten sind eine schöne Sache.
    Sie bringen dir Glücksgefühle, nach erledigung.

    Auch wenn das am ersten Tag nicht viel bewirkt, so verfestigt sich doch der Gedanke: ich habe es selber in der Hand, mir Glücksgefühle zu schenken.
    Ich brauch nur jeden Tag etwas machen.
    Und das funktioniert.

    Ein ganz altes Phänomen ist ja auch, einen unliebsamen Menschen, einen Stinkstiefel sozusagen, einfach anzulachen und freundlich zu sein.
    Nach einer gewissen Zeit reflektiert er die Freundlichkeit, gegen seinen eigenen Willen.

    Grüße und Gains...darty
     
    #9
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  10. Lampe

    Lampe PEC-Koryphäe (Rang 9) PEC-Wohltäter

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    Hey Darty, zum Thema Dinge aufschieben auch noch paar Eindrücke von mir. Natürlich können diese Dinge ganz unterschiedlich sein und manche sind härter als andere. ;)
    Ich habe früher auch immer alles aufgeschoben und auch mich hat es verfolgt. Beste Beispiel lernen für eine Klausur, 6 Wochen Zeit, man schiebt und schiebt und hat 6 Wochen immer diese Klausur im Hinterkopf nur um dann 10 Minuten vor beginn der Arbeit schnell in den Hefter zu gucken. Sowas ist scheiße.

    Ich habe mir schon vor langer Zeit eine Regel aufgestellt an die ich mich halte und die besagt, tue das was dir am unangehmsten oder nervigsten ist immer als erstes am Tag! Wenn ich zum Beispiel ein Telefonat führen muss welches mir nicht so recht schmeckt, wie zu Beispiel den Chef anrufen oder der gleichen, dann mache ich das so früh es irgendwie geht.
    Der Clue an der Sache, so unangenehm wie das Gefühl des aufschiebens, so angenehm und befreiend ist das Gefühl sowas erledigt zu haben. Und wenn man das bereits am Anfang des Tages erledigt dann kann der Restliche Tag nur noch gut werden. Probiers mal aus. :)
     
    #10
  11. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Danke für dein Feedback @Lampe .
    Versucht habe ich das früher auch oft. Und es hat auch hin und wieder geklappt.

    Ich werde das wieder einführen.

    Grüße und ne schöne Nacht...Palle
     
    #11
  12. RAH

    RAH PEC-Veteran (Rang 7)

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    Es gibt einen Knoten der tief in mir steckt. Es handelt sich um einen Knoten, der so tief in meinem Wesen verwurzelt ist, dass er Auswirkungen auf Psyche und Körper hat.

    Wie lösen wir die Knoten in uns?

    Jeder hat irgendeinen Knoten, eine Sache dessen er/sie/es nicht Herr wird. Ich versuche einen Mittelweg zwischen Hedonismus und Asketentum zu finden. Die Mitte nenne ich den Weg der Weisheit - zu wissen, wann man in welcher Form genießen kann. Manchmal ist es angebracht, sich den Magen vollzuschlagen. Aber es kommt selbst dann darauf an, was man sich einverleibt - ob Weihnachtskekse oder gekochte Stärke, Kartoffeln.

    Mein Körper hat derzeit einen sehr starken Mangel. Zumindest ist das meine Einschätzung. Mir feht es an Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin-D3, Iod, Selen und ich will nicht wissen was sonst noch.

    Das Leben ist sowieso ein ständiger Kampf. Momentan kämpfe ich gegen mich selbst - mein Körper und meine Psyche danken mir recht herzlich. Reflektion ist meines Erachtens der Schlüssel zur Veränderung.

    Ich supplementiere derzeit recht viel, um meine Defizite auszugleichen. Ich bin gespannt, ob das etwas verändert.

    Die Philosophie kennt hierfür die Kategorien der Perfektibilität und der Vulnerabilität. Perfektibilität fällt oft im Zusammenhang zu den alten Griechen, die dachten, dass einem gesunden Körper ein gesunder Geist innewohne. Der Mensch könne sich selbst ein wenig göttlich machen.

