Hat Eiweißkonsum Einfluss auf die EQ?

Dieses Thema im Forum "Potenz- und Erektionsprobleme: Beratung und Hilfe" wurde erstellt von Lampe, 11 März 2015.

  1. Lampe

    Lampe PEC-Koryphäe (Rang 9) Threadstarter PEC-Wohltäter

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    Hat Eiweißkonsum Einfluss auf die EQ, diese Frage beschäftigt mich seit einigen Tagen.

    Ich bin grade nicht bis ins Detail informiert und möchte fürs erste nur grob anschneiden wieso und warum ich mir diese Frage stelle, und hoffe das einige besser bescheid wissen als ich. ;)

    Also grob gesagt, ich habe gehört Stickstoff/Stickstoffmonoxid hat im Menschlichen Körper einige wichtige Funktionen, unter anderem sorgt es für erweiterte Gefäße bzw zu einer besseren Entspannung der Gefäße. Ich verweise jetzt auch mal auf sogenannte NO-Booster aus dem BB Bereich. Ich bin mir nicht sicher ob dies nun gleichzusetzen ist und hoffe das ihr mir da weiterhelfen könnt. ;)

    Jetzt der Umschwung zum Eiweißkonsum. Ich habe hier und da aufgeschnappt das eine positive Stickstoffbilanz (wieder das Wort Stickstoff) im Körper wichtig ist um Muskeln aufzubauen. So eine positive Bilanz erreicht man, wenn man, mehr Eiweiß am Tag aufnimmt - als der Körper abbaut.

    Wenn ich das jetzt so angucke dann stell ich mir die Frage, ob bei hohem Eiweißkonsum und einhergehender positiver Stickstoffbilanz, auch die EQ direkt beeinflusst wird?
    Mein zugegeben Laienhafter Gedanke dahinter, Positive Stockstoffbilanz = viel Stickstoff im Körper = bessere Erektion durch entspanntere Gefäße ect.

    Ich meine auch ganz unabhängig vom Eiweiß und PE in Artikeln die sich mit der Erektion beschäftigten, immer wieder auch das Wort Stickstoff gelesen zu haben, und das dies wichtig ist für eine gute Erektion.

    Sollte ich damit nun ganz daneben liegen entschuldigt bitte. ;)

    Ich frage mich das auch deshalb der Zeit, weil ich seit etwa 2 Woche Diäte und einen recht hohen Eiweißkonsum habe, und ich aufjedenfall sehr deutlich merke das meine EQ eine richtige Verbesserung erlebt hat. Das kann viele Gründe haben, doch wenn ich nach einer Erklärung dafür suche, scheint mir die veränderte Ernährung irgendwie am wahrscheinlichsten.

    Habt ihr dazu Erfahrungen und seid eventuell besser Informiert? Freu mich auf Meinungen. :)

    Mit freundlichen Grüßen
    Lampe
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 März 2015
    #1
  2. Sixte

    Sixte PEC-Kundiger (Rang 4)

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    NO wird typ. aus L-Arginin gebildet und im Körper nur in winzigen Spuren erzeugt, weil NO giftig ist. L-Arginin ist reichlich in Erdnüssen, Kürbiskernen und Pinienkernen enthalten. In der Tat ist NO für die Regulierung der Gefäßweite wichtig.

    Die positive Stickstoffbilanz ist eig. eine positive Eiweißbilanz: Der Körper baut mehr Eiweiß auf als er verbraucht. Die dafür nötigen Aminosäuren kommen aus der Nahrung. Der Stickstoff in Eiweißen ist als Amin gebunden und hat mit der NO-Geschichte nichts zu tun.

    Was ist es denn für eine Ernährung: Low-Carb vielleicht? Da werden bevorzugt Eiweiß UND Fett aufgenommen. Das könnte die Testosteron-Produktion begünstigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 März 2015
    #2
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  3. Sammy Bresl

    Sammy Bresl PEC-Kundiger (Rang 4)

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    Hi,

    interessantes Thema :)

    Wie Sixte sagte, wird NO - das zur Erschlaffung der glatten Muskulatur notwendig ist - aus L-Arginin synthetisiert. Eine ausreichende Aufnahme dieser Aminosäure ist also sicher nicht verkehrt für den NO-Haushalt, vor allem da sie semiessenziell ist. Das heißt, dass der Körper Arginin zwar selbst herstellen kann, allerdings nicht in für ihn ausreichender Menge.

    Dass die positive Stickstoffbilanz eine positive Eiweißbilanz ist, kann man so nicht sagen.
    Der Körper scheidet Stickstoff in Form von Harnstoff aus. Zugeführt wird es ihm in der Regel tatsächlich über Eiweiß und freie Aminosäuren.
    Esse ich mehr Eiweiß, als ich durch Abbauprozesse bedingt Harnstoff im Urin habe, dann ist die Stickstoffbilanz positiv. Esse ich weniger Eiweiß als benötigt, dann scheide ich mehr Stickstoff aus, als zugeführt wurde -> die Bilanz wird negativ.
    Wenn man das Ganze lediglich auf Eiweiß beziehen würde, dann wäre die Bilanz immer positiv, da ein gesunder Körper (bis zu einer gewissen Grenze) keine Proteine in dieser Form ausscheidet.
    Was der Körper mit den Proteinen anstellt, taucht in der Bilanz gar nicht auf. Es ist egal, ob er sie selbst aufbaut, abbaut oder einfach ungenutzt durchschleust. Am Ende zählt nur: Was kam rein und was ging raus.
    Der Stickstoff in Eiweißen ist in der Tat als Aminogruppe gebunden. Mit der NO-Geschichte hat er aber trotzdem etwas zu tun, zumindest was Arginin betrifft. Das hattest du ja selbst gesagt.
    Laut meinen Recherchen ist das aber tatsächlich die einzige Aminosäure, die zu Stickstoffmonoxid verstoffwechselt wird.


    Ich denke, dass eine gute Portion Eiweiß durchaus positiven Einfluss auf die EQ haben kann. Vielleicht nicht ausschließlich durch NO-Produktion aber sicher auch durch die Produktion anderer Hormone und Enzyme für die Aminosäuren ja ebenfalls wichtig sind.

    Den Effekt konnte ich bei mir selbst übrigens auch beobachten. Bei proteinreicherer Ernährung machten Libido und EQ beide einen Schritt nach oben. Und ich dachte zuerst das wäre Einbildung :D

    Gruß
    Sammy
     
    #3
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  4. Madnox

    Madnox PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Ich konnte selber nur bei L Arginin einen Effekt verspüren, normales Eiweiß hat sich bei mir bisher noch nicht spürbar ausgewirkt.
    Ob man bei L Arginin was spürt hängt scheinbar auch deutlich davon ab, wie viel man bereits durch die normale Ernährung aufnimmt.

    Ich würde es einfach mal testen und dann berichten. ;)
     
    #4
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  5. The_Driver

    The_Driver PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Administrator Moderator

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    das kann ich auch bestätigen...seitdem ich verstärkt Eiweiß supplementiere (ca. 2,5 Gramm pro Kilo Körpergewicht), ist die EQ deutlich besser....
     
    #5
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