Die korrekte Penisvermessung: Anleitungen und Methoden

Erläuterungen zum Vermessungsstandard auf der PEC-Plattform

  1. BuckBall
    Dieser Artikel befasst sich mit den verschiedenen Vermessungsmethoden und Messwerten, die für eine möglichst akkurate und aussagekräftige Notation der Zuwächse wichtig sind. Prinzipiell ist zu sagen, dass jedes PE-Training mit einer anständigen Penisvermessung steht und fällt. Die Erstvermessung ist so gesehen der erste Schritt des PE-Trainings. Die dabei aufgenommenen Werte nennt man Startwerte.

    1. Allgemeine Informationen zur Vermessung
    Bevor man mit der Vermessung beginnt, sollte man entsprechende Voraussetzungen schaffen und sich hier die nötigen Basisinformationen aneignen. Dieses Kapitel gibt sowohl Erklärungen zu geeigneten Messwerkzeugen, als auch zu verschiedenen Vermessungsgrundlagen, einem möglichst einheitlichem Messvorgang und empfohlenen Messintervallen.

    a.) Die nötigen Messwerkzeuge
    Zuvorderst ist zu klären, welche Messwerkzeuge für eine Penisvermessung notwendig sind. Optimalerweise ist dies schlicht ein stabiles, nicht biegsames Lineal bzw. ein Zollstock (für die Längenmessungen) und ein biegsames Maßband (für die Umfangsmessung). Generell sollte das metrische System zur Vermessung genutzt werden, da dies eine exaktere und verständlichere Zuwachsnotation erlaubt.
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    Das Lineal und die versetzte Skala: Bei der Nutzung eines Lineals ist darauf zu achten, dass man den nicht skalierten Bereich vor der Null entweder auf die Messung addiert oder diesen mit einer Säge entfernt (bei einem Holzlineal meist ohne weiteres möglich). Bei der Vermessung mit einem Zollstock hat man dieses Problem generell nicht, weil dieser unmittelbar mit der Messskala beginnt.
    Alternative zum Maßband: Ist kein Maßband zur Hand, kann man sich zur Not auch mit einem Bindfaden behelfen, den man für die Umfangsmessung (siehe unten: "Erect Girth") um den Penis wickelt, die Überschneidungsstelle markiert und dann mit einem Lineal von Beginn des Fadens bis zur markierten Stelle misst. Angeraten ist aber, sich schnellstmöglich ein Maßband zu besorgen, wenn man noch keines besitzt. Hiermit ist im Zweifel eine deutlich genauere Messung möglich.

