Grundlagen und Basiswissen zum manuellen Training

Einstiegslektüre zum manuellen Training sowie Erläuterung der Übungskategorisierung in der Datenbank

  1. BuckBall
    Herzlich Willkommen im Katalog für die manuellen PE-Übungen von PEC!
    Der nachfolgende Text wird sich bemühen die Grundlagen über diese Trainingsausprägung und Allgemeines zur Ausführung und der Kategorisierung der einzelnen Übungen zu vermitteln. Die Lektüre ist jedem PE-Einsteiger wie auch jedem (womöglich bereits PE-erfahrenen) Neuankömmling im Forum angeraten, um sich später problemlos in den hiesigen Übungsbeschreibungen zurechtzufinden.

    Manuelles PE – Was ist das?
    Beim manuellen PE wird, anders als bei der Anwendung von PE-Geräten, der Penis allein durch die Hände des Ausführenden manipuliert – das heißt in erster Linie gezogen, massiert und gestreckt. Generell wird es daher als die natürlichste und grundlegendste Art des PEs angesehen, das weltweit von allen Trainingsmethoden die meisten Anhänger innerhalb der PE-Gemeinde haben dürfte. Auch historisch gesehen, ist es die älteste und daher am Besten dokumentierteste und ausgetestete Trainingsart.
    Mittels einer Vielzahl von unterschiedlichen, aber zum Teil artverwandten Übungen wird der Penis beim manuellen PE auf verschiedenste Weise zur Ausdehnung gebracht. Wenngleich die Anzahl dieser Übungen auch sehr vielfältig ist, gibt es dennoch einen ungefähren Konsens über deren Wirkung, so dass sie bausteinartig zu einem wirkungsvollen Trainingsprogramm zusammengesetzt werden können, um die optimale Wirkung zu entfalten.

    Was brauche ich für Utensilien für das manuelle PE?
    Lediglich eine halbwegs gesunde Hand – wobei für manche Übungen auch eine zweite nicht schlecht wäre ;)
    Es gibt zwar diverse Utensilien, die die Ausführung des manuellen PEs erleichtern oder ergänzen können (z.B. Griphilfen, bestimmte Massage- oder Gleitmittel, Wärmelampen, durchblutungs- oder regenerationsfördernde Supplemente), aber nichts davon ist unabdingbar, vieles sogar für den Einstieg vollkommen unnötig.

