Restauration der EQ: Herangehensweisen für Biologie und Psyche

Dieses Thema im Forum "Potenz- und Erektionsprobleme: Beratung und Hilfe" wurde erstellt von Madnox, 28 März 2015.

  1. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Diese Diskussion über allgemeine Grundlagen, Ursachen bzw. Details zur Herangehensweise bei der EQ-Restauration wurde aus diesem Thread abgespalten: Massive Probleme und vorstellung | PE-Community

    Für mich ist das immer ein Widerspruch gewesen. Als ich aufgrund von EQ Defizit Low EQ Jelqs verwendet habe, hat sich das immer sehr deutlich auf die Psyche ausgewirkt. Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht, aber wenn du damit psychisch kein Problem hast, dann kannst du das machen. Ich stelle es mir zwar sehr schwer vor, dass man in Sachen EQ lockerer wird, wenn man ständig beim Jelq keine harte Erektion hin bekommt, aber wenn man die beiden Aspekte von einander so stark trennen kann, warum auch nicht.

    Ich kann nur dringend dazu raten, fühlte in dich nach dem Jelq rein. Wenn es so einen faden Beigeschmack hat und du merkst das du dich nicht wohl fühlst, dann lass es lieber. Wenn es für dich kein Problem ist und du dich durch das Jelqen wohler fühlen solltest, dann jelq. Aber teste unbedingt beides für mindestens 1-2 Wochen, damit du einen Vergleich hast.

    Gibt es da eine mögliche Theorie? Ich kann es nicht ausschließen, aber logisch erklären kann ich es mir auch nicht, wie die Differenz die EQ beeinflussen kann. Die Nerven werden dadurch nicht beeinträchtigt, die Venen schließen ebenfalls normal, wie soll dadurch die EQ beeinflusst werden?

    Gruss Mad
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6 Apr. 2015
    #1
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  2. BuckBall

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    Eben das soll nicht geschehen. Darauf basiert unter anderem die TSM-Theorie (belegt durch eine ganze Menge Erfahrungsberichte), die aus der Überdehnung der Tunica (ohne Mitentwicklung der Schwellkörper) ableitet, dass der natürliche Verschluss des Blutrückflusses bei einer Erektion gestört wird. Umso größer die BPFSL-BPEL-Differenz, desto anfälliger wird dann auch die EQ.

    Ich sehe das an der Ecke weniger problematisch. Natürlich muss man die Trennung hinbekommen - aber ich persönlich sehe die Handlung der Jelqs auch als Möglichkeit den Standpunkt einzunehmen, dass man aktiv etwas gegen das Problem unternimmt. Das macht einen weniger ohnmächtig, weniger abhängig vom "Glück", dass sich der psychische Druck legt. Natürlich helfen die Jelqs nur bei einer biologischen Ursache, aber prinzipiell vermögen sie es, die Schwellkörper zu stärken, indem die glatte Muskulatur trainiert wird. Fast jeder PE'ler, egal ob jung oder alt, nimmt bei aktivem (moderatem) Training eine Steigerung der EQ war. Eben diesen Effekt kann man meines Erachtens auch in so einer Situation nutzen, um damit die psychische Entspannung zu unterstützen. Um Pornos und dergleichen würde ich dann aber bei den PE-Übungen einen Bogen machen, um nicht noch zusätzlich das Lustzentrum mit Reizen zu übersättigen.

    Vollkommen, ja :) Das kommt eben durch die Anspannung und Entspannung der Muskeln.

    Beim Beckenbodentraining werden stets mehrere Muskeln beansprucht. Gut möglich, dass der Schwerpunkt der Beanspruchung verschoben werden kann, wenn man die Körperposition verändert. Im Zweifel kannst du das Kegeln ja in verschiedenen Positionen während des Alltags ausführen. Im Grunde wird dir da jede Variante helfen.

    Grüße
    BuckBall
     
    #2
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  3. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Das ist interessant, das muss ich mir erst einmal näher durchlesen, bevor ich mich dazu äußern kann. Da bekomme ich aber ein ungutes Gefühl wenn das stimmen sollte, den wenn der Venenverschluss beschädigt wird, kann das irreversibel sein. Soweit ich weiß gibt es bei klassischen Verschlussproblemen keine Behandlung. Da wäre dann die Frage wie sich hier ein Defizit von "normalen" Problemen beim Venenverschluss unterscheidet und ob hier noch doch auch die Gefahr von dauerhaften Schäden besteht.

    Hast du es den wirklich einmal selber getestet? Ich habe auch einmal vermutet das es nicht so problematisch ist, doch meine eigenen (mehrmaligen) Tests haben jedes mal etwas anderes gesagt, sehr eindeutig sogar, ich habe mit low EQ Jelq immer die EQ verschlechtert (bei gleichzeitigen sonstigen EQ Defizit) und ein schlechtes Gefühl bekommen. Die PE'ler mit denen ich darüber gesprochen habe, habe das soweit ebenfalls bestätigt. Es gibt natürlich einen leichten Trainingseffekt auf den Schwellkörper, diesen konnte ich aber immer, ausnahmslos, nur dann positiv feststellen, wenn ich sonst kein EQ Defizit hatte. Mit einem EQ Defizit hatte ich auch immer eine psychische negative Komponente und ich denke auch, dass es auf den Schwellkörper anders wirkt (es mag da verschiedene Faktoren). Wenn man nur auf das Schwellkörpertraining aus ist und von den BPFSL-BPEL Theorie absieht, dann würde man mit PDE-5 Hemmer eine konstante, sehr viel stärkere und NW freie Wirkung erzielen.