    Die Vulnerabilität wird von jenen aufgegriffen, die seit fast 2000 Jahren eine Beerdigung feiern und darin ihren Lebensinhalt sehen - das Christentum. Jesus Christus war ebenfalls verletzlich und im Grunde ist unsere körperliche Hülle auch nur verletzlich - ein verletzliches Gefäß für eine unsterbliche erhabene Seele.

    Da ich ein lebensbejahender Mensch bin - Nietzsche sei Dank - würde ich mein eigenes Leben eher an der Kategorie der Perfektibilität orientieren. Allein schon, weil man an Herausforderungen wächst. Das Christentum hat meines Erachtens nichts herausragendes geschafft als nur Unmündigkeit und Gefolgsamkeit.

    Sucht eure Fehler und bekämpft sie.

    Gruß RAH
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Dez. 2015
    #12
  13. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    Schöner Post.
    Um einen Fehler zu bekämpfen, um ihn zu suchen, mußt du wissen, was denn ein Fehler ist.
    Und da gehen die Meinungen wohl weit auseinander.
    Auch wenn unsere Hülle, die die Seele beherbergt, sehr zerbrechlich ist, so hält sie doch oft mehr aus, wie unsere Psyche.
    Und unsere Seele? die meisten wissen garnicht, das eine gibt.

    Grüße und eine schöne Woche.

    Palle
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Jan. 2016
    #13
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  14. RAH

    RAH PEC-Veteran (Rang 7)

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    Palle, so langsam wird's Zeit, dass du deinen Avatar zum Hirsch änderst, wenn du selbst schon Grüße als Palle hinterlässt! ;) Vermisse das prachtvolle Tier.

    Psyche, Seele. Schwer zu beschreiben. Ich weiß, dass ich eine habe und dass dort viele Leichen vergraben sind. Ich will nicht wissen, wie viele Ängste da durch Traumatisierungen zu finden sind. Wir sind alle fehlbar. Resilienz ist das Zauberwort - jene Fähigkeit trotz widrigster Umstände weder psychisch noch körperlich krank zu werden. Ich denke, Wunden können heilen, aber dazu bedarf es positiver Erfahrungen - vor allem Veränderung.

    Ich bin auch solch ein schlimmer Perfektionist, der versucht, in allem der beste zu sein und Medizin zu studieren, damit die Mutter glücklich ist. Die ist jetzt tot. Pustekuchen Medizin - jetzt studiere ich meine wahre Leidenschaft: Biochemie. Perfektionismus kann dich fertig machen, wenn es zum Zwang wird - es gibt dir Sicherheit, wenn sonst alles in deinem Leben so unsicher und turbulent ist. Ich muss mir selbst meine Fehlbarkeit eingestehen in Bereichen, in denen ich nicht der Held und Überflieger bin.

    Menschen gehen kaputt an zu hohen Selbsterwartungen - ich sehe es an mir. Es wird Zeit, sich seine Fehlbarkeit einzugestehen und mit dem zufrieden zu sein, was ich kann und was mir Spaß macht.

    Wir sind alle nur Menschen. Ab und zu tut ein Streit und einer kleiner Wutausbruch auch mal gut. Man muss es nur geschickt verpacken.


    Gruß RAH
     
    #14
  15. Palle

    Palle PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter

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    EG (Base):
    18,0 cm
    EG (Mid):
    17,0 cm
    EG (Top):
    17,0 cm
    Ich habe zig Jahre im Versicherungswesen im Außendienst gearbeitet.
    Und dann.............
    in einer behinderten Werkstatt den LKW Fahre gemacht.( 15 Jahre)
    Dabei bekommst du eine andere Sicht vom Leben. und lernst Menschen kennen, die dir ehrlich in die Augen sehen, ohne zu wissen, was Ehrlichkeit ist.
    Du lernst Menschen kennen, die nach einem Motorradunfall, von heute auf morgen im Rollstuhl landen und an einem Tisch sitzen und Schrauben eintüten.
    Halt den Finger auf die Fehler der anderen, und du erkennst dich.

    Grüße
     
    #15
    Hyperlord, Little und RAH gefällt das.
  16. Hyperlord

    Hyperlord PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    15,8 cm
    Wow, fantastischer Thread!
     
    #16
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