    Was sind die Besonderheiten bzw. Vorzüge und Schwächen des manuellen PE?
    Wenngleich diverse Hersteller sich auch immer wieder bemühen, PE-Geräte (etwa Strecker oder Pumpen) als selbstverständlichen und überlegenen Weg der Penisvergrößerung zu bewerben, liegt das größte Kapital des manuellen PE in zwei einfachen Prinzipien: Es ist preiswert und vergleichsweise sicher.
    Einmal von grundlegenden Hygieneartikeln (z.B. ein wenig handelsüblicher Bodylotion) abgesehen, erfordert das manuelle PE keinerlei Ausgaben von seinen Anwendern. Die in unzähligen Erfahrungsberichten in PE-Communities auf der ganzen Welt zusammengetragenen Ergebnisse sprechen derweil eine deutliche Sprache: Es funktioniert. Und oft sogar deutlich besser, als die Anwendung teurer und mitunter risikoreicher Geräte.
    Das Verletzungsrisiko beim manuellen PE ist derweil vergleichsweise gering – besonders wenn man sich an die Warnhinweise und Trainingsempfehlungen für Einsteiger hält. Zudem verschafft es dem Anwender den unmittelbarsten Zugang zum Training seines Gliedes. Die direkte Berührung gewährt größtmögliche Kontrolle und lehrt am Schnellsten die Grundprinzipien des PEs: Disziplin, Geduld und Körpergefühl.
    Gleichsam ist die Übungsvielfalt derart ausgeprägt, dass selbst erfahrene PE’ler immer wieder neue Techniken für sich entdecken können, mit denen sie andere oder abgewandelte Trainingsreize setzen können.
    Wenn man nach den Schwächen des manuellen PEs sucht, findet man diese weniger bei der Trainingsart an sich, sondern eher beim jeweiligen Anwender. So wie bei Problemen mit dem heimischen PC, deren Ursache meist vor dem Bildschirm sitzt, gilt auch beim manuellen PE, dass eine unsachgemäße, leichtfertige oder voreilige Anwendung der Übungen zu großen Problemen führen kann. Immer wieder unterschätzen Einsteiger die Kraft ihrer Hände und Arme, die Wirkung bestimmter Übungen oder die Sensibilität ihrer Genitalien.
    Es bleibt zu sagen: So sehr das manuelle PE auch als moderater Einstieg gelten kann, so sehr bemühen sich immer wieder seine Nutzer, eilfertig und euphorisch mit den Übungen zu übertreiben oder vorzeitig intensivere Pendants auszutesten. Es ist also Geduld und Umsicht gefragt, um den größten Vorteil des manuellen PEs (seine Risikoarmut) auch genießen zu können.
    Weiterhin erfordert das manuelle PE ein beträchtliches Maß an Übung. Es ist so gesehen eine Technik oder gar Kunst, die durch regelmäßige Ausführung erlernt und beständig perfektioniert wird. Sie kann zwar von Beginn an probat ausgeführt werde, doch in ihrer individuellen Ausführung gibt es immer wieder Neues zu entdecken oder Altes zu optimieren.
    Ansonsten gibt es nichts, was gegen eine Anwendung von manuellem PE spricht. Zwar wirken PE-Geräte oft auf eine andere, meist fokussiertere (aber damit auch einseitigere) Art auf den Penis ein, allerdings ist das gerade zum Trainingsbeginn weder nötig, noch sinnvoll. Generell herrscht daher oft die Meinung vor, dass PE-Geräte bestenfalls als Trainingsergänzung in späteren Phasen der PE-Karriere zum manuellen Training hinzugefügt werden sollten bzw. einzelne manuelle Übungen ablösen können.
    Am Anfang der PE-Reise sollte man sich hingegen immer vor Augen führen: Es gibt an sich keinen besseren Weg um mit dem PE zu starten als mit dem manuellen Training. Es kann, bei umsichtiger Ausführung und gründlicher Einstiegslektüre, als risikolos, aber überaus wirksam angesehen werden. Darüber hinaus liefert es den direktesten Kontakt zum Penis und vermittelt am Besten ein Gefühl für die Trainingsbelastungen und -techniken. Und sollte man mit den Ergebnissen nach Ablauf des Einsteigerprogramms nicht zufrieden sein, offenbart sich sein beruhigendstes Talent: Es kostete letztlich nicht mehr als etwa eine halbe Stunde Zeit je Trainingstag.

    Die manuellen Übungsbeschreibungen und ihre Struktur
    Die PEC-Übungsdatenbank liefert nicht nur ausführliche Beschreibungen der einzelnen manuellen Übungen, sondern legt hierbei auch großes Gewicht auf die Strukturierung und Klassifizierung der Übungen. Eine übersichtliche Darstellung ist besonders für Einsteiger wichtig, jedoch auch für fortgeschrittene PE’ler von Vorteil, wenn sie auf der Suche nach neuen Übungen sind, um ihr Programm umzustellen oder zu erweitern.
    Die grundlegende Struktur der Übungsbeschreibungen staffelt sich daher stets in die drei Bereiche Hintergrund, Ausführung und Zusatzhinweise.
    Unter Hintergrund finden sich einige allgemeine Hinweise zur Übung, bezogen auf ihre Herkunft, Wirkung und sinnvollste Anwendung innerhalb des Trainingsprogramms.
    Unter Ausführung wird derweil eine konkrete Step-by-Step-Anleitung geliefert, wie die jeweilige Übung zu absolvieren ist.
    Schließlich dient die Rubrik Zusatzhinweise dazu, spezielle Tipps, Erklärungen und Warnungen zur jeweiligen Übung zu sammeln.
    Zusätzlich zur eben skizzierten dreiteiligen Grundstruktur werden die Übungen noch in eine Reihe von Kategorien eingeteilt, um Gemeinsamkeiten hervorzuheben und die Trainingskonzeption zu erleichtern. Eine zusammenfassende Übersicht anhand dieser Kategorien findet sich auch in einer Übungstabelle in diesem Artikel: Tabellarische Übungsübersicht | PE-Community.eu
    In der Folge werden alle verwendeten Übungskategorien kurz erläutert.