    Es macht aber einen entschiedenen Unterschied ob man mit Erektionsproblemen oder ohne jelqt, dass habe ich mehrmals festgestellt. Genauso wie ein sanftes high EQ jelqen besser ist, wie low EQ.

    Gruss Mad
     
    #3
  4. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Das Gefühl das man ungeduldig aktiv was gegen die Probleme unternehmen will, kenne ich. Nur leider ist es nicht wirklich zielführend, da es in den meisten Fällen doch längere Zeit benötigt, bis sich die EQ Defizite verbessern. Dies ist weitgehend unabhängig von der Ursache. Durch das verbissene Versuchen diese Situation zu ändern, baut man sich sehr schnell Druck auf und was noch viel gefährlicher ist, man vergleich immer die aktuelle Situation. Erfolge nimmt man dabei meist nicht so stark war, wie Misserfolge. So gräbt man sich auch schnell in psychische Probleme, selbst wenn es am Anfang was organisches war.

    Man muss natürlich abklären ob an der TSM-Theorie was dran ist un ob man dadurch das Risiko rechtfertigt aktiv weiter zu trainieren, trotz EQ Defizite. Gibt es denn da verlässliche Berichte, wo man sieht ab wann sich die EQ Defizite zurückbilden? Wenn es da verlässliche Informationen gibt, sollte das unbedingt in der Wissensdatenbank aufgearbeitet werden, da es ein sehr wichtiger Punkt ist.

    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Apr. 2015
    #4
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  5. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Ich hab mir jetzt die TSM Theorie noch einmal durchgelesen, aber wie der Venenverschluss behindert werden soll, konnte ich nicht ausmachen und ich kann es mir auch noch nicht so ganz vorstellen (sonst müsste ja jeder mit einer hohen BPEL-BPFSL Differenz massive EQ Probleme haben).

    Es gäbe aber eine einfach Methode um zu testen ob es am Venenverschluss liegt oder nicht, nämlich mit einem Blutstauring, ist mit diesem das Problem auf Anhieb gelöst, wissen wir wo die Ursache liegt. Wenn das Problem nicht gelöst werden kann, dann scheint es auch eher nichts mit dem Venenverschluss am Hut zu haben.

    Gruss Mad
     
    #5
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  6. BuckBall

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    Das würde ich erst einmal als Geschmackssache ansehen. "High-EQ" und "sanft" gelingt bei vielen nicht - und es endet in Überlastung und eher einer Schädigung der EQ. Ich würde sie daher nicht pauschal als EQ-Retter sehen, eher im Gegenteil. Du scheinst von dieser Übung sehr überzeugt zu sein, ich persönlich empfinde selbst sanfte High-EQ-Jelqs eher als fordernd und unangenehm - und würde zur EQ-Restauration immer auf lockeres Low- oder Mid-EQ-Jelqing setzen.

    Nichts spricht dagegen, eine PDE5-Hemmer-Kur mit einem milden Aufbauprogramm für die Schwellkörper zu kombinieren. Es gibt nur eben Männer, die PDE5-Hemmer nicht sofort einnehmen möchten. Besonders wenn es vielleicht gar keine echte ED ist, sondern einfach nur stressbedingt und für kurze Zeit ein paar Probleme mit der EQ auftreten. Eine voreilige Einnahme würde dies dann auch verdecken. Da müsste man wohl von Fall zu Fall sehen, was eigentlich Sache ist. Im Fall von Jerom war das ein konkreter Fall nach sehr langer Abstinenz. Da können Nervosität und sonstige Faktoren großen Einfluss gehabt haben. Ob da wirklich eine ED vorliegt und ob er dann besser dran wäre, wenn er einen weiten Bogen um PE machen würde, wage ich nicht ohne genaueren Blick zu unterschreiben.

    Ich habe da nicht von "Ungeduld" oder "verbissen" gesprochen. Die PE-Übungen und die Arbeit an den psychischen Auslösern müssten und können dann Hand in Hand gehen. Es geht mir um die Möglichkeit zur Selbstbestimmung und der Kraft, die man daraus schöpfen kann, dass man durch ein förderliches Verhalten ein Problem aktiv angeht. Zwar nicht vollumfänglich, weil durch das PE eben nur die biologische Seite abgedeckt wird, aber man kann PE-Übungen doch auch gut mit der eigenen Arbeit an der Psyche verbinden, wenn man für sich erst mal den Grund ausmacht, der zu Unsicherheit, Nervosität etc. führt. Nur weil ich jelqe, kann ich mich doch noch immer meinen Problemen stellen bzw. deren Grund suchen. Den Penis einfach Monate lang gar nicht zu berühren, nur weil man Probleme mit der EQ hat, halte ich zumindest jetzt erst mal nicht für eine Strategie, die den Druck oder die Erwartung herausnimmt. Da bauen sich doch dann umso mehr Ängste auf, dass es nicht klappt.
    Vielleicht ist es auch eine Frage der Herangehensweise. Wenn man sich sagt, "Ich mache jetzt Low-EQ-Jelqing", dann ist man auch nicht enttäuscht, wenn es eben Low-EQ-Jelqing wird. Will man aber immer High-EQ-Jelqing betreiben und hat gerade eine schwache EQ, muss man ja zwangsläufig scheitern. Natürlich kann man sich dann immer PDE5-Hemmer knallen, damit es klappt, aber ich habe das Gefühl, da schlittert man dann schneller in eine psychische Abhängigkeit in Bezug auf diese Helfer, als dass es einem in dem Fall hilft.