    b.) Die Vermessungsgrundlagen
    Die Vermessung des erigierten Penis kann im Grunde auf zwei verschiedenen Grundlagen beruhen: Der natürlichen Messung oder der Höchstwertmessung. Welche von Beiden man für seine eigene Messwertnotation verwendet, ist jedem Nutzer selbst überlassen. Allerdings sollte man, wenn man sich einmal für eine von Beiden entschieden hat, bei dieser auch während seiner gesamten PE-Karriere bleiben - da sonst alle nachfolgenden Messungen mit den vorherigen nicht mehr vergleichbar sind.
    In der Folge werden die beiden verschiedenen Grundlagen näher erläutert.
    Natürliche Messung: Die Natürliche Messung ist die klassische und häufigste Vermessungsgrundlage beim PE-Training. Dabei werden die Messwerte einer natürlichen Erektion aufgenommen. Man bemüht sich natürlich um eine bestmöglich ausgeprägte Erektion (und kann dafür auch auf externe Reize, wie manuelle Stimulation oder Erotikfilme zurückgreifen), übersteigert diese aber nicht mit einer Maximierung (siehe "Höchstwertmessung") oder gar mit blutstauenden Hilfsmitteln (siehe dazu "Höchstwertmessung mit Hilfsmitteln"). Bei der natürlichen Messung hat hingegen die aktuelle Erektionsqualität direkten Einfluss auf das Messergebnis hat.
    Höchstwertmessung: Die Höchstwertmessung (auch Peak-Messung) bemüht sich um eine (künstliche) Maximierung der Erektion, während die Maße aufgenommen werden. Es wird so gesehen gezielt die derzeit mit körpereigenen Mitteln erreichbare, höchstmögliche Ausprägung aller Werte herbeigeführt und als Messwert notiert (egal wie kurz diese Erektionsintensität letztlich gehalten werden kann). Diese Höchstwerte werden dann nicht nur durch natürliche, erotische Reize (Masturbation, Erotikfilme), sondern auch durch aktives Kegeln erreicht, was eine kurzzeitige Erektionsmaximierung über das übliche Maß hinaus erzeugt.
    Höchstwertmessung mit Hilfsmitteln: Die Höchstwertmessung mit Hilfsmitteln geht noch einen Schritt weiter. Bei ihr wird die jeweilige Erektionsmaximierung mit beliebigen externen Hilfsmitteln erreicht (z.B. durchblutungsfördernde Mittel, Penisringe oder gar Vakuumpumpen).
    Vorteil dieser Vermessungsgrundlage ist, dass (potenzielle) Zuwächse früher und ausgeprägter erkannt werden, als bei der natürlichen Messung. Der Nachteil ist jedoch, dass der gesamte Einfluss der natürlichen Erektionsqualität (EQ) bei dieser Vermessungsgrundlage ausgeklammert oder zumindest stark beschnitten wird. So kann es theoretisch sein, dass die EQ eigentlich erheblich vermindert und die natürlichen Messwerte reduziert sind, die Maximalmessung dies aber nicht widerspiegelt. Somit ist bei dieser Messmethode fraglich, ob die vermessenen Zuwächse wirklich existieren - oder nur potenziell (d.h. im Rahmen einer übersteigerten EQ) vorhanden sind.
    Ein weiteres Problem ist, dass nie ganz klar ist, bis zu welchem Grad die EQ künstlich maximiert werden sollte. Genauer: Wird lediglich ein Penisring genommen, um den Blutstau zu verstärken? Oder nimmt man zusätzlich noch durchblutungsfördernde Mittel? Wenn ja, in welcher Dosis? Oder nutzt man gar eine Vakuumpumpe und liest die Ausdehnung dann innerhalb der Pumpe ab? Dann stellt sich die Frage, bei wie viel wirkendem Unterdruck man abliest.
    Insgesamt ist daher nur sehr schwer festzulegen, was letztlich als das tatsächliche Maximum gelten kann, wenn man einmal damit begonnen hat, dieses durch verschiedene Einflüsse auszureizen. Die Höchstwertmessung wird daher deutlich seltener angewandt als die natürliche Messung.

    c.) Verfälschende Einflüsse minimieren
    Bei der Vermessung des Penis gelten zwei schlichte Leitsätze: Die Messwerte sollten exakt aufgenommen werden und sie sollten untereinander vergleichbar sein.
    Was bedeutet das im Detail? Im Zweifel misst jeder User etwas anders - die Werte verschiedener PE'ler untereinander, sind also nie 1:1 vergleichbar. Dies ist aber ohnehin unnötig, da es beim PE zuvorderst um die Analyse der eigenen Fortschritte und des eigenen Trainings geht. Wichtig ist nur, dass die eigenen Messwerte untereinander vergleichbar sind. Wenn man misst, sollte dies also jedes Mal unter denselben Rahmenbedingungen geschehen, damit der jeweilige Messwert auch zuverlässig mit der in einigen Monaten folgenden Messung verglichen werden kann.
    Abgesehen von der Einhaltung der unter Kapitel 2a bis 2d genauer beschriebenen Messmethoden, sollte man auf folgendes achten:
    • Vor einer Vermessung sollten 3-7 trainingsfreie Tage verstreichen, um die gröbsten Tempgains abklingen zu lassen und möglichst nur tatsächliche Zuwächse in der Messung zu berücksichtigen
    • Jeder Messwert sollte am Messtag mehrfach und bestenfalls zu verschiedenen Tageszeiten aufgenommen werden (der notierte Messwert ist dann wahlweise der Mittelwert oder das am häufigsten bestätigte Ergebnis)
    • Alle Messungen sollten in derselben Körperposition durchgeführt werden (insofern die Körperhaltung Einfluss auf die Messungen nehmen und diese verfälschen kann), wobei sich klare Richtlinien anbieten: Zum Beispiel Rücken, Becken und Beine an die Wand, Füße hüftbreit auseinander - dann alle Werte im Stehen aufnehmen
    Auf diese Weise kann man sich recht sicher sein, dass die eigenen Messungen repräsentativ und reproduzierbar sind.