    Die Kategorie „Geeignet für“
    Unter dieser Kategorie findet sich die grundlegende Einstufung der Übung in vier Graden: Einsteiger, Fortgeschrittene, Experten und Risikoreiche Übung. Diese Einteilung findet sich auch in der Grundstruktur der Übungsdatenbank wieder und ist prinzipiell als „nach unten hin offen“ zu verstehen. Soll heißen: Übungen mit dem Etikett „Einsteiger“ sind für Einsteiger anzuraten – aber auch für fortgeschrittene PE’ler oder PE-Experten. Die Einteilung sagt also erst mal nichts über die Wirksamkeit oder Intensität der Übung aus, sondern vor allem über ihr Anwendungsrisiko und ihre Anforderungen an Technik und Erfahrung des Anwenders.
    Obwohl es schwer ist, den Kategorien eine rigide Staffel zuzuordnen, kann man sich dennoch grob an dieser Einteilung orientieren: Einsteiger sind jene PE’ler, die bisher lediglich drei oder weniger Monate trainiert haben. Dazu zählen demnach auch alle PE-Neulinge.
    Fortgeschrittene PE’ler haben bereits mindestens 3 bis 6 Monate Erfahrung mit den Einsteigerübungen gesammelt und können sich nun einem breiteren, technisch anspruchsvollerem, aber auch risikoreicherem Übungskatalog annehmen.
    Die Übungen mit der Einstufung Experte sollten hingegen frühestens nach einjähriger PE-Erfahrung ausgetestet werden. Ihre Wirkung ist meist sehr fokussiert und ihre technische Handhabung erfordert viel Erfahrung und ein ausgeprägtes Gefühl für die Körpersignale. Das Verletzungsrisiko ist bei diesen Übungen, besonders bei falscher Ausführung, stark erhöht.
    Die Rubrik Risikoreiche Übungen führt derweil alle manuellen Trainingsarten, die vom PEC-Team aufgrund vermehrter Verletzungsberichte diverser User bzw. zweifelhafter Wirksamkeit nicht empfohlen werden – ganz gleich welcher Erfahrungsklasse man sich zuordnet. Freilich ist dies nur unsere Empfehlung. Wer die Übungen unbedingt ausführen möchte, tut dies, wie stets, auf eigene Gefahr und sollte sich des Risikos bewusst sein, dass er damit seinem Penis schweren und irreparablen Schaden zufügen kann.

    Die Kategorie „Risikoklasse“
    Diese Kategorie spezifiziert das Anwendungsrisiko der jeweiligen Übung von gering bis sehr hoch und gibt damit noch einmal detaillierter Aufschluss über deren Anforderungen und Gefahren.

    Die Kategorie „Anatomischer Fokus“
    Ein wichtiger Leitsatz im PE ist: Jede Übung wirkt immer auf den gesamten Penis. So wahr dies ist, so wahr ist allerdings auch, dass jede Übung einen bestimmten Wirkungsfokus besitzt, der sich auf einen bestimmten Bereich der Penisanatomie begrenzen lässt. Dies geht soweit, dass bestimmte Übungen so gut wie keine Wirkung auf bestimmte Bereiche der Penisanatomie haben, während sie andere sehr gezielt fordern. Wenngleich also eine Übung durchaus Einfluss auf diverse Teile des Penis haben kann, wird sie tendenziell immer einen gewissen Teil intensiver beeinflussen als einen anderen. Diese Unterschiede der Übungen sind derweil besonders bei der Trainingskonzeption von großer Bedeutung.
    Der anatomische Fokus nennt also stets einen oder mehrere anatomische Bereiche des Penis, auf den sich die Übung tendenziell am Stärksten auswirkt. Diese Bereiche sind im Detail Tunica, Ligs, Schwellkörper (horizontal), Schwellkörper (vertikal), Schwellkörper (Krümmungskorrektur), Beckenbodenmuskulatur oder Allgemeines Gewebe.
    Nähere Informationen zu den anatomischen Bereichen des Penis und ihrer Bedeutungen findet sich derweil hier: > 6.1. Sexualanatomie | PE-Community.eu

    Die Kategorie „Geförderter Messwert“
    Diese Kategorie kann als Übersetzung des Anatomischen Fokus einer Übung in „Trainingssprache“ verstanden werden. Genauer: Jedem anatomischen Bereich des Penis kann im Groben auch ein Messwert zugeordnet werden, der ihn repräsentiert. So wird beispielsweise der anatomische Fokus auf Tunica und Ligs durch die tendenzielle Messwertförderung der BPFSL abgebildet. Gleiches gilt für vertikale Schwellkörperübungen in Hinblick auf die BPEL. Wem die Bedeutung der einzelnen Messwertabkürzungen noch nicht geläufig ist, sollte zuvorderst diesen Artikel lesen und seine eigenen Werte bestimmen: Die korrekte Penisvermessung: Anleitungen und Methoden | PE-Community.eu
    Auch bei dieser Kategorie gilt, dass die entsprechende Einteilung der Übungen die Trainingskonzeption erleichtern soll. Da jedes fortgeschrittene Programm, jenseits des generischen Einsteigertrainings, stets einer gewissen Individualisierung auf Basis der bisherigen Erfahrungen, Vorlieben und Ziele eines Anwenders zugrunde liegen sollte, liefert die Einteilung nach Messwertförderung ein griffiges Instrument, um die für sich passenden Übungen ausmachen zu können. Als Grundlage der Einteilung dienen die drei grundlegenden Messwerte, die möglichst jeder PE’ler von Beginn an führen sollte: BPFSL, BPEL und EG.