    Es ist im Grunde irrelevant (wenn es um die Restauration geht), ob es nun gerade der Venenverschluss oder ein anderer anatomischer Grund ist, warum die EQ bei hoher BPFSL-BPEL-Differenz oft sinkt. Theoretisch ist es wiederum ein interessantes Detail, aber das steht an dieser Stelle ja nicht im Vordergrund.
    Wichtiger ist doch: Schwellkörperübungen fördern die Schwellkörper und die EQ – zumindest wenn sie moderat ausgeführt werden und die Schwellkörper nicht überlastet werden. Und im Falle eines Programmes, das die Schwellkörper unterstützen soll, ist es ratsam auf das Stretching zu verzichten. Damit deckt man dann auch alle Voraussetzungen ab, um die BPFSL-BPEL-Differenz zu verringern.

    Grüße
    BuckBall
     
    #6
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  7. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Ich mache die positive Wirkung auch nicht auf die Zellbelastung aus, sondern auf den positiven mentalen Effekt. Wenn du mit High EQ jelqst hast du einen positiven mentalen Effekt, mit low EQ einen negativen. Das ist aber auch ganz logisch. Es ist natürlich was anderes, ob man generell schon Probleme hat und so für diese mentale Komponente sehr empfänglich ist oder ob man eine super Erektion hat und sich daran nicht stört. Ich kann nur sagen, es ist immer wieder sehr deutlich zu erkennen, dass Erektionsprobleme den meisten doch psychisch zusetzen, diese mentale Komponente kann man sich nicht einfach wegwünschen, wenn das so wäre, dann hätten auch nicht soviele Erektionsprobleme aufgrund von Versagensängsten.

    Das viele nicht mit high EQ sanft jelqen können, kann ich mir schwer vorstellen. Es mag ja sein das manche überhaupt keine Körperwahrnehmung haben und so schnell in das Übertraining geraten, aber sobald man weiß das sanftes jelqen besser ist, wird man das doch auch schaffen, es ist ja nichts kompliziertes oder komplexes sanft zu jelqen. Ich mein wenn 100 Leute mit hoher EQ sanft jelqen wollen, werden es auch 99 davon schaffen. Man muss hier unterscheiden zwischen bewussten EQ fördernden leichten jelq (bei dem derjenige weiß um was es geht) und unreflektierten Übertraining, dass eher dann folgt, wenn man nur Gains im Kopf hat. Ist man aber so eingestellt, wird man mit mir EQ jelqs auch in ein Übertraining schlittern. low-mid EQ jelqs sind kein Schutz vor Übertraining, auch wenn sie weniger effektiv sein mögen.

    Ja das stimmt! Nur wenn es stressbedingt ist, dann macht man es sich mit PE doppelt so schwer. Ich muss sagen, dass ich bisher noch von niemanden mit EQ Defizit gelesen habe, der durch jelqen mit low EQ (weil er nicht mehr zusammen gebracht hat) selbstbewusster und lockerer wurde, ich kann es mir aus meiner Erfahrung einfach auch nicht vorstellen, darum meine so eindeutige Meinung zu diesem Thema. Theoretisch ist das natürlich leicht gesagt, mach dir keinen Kopf, werde lockerer auch wenn die EQ beim Jelq im Keller ist. Nur in der Praxis ist es dann doch nicht so einfach. Das ist das selbe wie mit der Versagensangst, man kann sich mental nicht einfach nur etwas vornehmen und die Psyche macht dann sofort mit. Es ist ein langfristigerer Prozess und alles was diesem hinderlich ist, würde ich nicht machen. Aber das ist auch nur meine Meinung, man kann PE weiter führen, nur wenn man es dann nicht schafft lockerer zu werden, dann kann dies am PE liegen. Diese Ungewissheit alleine finde ich schon etwas kontraproduktiv.

    Das ist mi schon klar, nur ist das ein Verhalten in das man sehr schnell reinschlittert und umso schneller, umso mehr man sich mit der schlechten EQ befasst. Das man dran bleibt und etwas gegen die Probleme tut, da bin ich ganz bei dir. Nur es ist ein schmaler Grad zwischen Produktiven handeln und kontraproduktive. Gerade wenn man sich die schlechte EQ immer vor Augen führt, kann man einen negativen Eindruck kaum vermeiden, auch wenn man sich zuvor sagt mir ist dies egal. Genau das war auch mein eigener Ansatz und ich habe es nicht geschafft. Natürlich heißt dies nicht das es nicht auch möglich sein kann, nur wie viele schaffen es denn, von denen, die es versuchen? Ich bin kein Experte, sicher aber auch kein völliger Neuling, was die Autosuggestion anbelangt.