    d.) Wie regelmäßig sollte ich nachmessen und meine Zuwächse prüfen?
    Gerade für PE-Einsteiger besteht der tückische Reiz, ständig nachzumessen, um die Wirksamkeit des Trainings zu prüfen.
    Stattdessen sei aber angeraten: Nach der Vermessung der Startwerte sollte man sich frühestens nach 3 Monaten erneut vermessen (dies wäre auch das Mindestintervall des Einsteigerprogramms). Gleiches gilt für spätere Trainingsetappen, da sich das Intervall von drei Monaten als ein Mindestmaß durchgesetzt hat, um einem Trainingsprogramm genügend Zeit zu lassen, seine Wirkung zu entfalten. Echte Zuwächse (anders als kurzzeitige Gewebsdehnung, sogenannte Tempgains) brauchen schlicht und ergreifend Zeit - und sie entstehen nie innerhalb weniger Tage.
    Wird hingegen vor Ablauf der drei Monate gemessen, können entweder euphorische Fehlschlüsse und Erwartungen entstehen (wenn frühzeitig ein Zuwachs verzeichnet wird) oder aber die Motivation nachhaltig reduziert werden (wenn eine erhoffte Zuwachshöhe ausbleibt). Beides schadet am Ende nur und sorgt im schlimmsten Fall dafür, dass das bestehende (und womöglich stimmige) Trainingsprogramm voreilig abgewandelt wird.
    Vermessungsintervalle von mindestens 3 Monaten sind daher ein gutes Maß, viele User (besondere erfahrene PE'ler) nehmen sogar nur alle 6 Monate ihre Werte auf. Generell richtet sich das Vermessungsintervall jenseits des Einsteigerprogramms oft nach der jeweiligen Trainingsetappe.

    2. Die vier Standard-Messwerte
    Es folgen die vier Werte, die als forumsinterner Vermessungsstandard zur Analyse des Trainings gelten und auch generell im PE-Bereich die größte Bedeutung innehaben. Jeder Einsteiger sollte sicherstellen, dass er alle vier Werte gründlich und exakt aufnimmt, um später die Fortschritte seines Trainings ermitteln zu können.