    Die Kategorie „Alternative Bezeichnungen“
    In dieser Kategorie finden sich andere Namen, die der jeweiligen Übung mitunter gegeben werden. Sie dient besonders als Markierung der Übung für die Suchfunktion, damit auch forumsfremde Bezeichnungen zu einem Suchergebnis führen.

    Die Kategorie „Übungsfamilie“
    Wie bereits zuvor erwähnt, bemüht sich PEC um eine übersichtliche Strukturierung der Übung. Dazu zählt auch eine Einteilung der Übungen in so genannte Familien. Jede Übungsfamilie beinhaltet eine Reihe von Übungen, die sich in ihrer Ausführung und Wirkung ähneln. Dabei können sie sich aber selbstredend in ihrer Intensität und ihrem Anwendungsrisiko deutlich unterscheiden.
    Insgesamt wird auf PEC derzeit in 8 verschiedenen Übungsfamilien unterteilt: Blutstaugriffe, Eindreh-Stretches, Einhandstretches, Ergänzungen, Fulcrum-Stretches, Jelqing, Krümmungskorrektur und Zweihandstretches.
    Die Blutstaugriffe klemmen den Blutabfluss der Schwellkörper ab, so dass sich diese deutlich stärker expandieren als dies bei einer üblichen Erektion der Fall wäre. Sie gelten alle mindestens als fortgeschrittene Übung und wirken in vorderster Linie auf die horizontale Schwellkörperausdehnung und damit auf den EG.
    Die Eindreh-Stretches sind eine sehr spezielle Übung, sowohl risikoreich als auch vergleichsweise selten verwendet. Sie dehnen die Tunica, indem der Schaft in sich selbst gedreht wird, was besonders dann problematisch werden kann, wenn der Bluteinfluss in den Schwellkörpern zunimmt.
    Die Einhandstretches sind so gesehen die grundlegende Gattung der Tunicaübungen. Sie haben gemeinsam, dass sie den Penis mittels einer Hand vertikal dehnen und damit eine Längenerweiterung der Tunica und Ligs forcieren.
    Die Ergänzungen sind Trainingsgrundlagen (z.B. das Ballooning oder das Beckenbodentraining), die jedoch auch kultiviert und technisch verfeinert werden können. Sie wirken nicht direkt wertfördernd, können aber das Training hervorragend unterstützen.
    Die Fulcum-Stretches bilden allgemein einen Großteil der generell nicht empfohlenen, besonders risikoreichen Übungen des Katalogs. Sie haben gemeinsam, dass sie den gestreckten Penis auf unterschiedliche Weise über eine Kante oder Rundung biegen, um auf diese Weise die punktuelle Intensität zu erhöhen. Allerdings sind sie in ihrer Wirkung kaum zuverlässig zu kontrollieren und können sehr abrupt zu schweren Verletzungen der Tunica und der Schwellkörper führen.
    Die Familie des Jelqings verbindet eine Vielzahl von Abwandlungen ein und derselben Übung, die generell auf die Schwellkörper des Penis abzielen und durch Streichen bzw. Pressen das Blut durch dessen Schaft in die Eichel leiten.
    Die Krümmungskorrekturen sind spezielle Schwellkörperübungen, die sich der Behebung einer Peniskrümmung annehmen. Ihre Anwendung ist jedoch risikoreich und erfordert viel Geduld und Fingerspitzengefühl.
    Die Zweihandstretches sind die meist intensiveren bzw. technisch anspruchsvolleren Pendants der Einhandstretches. Auch hier steht die Tunica bzw. die Ligs im Vordergrund, jedoch wird die zweite Hand genutzt, um den Fokus der Übung auf einen Teilbereich der Anatomie zu legen.

    Die Kategorie „Verwandte Übungen“
    Diese Kategorie kann als Veranschaulichung der Übungsfamilie angesehen werden: Hier werden alle Übungen der verbundenen Übungsfamilie mitsamt ihrer Eignungseinstufung (Einsteiger, Fortgeschrittene, Experte) angegeben.
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