    Es ist insofern wichtig, da man wissen würde ob die verminderte EQ aufgrund der Schaffung der Differenz oder aufgrund der Differenz an sich ausgelöst wurde. Wenn es nämlich nur am Training liegt, welches die Differenz verursacht, wäre es gut möglich, dass eine Pause schnellere Erfolge erzielt und die Annäherung der BPEL und BPFSL sogar hinderlich sein könnte.

    Das ist schon richtig nur nicht vollständig, man muss es ergänzen.

    Und solange man keine negative mentale oder organische Komponente hat, welche diesen Effekt aufheben und in die andere Richtung umlenken.

    Gruss Mad
     
    #7
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  8. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Ich erkenne den grundlegenden Gedanken dahinter, bin mir aber nicht sicher, ob das zutrifft. Ich denke eher, dass es eine Einstellungssache ist.
    Mal ein Beispiel dazu: Wenn du lange im Krankenhaus lagst und danach in die Reha musst (um deine Muskeln wieder aufzubauen, die Motorik neu zu lernen etc.), dann wirst du auch nicht gleich auf die Rennbahn geschickt, um einen Sprint hinzulegen. Stattdessen fängst du dort mit behutsamen Übungen an Hilfsstangen oder mit einer Gehhilfe an und näherst dich deinem Ziel schrittweise. Der Ansporn, in Zukunft wieder mehr zu können, ist natürlich da und ist auch wichtig, aber er stört eben auch nicht auf dem Weg dorthin. Er ist Motivation (als ein Ziel in der Ferne), nicht permanente Demotiviation (als Sinnbild dessen, in dem man prinzipiell versagt).
    Eben hier, übertragen auf Probleme mit der EQ, sehe ich einen weiteren Sinn der Low-EQ-Jelqs. Wenn man gezielt nur diese machen möchte, weil man derzeit eben einfach nicht mehr schafft, dann ist man auch unwahrscheinlicher enttäuscht, dass es eben nur diese werden. So wenig wie ich völlig entkräftet sprinten kann, so wenig kann ich erwarten, dass ich mit derzeit schwacher EQ problemlos High-EQ-Jelqs abwickele. Und wenn der EQ-Bereich im Verlauf der Übungssessions dann mal auf Mid oder High klettert, ist das umso mehr ein Grund zur Freude. Im Bild des Beispiels oben wäre das dann so, als wenn es jemand wieder schafft die ersten Schritte alleine zu machen.
    Dafür muss man aber eben aufgeschlossen an die Übung herangehen. Ich habe ja schon an anderer Stelle gesagt, dass die Low-EQ-Jelqs in der deutschen PE-Szene in meinen Augen viel zu schlecht wegkommen. Da hat sich irgendwann mal ein „umso doller, desto toller“ eingeschlichen und festgesetzt, so dass hohe EQ schnell mit „gutem Jelq“ oder „elitärer Handhabe“ gleichgesetzt wird. Ich bin da wie gesagt überhaupt nicht überzeugt und denke vielmehr, dass es immer eine Frage des Anwendungsbereiches, der Trainingsziele und des Typs des jeweiligen PE'lers ist, welche Jelq-Tendenz die sinnvollere ist. Aber das hatten wir ja schon an anderer Stelle genauer besprochen, hier also nur noch mal als Anmerkung, dass der Low-EQ-Jelq meines Erachtens nicht vorschnell als ineffektiv und zwecklos abgetan werden sollte. Im Grunde wenden weite Teile der vergleichsweise mitgliederreichen, amerikanischen PE-Communities diesen seit Jahren erfolgreich an.

    Da bin ich ganz mit dir auf einer Linie. Ich denke sogar, dass egal wie es zum Problem mit der EQ kam, immer beide Bereich, d.h. Biologie (Schwellkörper) und Psyche (Stress, Erwartung, Versagensängste), eingebunden sind. Sobald Probleme mit der EQ längerfristig auftauchen, entsteht meines Erachtens also eine Eigendynamik in Form einer Abwärtsspirale, innerhalb derer sich beide Problemherde gegenseitig verstärken. Dabei ist es dann im Grunde egal, was der Auslöser für das Problem war (ob nun psychischer Stress, z.B. durch ein Erlebnis oder Lebensumstände, oder biologischer Verfall der Schwellkörper, z.B. durch Krankheit, Verletzung, Alter oder geringer Beanspruchung) – denn der jeweils andere Grund kommt dann notgedrungen nach und nach dazu. Die psychische Komponente entsteht da sicher schneller, weil jedes selbst empfundene Versagen bei der EQ augenblicklich das Selbstbewusstsein angreift und damit den Schwächungseffekt nur noch verstärkt.
    An der Stelle wäre es mal interessant, was du losgelöst von allem anderen, für Strategien anraten würdest, um die psychische Komponente einer ED bzw. einer schwachen EQ anzugehen. Wie kann man deines Erachtens den negativen Effekt der Angst vor weiterem Versagen abdämpfen? Wie würdest du den Stress angehen, der womöglich anfänglich zu dem Problem führte? Kannst du da spezielle mentale Strategien empfehlen?

