emo

alo

PEC-Veteran (Rang 7)
Thread starter
Registriert
01.02.2015
Themen
14
Beiträge
515
Reaktionspunkte
671
Punkte
780
PE-Aktivität
3 Jahre
Körpergröße
170 cm
Körpergewicht
68 Kg
ich bin vor kurzem darauf gestoßen und habe mich ein bisschen informiert. es war ursprünglich eine musikrichtung 'emocor' (emo hardcore) , aber ist darüber hinaus zu einer jugendkultur geworden.
vieles fand ich recht interessant.
was wisst ihr darüber?
 

Terion

PEC-Genuis (Rang 10)
Registriert
29.09.2016
Themen
7
Beiträge
1,401
Reaktionspunkte
3,526
Punkte
3,330
Trainingslog
Link
PE-Aktivität
1 Jahr
PE-Startjahr
2016
Körpergröße
175 cm
Körpergewicht
76 Kg
BPEL
17,5 cm
NBPEL
15,6 cm
BPFSL
18,8 cm
EG (Base)
12,0 cm
EG (Mid)
12,0 cm
EG (Top)
11,8 cm
Hab früher Emo-Mucke (Emocore und Screamo, wobei die Übergänge fließend sind) gehört und genieße auch jetzt noch das ein oder andere Stück in Nostalgie.
Emos sind Leute mit einem typischen Kleidungs-, Frisur- und Schminkstyle irgendwo zwischen Gothic und Punk. Sehen ungefähr so aus:
emo-boys.jpg (charakteristische Frisur!, die Haare fallen in die Augenpartie; dieses Bild ist aber ein besonders extremer Fall, normalerweise fällt das nicht so stark aus)
035675ac214b6ba415e257c9042ee4bd.jpg
Hottest-EMO-Hairstyles-for-Guys.jpg
gothemo.png (zur simplifizierten Unterscheidung zwischen Emo- und Gothic-Girl)
emo-men-hair.jpg

Bsp. für Musik der Emo-Szene:

Das Lebensgefühl der Emos ist - der Name lässt es vermuten - ein emotionales. Emotionen sollen besonders stark ausgelebt werden, besonders suburbane Melancholie, Probleme des Heranwachsens und das Platzes in der Gesellschaft und - natürlich - die Liebe sind klassische Themen, v.a. in den Lyrics der Musik. Im Gegensatz zum Punk ist die politische Komponente fast nicht vorhanden, abgrenzend zur Gothic-Szene geht es eher nicht um die "Schönheit" des Leidens und die Ästhetik des Dunklen, Morbiden, Mittelalterlichen. Emos sind besonders auf sich selbst bezogen und gelten v.a. als die traurigen Jungs und Mädchen, die sich in emotional schwierigen Phase abends bei der über-emotionalisiert vorgetragenen Musik (s.o.) in Selbstmitleid ertränken und ritzen. Natürlich ist das ziemlich überzeichnet, Emos möchte ihre Emotionen (auch positive, wie Freude) nur eben stark ausleben in einer Welt, in der gespielte Gefühle und Rollenbilder vorgegeben werden, mit denen sie sich nicht identifizieren können.
Die Szene war mir während meiner Pubertät grundsätzlich sympathischer als die der Goths (zu pseudo-düster/-böse), Punker (zu politisch) oder Metaller (zu übertrieben-männlich). Dennoch war ich nie Teil der Szene (ich war nie Teil irgendeiner Jugendszene), hatte allerdings viele Freunde und Bekannte, die Emos sind/waren.
 

Lampe

PEC-Koryphäe (Rang 9)
PEC-Wohltäter
Registriert
21.12.2014
Themen
27
Beiträge
897
Reaktionspunkte
2,113
Punkte
2,300
Trainingslog
Link
PE-Aktivität
6 Jahre
BPEL
19,5 cm
BPFSL
20,5 cm
EG (Mid)
12,5 cm
War die Emowelle nicht sowieso schon vor ein paar Jahren und ist jetzt ehr abflachend?
Es kommt mir zumindest so vor als wenn der Begriff EMO schon vor einiger Zeit "aus dem Mainstream" verschwunden ist. So zu der Zeit als auch Tokio Hotel verschwand.
 

TrickyDicky

PEC-Legende (Rang 11)
Registriert
05.09.2016
Themen
5
Beiträge
2,760
Reaktionspunkte
8,163
Punkte
6,480
Trainingslog
Link
PE-Aktivität
4 Jahre
PE-Startjahr
2013
BPEL
22,1 cm
BPFSL
23,3 cm
EG (Base)
16,0 cm
"Suburbane Melancholie" ist eine coole Formulierung.

Aber ich glaube tatsächlich diese Emo-Geschichte ist nicht mehr besonders weit verbreitet. Vieles, was die damals abgegrenzt hat ist heute im Mainstream (z.B. Teile der Kleidung) und es ist auf der anderen Seite halt so, dass es glaube ich zunehmend wenig neue Emos gibt und die älteren Emos irgendwann aufgehört haben sich die Haare zu färben und man sie seit dem nicht mehr erkennt.

Alles bisschen sinnbildlich für Trends und "Gegenkultur" in den 90ern und 2000ern.
 
Oben Unten