    a.) Bone-Pressed Flaccid Stretched Length (BPFSL)
    Die BPFSL ist einer der wichtigsten Messwerte, gleichzeitig aber auch der am unangenehmsten aufzunehmende. Er ist von entscheidender Bedeutung bei der späteren Trainingsanalyse, daher sollte man sorgsam darauf achten, ihn möglichst exakt zu vermessen. Er ermittelt die maximale vertikale Ausdehnung des Penis und ist generell etwas größer als die BPEL (meist 0.5 bis 1.5 cm).
    Zur Messmethodik: Vollkommen schlaffen Penis wie bei der Stretchingübung greifen (d.h., falls vorhanden, Vorhaut zurückziehen und am Schaft unter dem Eichelkranz den OK-Griff ansetzen) und im 90 Grad Winkel mit maximalem Zug nach vorne ziehen. Mit der anderen Hand zeitgleich das Lineal so tief wie möglich in den Schamhügel direkt über der Peniswurzel drücken - und dann bis zur Eichelspitze des gestretchten Penis messen.
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    b.) Bone-Pressed Erect Length (BPEL)
    Der BPEL gibt die erigierte Länge des Penis an, wobei das Lineal bis auf das Schambein gepresst wird (daher: "Bone-Pressed") und somit auch die innere Länge des Penis mit in die Messung einbezogen wird. Dies verhindert den Einfluss etwaiger Gewichtsschwankungen zwischen zwei Messterminen bzw. Veränderungen am Fettpolster an der Peniswurzel. Er liegt diversen penisvermessenden Studien zu Grunde und gilt als der zuverlässigste Längenwert.
    Zur Messmethodik: Den möglichst maximal erigierten Penis mit einer Hand in einen Winkel von 90 Grad zum Körper herabsenken. Nun mit der zweiten Hand das Lineal so tief wie möglich in den Schamhügel direkt über der Peniswurzel drücken - und dann bis zur Eichelspitze des erigierten Penis messen. Etwaige Biegungen des Penis werden nicht gesondert ausgemessen und berücksichtigt - es gilt allein die Länge in Luftlinie von der Peniswurzel bis zur Penisspitze.
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    c.) None-Bone-Pressed Erect Length (NBPEL)
    Der NBPEL ist für die Analyse des Trainings am uninteressantesten, birgt aber in anderer Hinsicht einige wichtige Informationen. Zum Einen ist es der optische Längenwert, also der Messwert, der über die tatsächlich aus dem Körper ragende Länge des Penis und dessen optische Erscheinung Aufschluss gibt. Zum Anderen ergibt die Differenz mit dem BPEL und dem NBPEL das sogenannte "Fatpad", die Haut- und Fettansammlung des Schamhügels über der Peniswurzel. Üblicherweise liegt diese Differenz in einem Rahmen von 1.5 bis 2.5 cm. Sollte sie darüber liegen, kann dies unter Umständen weiteres Zuwachspotenzial bei einer Gewichtsreduktion bedeuten.
    Zur Messmethodik: Den möglichst maximal erigierten Penis mit einer Hand in einen Winkel von 90 Grad zum Körper herabsenken. Nun mit der zweiten Hand das Lineal direkt auf den Schaft des Penis legen und vom Austritt des Penis aus dem Körper bis zur Eichelspitze messen. Das Lineal wird bei Aufnahme dieses Messwertes also nicht in das Fleisch bzw. auf das Schambein gepresst. Etwaige Biegungen des Penis werden nicht gesondert ausgemessen und berücksichtigt - es gilt allein die Länge in Luftlinie von der Peniswurzel bis zur Penisspitze.
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    d.) Erect Girth (EG)
    Der EG ist das Maß des Penisumfangs und gibt somit sehr genauen Aufschluss über die Breite bzw. Dicke des Penis. Seine Notation wird in drei Kategorien unterteilt: Base, Mid und Top. Meist werden aber nicht alle drei Kategorien, sondern nur eine oder zwei als Messwerte geführt.
    Die üblichste Vermessungsmethode ist die an der Peniswurzel (EGbase) bzw. der "dicksten Stelle des Penis". Mitunter wird er auch an der Mitte des Schaftes gemessen (EGmid), was besonders die optische Ausprägung repräsentiert. Eine Vermessung an der umfangreichsten Stelle der Eichel (EGtop) ist meist nur dann sinnvoll, wenn das eigene Programm besonders auf den Penisumfang abzielen und deswegen eine möglichst exakte Vermessung in dieser Hinsicht geschehen soll.
    Zur Messmethodik: Das Maßband an der gewünschten Stelle des Penis (Base bzw. Peniswurzel, Mid bzw. Schaftmitte oder Top bzw. Eichel) um den möglichst maximal erigierten Schaft legen und den Umfang abmessen.
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    3. Optionale Messwerte
    Die nachfolgenden Messwerte vermessen den schlaffen Penis und sind in ihrer Bedeutung für das Training vergleichsweise unwichtig. Empfehlenswert sind sie derweil für PE'ler, die besonders mit ihrer schlaffen Größe unzufrieden sind und sich vom Training eine Steigerung dieser Werte erhoffen.
    Generell sei aber gesagt, dass die Vermessung des schlaffen Penis deutlich ungenauer ist, als die der erigierten Werte. Die schlaffe Größe ist von diversen äußeren und inneren Faktoren abhängig (z.B. allgemeines Körperbefinden, emotionales Befinden, Umgebungstemperatur, Umgebungsgeruch), die die Messergebnisse stark schwanken lassen können. Die Werte können daher am Ehesten in einem Spektrum notiert werden (also z.B. nicht FL = 8 cm, sondern eher FL = 7 bis 9 cm). Dies gilt für Blutpenisse noch stärker als für Fleischpenisse.
    Auch bei der Vermessung des schlaffen Penis bietet sich stets die unter Kapitel 1c verdeutlichte Mehrfachmessung zu verschiedenen Tageszeiten an, um daraus ein entsprechendes Ergebnisspektrum zu bilden.

    a.) FL - Flaccid Length
    Der FL (mitunter auch FH, für "Flaccid Hang") ist der schlaffe Längenwert des Penis. Er ist noch deutlich variabler und abhängiger von äußeren Einflüssen als der FG (Flaccid Girth). Die Angabe des Messergebnisses sollte als Spektrum vorgenommen werden, da eine ständig reproduzierbare, zentimeter- oder gar millimetergenaue Messung kaum möglich ist.
    Zur Messmethodik: Das Maßband an der Stelle anlegen, an der der Penis den Körper verlässt und dann bis zur Spitze des vollkommen schlaffen, hängenden Penis messen.

    b.) FG - Flaccid Girth
    Der FG ist der schlaffe Umfangswert des Penis. Er ist etwas beständiger als die FL, kann aber ebenfalls aufgrund äußerer Einflüsse und der jeweiligen Durchblutungssituation in seiner Ausprägung schwanken. Auch hier ist eine jederzeit reproduzierbare, millimetergenaue Messung kaum möglich.
    Zur Messmethodik: Das Maßband an der gewünschten Stelle des Penis (Base bzw. Peniswurzel, Mid bzw. Schaftmitte oder Top bzw. Eichel) um den schlaffen Schaft legen und dann dessen Umfang abmessen.
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