    Ist das wirklich pauschal so? Vorab: Ich hatte nie eine echte ED. EQ-Probleme hatte wohl jeder Mann schon mal, aber diese sind bei mir dann nur kurzfristig gewesen. Nichtsdestotrotz habe ich natürlich Veränderungen bei meiner EQ bemerkt, oft als Reaktion auf diese oder jene PE-Übungen bzw. Trainingsetappen, aber auch vor meinem PE-Einstieg, als natürliche Reaktion auf Geschehnisse im Leben.
    Zurück zur Ausgangsprämisse: Macht PE die Restauration der EQ wirklich schwerer? Ich hätte das nicht erwartet, solange man beide Wege (d.h. Strategien um die psychische Komponente des Problems und Strategien um die körperliche Komponente anzugehen) aufeinander abstimmt und verzahnt.
    Die PE-Übungen stärken die Schwellkörper und nehmen einem die Furcht vor der "Prüfung" der EQ. Man beschäftigt sich dann fast täglich für einen kleinen Zeitraum mit dem Thema „Penis“ und nimmt die Arbeit an diesem (in Form der PE-Übungen) mit der Zeit als natürlich und selbstverständlich wahr. Man enttäuscht sich, so meine Sicht, dann nicht täglich damit, dass man keine hohe EQ zustande bringt, sondern befindet sich in einem aktiven Prozess der langsamen, unterstützenden Verbesserung – so wie der Reha-Patient, der langsam wieder laufen lernt.
    Natürlich ist das nur die eine Seite der Medaille – und womöglich auch meist die weniger wichtige. Denn die psychische Komponente sollte man gleichzeitig angehen und keinesfalls aus den Augen verlieren. Denn der Stress bzw. die Unsicherheit, die die schwache EQ weiter angreift, sollte ebenfalls angegangen werden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Unbekannte doch meist mehr Angst macht als das (regelmäßig) Entdeckte. Umso länger man keinen Sex hat, umso länger man irgendetwas nicht gemacht hat, desto eher schleicht sich der Gedanke ein: „Kann ich das noch?“
    Und in dem speziellen Fall, in dem man aufgrund einer schwachen EQ mit der Ausführung aufgehört hat, kommt wohl zusätzlich die Frage immer stärker auf: „Versage ich wieder?“
    Ich bin deswegen skeptisch, ob ein komplettes Aussparen des Themas Erotik, Erektion und Penis einen wirklich wieder in die Spur bringt. Es gibt einem im Grunde keine Sicherheit, sondern dehnt nur die Wartezeit aus, bis zu jenem Moment, wo es wieder komplett darauf ankommt, ob es gelingt. Dieser Moment ist im Falle einer begleitenden (und gut abgestimmten) PE-Tätigkeit vollkommen entschärft, weil er faktisch täglich eintritt und einfach als Prozess des Wiederaufbaus wahrgenommen wird. Wenn man dann (über Wochen und Monate) wieder mehr Vertrauen in seine EQ gefasst hat, fällt auch der Sprung zum Ernstfall (also Sex) nicht mehr ganz so schwer (und es entsteht dabei weniger Druck). Soweit mein Gedankengang zu dem Aspekt.

    Inwiefern ergänzen? Mit einer parallelen oder hauptsächlichen Herangehensweise, die die Psyche berücksichtigt? Das sehe ich auch so, wenn du das gemeint hast :) Ich wollte keinesfalls sagen, PE löst alle (EQ-)Probleme. Aber ich denke, es kann helfen (wenn auch nur flankierend), wenn man die Anwendung gut abstimmt.

    Deine Zuversicht in der Sache in der Götter Ohr :D ;) Aber es gibt doch wirklich viele Berichte, die davon sprechen, dass beim High-EQ-Jelqing übertrieben wurde und dann die EQ litt. Genug im Übrigen, dass sich selbst im recht hart trainierenden US-Bereich das Diktum durchgesetzt hat: Jelqing niemals mit voller EQ betreiben. Ich denke derweil nicht, dass man sich daran sklavisch halten muss. Ich glaube durchaus, dass High-EQ-Jelqs ihren Zweck haben, aber ich halte ihn für weniger universell.
    High-EQ-Jelqs genau abzustimmen, ist schwierig. Und im Grunde ist es für jemanden mit EQ-Schwäche sowieso unmöglich, sie auszuführen (es sei denn, er hilft chemisch nach – was ich aus anderen Gründen skeptisch sehe). Das Problem ist auch, dass High-EQ-Jelqs immer mit Erregung verknüpft sind (denn ohne, kann man so eine EQ nicht halten). Erregung führt schnell zu Impulsverhalten, das Risiko steigt in meinen Augen dann enorm, dass man es damit übertreibt. „Nur noch ein bisschen stärker, ein bisschen länger“ – und schon hat man den Bereich verlassen, wo die Schwellkörper nur sanft stimuliert werden. Wenn man über ein sehr gutes Körpergefühl verfügt, viel Erfahrungen mit PE und insbesondere Jelqing gemacht hat und zudem seine Erregung ziemlich genau kontrollieren kann, ohne ihr nachzugeben, dann mögen sanfte High-EQ-Jelqs einem leicht von der Hand gehen. Andernfalls laden sie aber schnell dazu ein, kontraproduktiv zu werden, wenn es eigentlich nur darum geht, die Schwellkörper sanft zu fördern.

    Sie sind in meinen Augen nicht weniger effektiv, sondern einfach weniger intensiv und mit einem anderen Schwerpunkt versehen. Mit der Effizienz hat das nicht zwingend zu tun, in bestimmten Bereichen halte ich sie sogar für effizienter. In anderen Bereichen haben dann die High-EQ-Jelqs die Nase vorn.
    Und die Low-EQ-Jelqs klammern das Risiko einer Überlastung natürlich nicht vollkommen aus, verringern es aber enorm. Auch machen sie es möglich, dass man die Schwellkörper längerfristig (also z.B. 15-20 Minuten) sanft bearbeitet, anstatt 5 Minuten mit der Keule einer hohen EQ. Auch das sehe ich als sinnvoll an, wenn man die Schwellkörper Schritt für Schritt stärken möchte.

    Nein, es liegt nicht nur am Training. Denn dann könnte man die EQ durch schwellkörperfokussierte Übungen auch nicht wieder stärken, wenn das Training der Quell des Übels wäre – das gelingt aber. Im Grunde ist die Unterscheidung aber egal, denke ich. Denn egal wie es zu erhöhten BPFSL-BPEL-Differenz kam (ob nun angeboren, was sehr selten ist, oder durch vorheriges PE-Training), der Weg um sie zu reduzieren sind moderate Schwellkörperübungen. Und Schwellkörperübungen fördern wiederum die EQ. Für jemanden, der diese restaurieren will, ist dies also (seitens der biologischen Herangehensweise) so oder so eine probate Strategie.

    Noch einmal zurück zur Schwächung der EQ durch eine hohe BPFSL-BPEL-Differenz. Der biologische Vorgang bei einer regulären Erektion ist, dass sich durch Stimulation (externen Reiz, der dann biochemisch übermittelt wird) die glatte Muskulatur entspannt, die Gefäße geweitet werden und dadurch mehr Blut über die Arterien in den Penis einfließt. Gleichsam werden dann durch die Ausdehnung die üblicherweise das Blut zurückführenden Venen abgedrückt, was die Erektion zusätzlich verhärtet und beständig macht.
    Rückt der BPFSL vom BPEL weg, ist dieser Prozess gestört – soweit die TSM-Theorie. Da keiner von uns auf zellulärer Ebene in seinen Penis schauen kann, während dies geschieht, bleiben nur theoretische Vermutungen, was der genaue Grund dafür ist. Die BPFSL gilt hier nun als Messwert der Straffheit des Gewebes exklusive des Schwammgewebes der Schwellkörper. Die BPEL hingegen bezeichnet (im Verhältnis zum BPFSL) die Qualität der Schwellkörper. Denkbar wäre, dass durch eine Dehnung des Gewebes (also eine Erhöhung des BPFSL) die Ausdehnung der glatten Muskulatur (und der Einfluss des Blutes) nicht mehr genügt, um die Venen hinreichend abzuklemmen. Was folgt ist dann eine weniger harte und weniger beständige EQ.
    Wie dem auch sei: Es trifft auch nicht immer zu, dass die EQ augenblicklich sinkt, wenn der BPFSL steigt. Bei mir ist das z.B. nur der Fall, wenn sie sich wirklich weit von der BPEL entfernt. Ich denke auch, dass es etwas mit dem Trainingsschwerpunkt der errungenen BPFSL-Zuwächse zu tun hat. Wurden eher die Ligs bearbeitet, leidet die EQ oft mehr. Konzentriert man sich eher auf die Tunica, kann man den EQ-Verlust dämpfen, vielleicht gar ganz vermeiden. Soweit meine Beobachtungen und bisherigen Schlüsse aus der Lektüre diverser Berichte.
    Aber auch hier: Das ist im Grunde ein anderer Diskussionsbereich, mit der EQ-Restauration hat das nicht viel zu tun. Die EQ stärkt man mittels Schwellkörperübungen – egal was dann gleichzeitig laut der TSM-Theorie aufgrund der BPFSL-BPEL-Differenz geschieht. Da sollten wir vielleicht nicht zu weit abschweifen (zumindest nicht hier im Thread, gerne in einem eigenen :) ), ansonsten verliert man nur das eigentliche Thema aus den Augen.

    Grüße
    BuckBall
     
    #8
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  9. Madnox

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    Ich weiß nicht ob man einen Reha mit Erektionsprobleme gleichsetzen kann. Bei einer Reha weißt du das es langsam wieder besser wird und du hast auch eine konstante, wenn auch am Anfang sehr kleine, Besserung, diese hast du bei EQ Problemen nicht unbedingt, dass ist mehr ein auf und ab. Beim Muskel wird auch ein Zweifel am Erfolg nicht so in das Gewicht fallen, wie bei EQ Problemen.

    Im Grund kann man alles was die normale Psychologie hergibt an Techniken anwenden um Versagensängste zu bekämpfen, dazu gibt es diverse gute Bücher, auch eine kurze Wikipediasuche kann da helfen. Doch dies ist alles nicht annähernd so effektiv, wie positive Erfolgserlebnisse zu provozieren und negative Erlebnisse zu verringern. Den das Erlebnis fungiert als Beweis für den verändernden Glaubenssatz, diesen Effekt kann man weder Ausblenden noch anderweitig so stark erreichen. Ich denke was sehr gut funktioniert ist sich auf andere Gebiete zu konzentrieren und sich so zunächst den Druck etwas zu nehmen, dann kann man beim Sex mit PDE-5 Hemmer anfangen und schauen das man sich immer mehr entspannt, eine Partnerin der man vertraut und nichts beweißen will, kann hier sehr stark helfen. Wenn es mit PDE-5 Hemmer klappt, kann man langsam ausschleichen.

    ja das ist natürlich so, was auch logisch ist. Nur hilft low EQ jelqen da nicht weiter, wenn man aber 1-2 mal die Woche mit maximaler EQ Masturbiert und sich da Zeit nimmt, dann schaff man da eher einen solchen Effekt, drum vertrete ich ja die andicht, eher weniger Masturbieren, dafür aber auf Qualität setzen. Durch die Reduzierung sexueller Stimulation, wird die einzelne meistens intensiver ausfallen. Man braucht ja auch für jedes mal Masturbieren und jelqen einen sexuellen Reiz und wenn dieser ohnehin nicht optimal greift, sollte man mit der Ressource etwas sparsamer umgehen.

    Ich sehe das wie im normalen Krafstport, wenn eine Übung weniger intensiv ist, ist sie auch weniger effektiv. Man kann da mit erhöhten Trainingszeiten entgegen wirken, aber es ändern nichts daran, dass die Effektivität verringert wurde. Sich das schönreden ändert ja nichts an der Tatsache. Man muss die Qualität der Übung ja nicht an der Effektivität festmachen, denn Qualität ist nicht für jeden gleich, Effektivität bezogen auf einen bestimmten Aspekt (Zeitbezogene Gains), ist aber objektiv feststellbar.

    Genau da bin ich skeptisch. Die EQ wird durch soviele Faktoren beeinflusst und es ist wirklich schwer festzumachen was sich wie auswirkt, ich habe da selber stundenlang (oft zu zweit) reflektiert bis ich wusste was sich bei mir wir verhalten hat. Wenn ich mir die Logs so durchlese, dann scheint mir das meistens doch etwas zu oberflächlich und meist zu ungenau, um durch die doppelte Verzerrung (die durch das eher unreflektierte schreiben und das lesen des anderen entsteht) da genau sagen zu können was sich wie ausgewirkt hat.

    Ja die Theorien sind zwar nicht schlecht aber wirklich viel Anfangen kann man erstmal nicht, da sind die Erfahrungsberichte einfach zu stark verzerrt. Damit ich einer Theorie wirklich glauben schenken kann, sollte eine logische Erklärung dahinter stehen (die mir hier fehlt) oder die Erfahrungsberichte eindeutig sein (was ich hier nicht sehen kann), aber das ist auch nur meine Meinung.

    Gruss Mad
     
    #9
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  10. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Vielleicht will ja Leo auch noch einmal was dazu schreiben, er dachte anfangs auch er kann gemäßigt PE weiter machen und die EQ fördern, abgesehen von kleinen Erfolgen (der natürlichen Schwankung) konnte er auch kein zufriedenes Ergebnis mit PE erreichen. Er kam auch zu dem Entschluss, dass es mental nicht gerade förderlich ist, wenn man ständig an den Penis denkt.

    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Apr. 2015
    #10
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  11. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Im Kopf gibt es einen Schalter (oder ein Überbrückungskabel), der die EQ von heute auf morgen drastisch verbessern kann. Man kommt nur nicht immer so leicht bzw. bewusst an diesen Schalter ran.

    Fakt ist: PE erzeugt einen Hype um den eigenen Penis, der nicht gerade lockerer macht. Viele kämpfen um jeden Millimeter, der dann hoffentlich unter Star-Beleuchtung und viel Applaus dann auch beim Sex zum Vorschein kommen soll. Das erzeugt Druck. Die Stange soll gleich vollkommen da sein.
     
    #11
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  12. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Ja diesen Schalter versuche ich hier auch zu beschreiben, es ist eine gewisse Lockerheit, ich habe da noch nicht das richtige Wort dafür. Man erkennt die Umstände die es verhindern diesen umzulegen erst, wenn man beide Situationen kennt. Es ist sehr schwer das so in Worte zu fassen, dass es wirklich verständlich rüber kommt. Ich weiß nicht so wirklich ob ich meine Erfahrungen so beschrieben habe, dass sie nachvollziehbar sind, vielleicht ist das ohne eigene Erfahrungen auch nicht so leicht möglich. Anscheinend schaffe ich es ja trotz eher längeren Beiträgen nicht, dass verständlich wiederzugeben. Man hat da nur einen eher geringen Anteil an Entscheidungskraft.

    Leonie hat hier ja ebenfalls schon einiges an eigenen Erfahrungen, drum wird er schneller mal verstehen worauf ich hinaus will.

    Gruss Mad
     
    #12
  13. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Irgendwas fällt von dir ab. Das kann sogar soweit gehen, dass du von heute auf morgen im Supermarkt den Anblick eines Frauenhinterns nicht mehr erträgst. Du guckst dann weg, weil es dich kirre macht, nicht "sofort" Zugriff auf diesen Hintern zu haben. Und das nach einer ewig langen Phase der Abgeschlafftheit, in der es keinen "Wert" mehr hatte, einen Frauenhintern gut zu finden, packt dich ein urplötzlich ein Rückenwind, der fast schon unheimlich ist. Als ob du morgens aufwachst und dir dein Unterbewusstsein meldet, dass du jetzt wieder "ficken darfst und sollst". Die Rückkehr der Libido. Ficken macht jetzt wieder Sinn. Doch anscheinend hat das überhaupt nichts mit deinem Hormonstatus zu tun. Eher wirkt so, als wäre dein Testosteron zwar vorhanden gewesen, aber brach gelegen. Absolut durch und durch eine psychische Sache.

    Ein simples Beispiel: Nach einer Phase der Arbeits- und Orientierungslosigkeit hast du wieder einen Job und plötzlich reagiert dein Penis auf alle Reize viel empfindlicher. Einfach so. Man staunt.

    Es geht vor allem auch um den Abwurf von Ballast, der viele Gesichter haben kann. Manchmal auch unbewussten Ballast, der ein bisschen fies ist, weil man erst einmal darauf kommen muss. Stichwort: Selbstanalyse.
     
    #13
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  14. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Ja genau so ist es, die Lebensumstände haben auf die Hormone einen großen Einfluss. Ich habe mit mehreren Männern mit EQ Problemen langfristigen (teils über Jahre hinweg) Emailkontakt und das sich nach solchen Lebenskrisen die EQ wieder ganz von alleine eingependelt hat, wurde mir schon mehrfach berichtet. Man könnte das etwas weiter spinnen und findet dann die Theorien der Evolutionsforscher immer wieder bestätigt (natürliche Auslese), aber das würde hier zu weit führen.

    Gruss Mad
     
    #14
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  15. Leonie

    Leonie Im Ruhestand

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    Bemerkenswert ist, dass alle Hormone vorhanden sein können, aber nicht greifen, weil die Psyche einen Riegel vorschiebt.

    Oder verhindert die Psyche die Ausschüttung?
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Apr. 2015
    #15
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  16. Madnox

    Madnox PEC-Genuis (Rang 10) Threadstarter

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    Ja das stimmt, die Hormone und die Durchblutung kann perfekt laufen und die Psyche kann dennoch dicht machen. Allerdings kann es auch sein das die Psyche nicht der limitierende Faktor ist und etwas organisches die Hormone zu stark unterdrückt.

    Kann sein, muss aber nicht unbedingt. Die dauer der psychischen Probleme tragen auch einen Faktor bei.

    Gruss Mad
     
    #16
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  17. Pumpjunkie

    Pumpjunkie PEC-Kundiger (Rang 4)

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    Was man stets raten kann: Kleine Maca-Kur. Nach zwei Wochen hat auch die revoltierende Psyche keine Chance mehr... :)
     
    #17
  18. Leo

    Leo PEC-Experte (Rang 6) PEC-Wohltäter

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    Eine solche Kur kann unter Umständen helfen, um das Selbstbewusstsei zu stärken. Gleichzeitig gibt's auch einen gewissen Placeboeffekt, allerdings besteht bei Supplementen auch die Gefahr, dass man sich wie z.B. bei Cockringen davon abhängig macht. Damit ist gemeint, dass man selbst das Gefühl bekommt, ohne klappt's nicht mehr. Aber was Supplemente angeht, hat Madnox mehr Erfahrung.
     
    #18
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  19. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Ganz recht. Eine körperliche Abhängigkeit ist hier in den meisten Fällen nicht zu erwarten, sehr wohl aber eine psychische. Ich kenne mehrere User eines Forums, das sich in der Hauptsache um PDE5-Hemmer dreht und die mit solchen Mitteln im Grunde tagtäglich in Kontakt sind. Nicht aus Notwendigkeit, sondern als "Lifestyle". Und auch wenn die Einnahme keine körperliche Abhängigkeit auslöst, ertappen sich einige von denen immer wieder dabei, dass sie "zur Sicherheit" doch lieber noch schnell eine Pille einwerfen, bevor sie Sex haben. Nicht weil sie es brauchen, sondern weil sie Sorge haben, dass es ohne nicht mehr zufriedenstellend klappt.
    In der Hinsicht gilt das (wenn auch abgeschwächt) ebenso für Supplemente. Diese können effektiv sein, aber haben eben auch ihre Schattenseiten, besonders wenn man irgendwann soweit ist, dass man sich Sorgen um seine (ehemals vollkommen zufriedenstellende) EQ macht, nur weil man heute mal ein paar Pillen nicht genommen hat.

    Grüße
    BuckBall
     
    #19
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