Motivation, Disziplin und Durchhaltevermögen

Dieses Thema im Forum "Philosophie, Psychologie und Soziologie" wurde erstellt von RAH, 2 Jan. 2016.

  1. RAH

    RAH PEC-Veteran (Rang 7) Threadstarter

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    Hey Leute,
    in diesem Thread schreibe ich meine Gedanken zu Motivation, Disziplin und Durchhaltevermögen nieder. Das Thema Motivation beschäftigt mich bereits seit einiger Zeit, da ich ein Mensch, bin der sich hohe Ziele setzt und gleichzeitig seit neustem ein wenig trübselig werden kann - Schicksalschläge und so.

    PE ist ähnlich wie Sport eine Tätigkeit, die einem Marathon gleicht - keinem Sprint. Selbiges liest man hier im Forum sehr oft, da gerade PEC im Gegensatz zu den US-Foren auf gezielte Reize und Nachhaltigkeit setzt - was meines Erachtens auch der bessere Weg zu einem großen Schwanz ist.

    2015 war für mich ein turbulentes Jahr. Aber das sagt bestimmt jeder, der auf solch ein Jahr zurückblickt. Turbulent ist es bei allen und stressig sowieso. Wie bringt man da sowas wie PE oder Sport in Einklang mit den Herausforderungen des Lebens?

    Anfänglich war sie da - die Motivation. Es wurde wie verrückt am Schwanz gezogen, es wurde gelesen, gejelqt und herumgespielt, was man mit dem Schwanz alles machen kann. Die anfängliche Motivation kennt jeder. Was man auf Dauer aber braucht, ist Disziplin - ein Wert, der entscheidend dafür ist, wer nach 3 bis 5 Jahren seinen Traumpenis erreicht oder nicht. Doch wodurch unterscheidet sich Motivation von Disziplin?

    Motivation würde ich als das bezeichnen, was dich antreibt, etwas zu tun, weil es dir Spaß macht. Du bist im Flow, die Herausforderung entspricht genau deinem Leistungsniveau. Die Tätigkeit ist weder zu schwer, noch zu leicht - eben absolut optimal. Sobald erstmal Routine in ein PE-Programm kommt, wird's für dich einfacher. Du fängst an, PE als Ritual zu genießen und machst es zu einem festen Bestandteil deines Alltags. Jetzt kommt aber der Knackpunkt. Wenn PE zur Gewohnheit wird, dann fällt es dir all zu leicht, das PE zu vergessen oder es bei schweren Schicksalsschlägen komplett schleifen zu lassen. So lief es zumindest bei mir.

    Disziplin zeichnet sich widerum dadurch aus, eine Tätigkeit richtig und gewissenhaft auszuführen, unabhängig davon, ob du nun super begeistert davon bist oder du dir eigentlich gerade lieber einen runterholen würdest, weil es dich langweilt. Du machst zwar PE, aber im Grunde hoffst du ständig, dass dein Timer bald auf der 10 steht und dein Training vorbei ist.

    Disziplin ist aber mehr als das. Es geht vor allem darum zu hinterfragen - warum langweilt mich z.B. das PE? Ist es zu einfach geworden? Dann such dir eine Herausforderung. Achte auf deinen Körper, stelle neue Theorien im Forum auf oder mache eine Dokumentation, die es ermöglicht, deine Fortschritte exakt nachzuvollziehen - oder um Fehlerquellen ausfindig zu machen. Es gibt unzählige Perspektiven, die man einnehmen kann, wenn man PE macht. Die WDB nennt nur einige der unzähligen Theorien, die noch im Netz stehen und darauf warten, verifiziert oder falsifiziert zu werden. Ich appelliere jeden dazu, seine innere Neugier zu suchen, um zu verstehen, wie PE funktioniert - wie wir funktionieren; ob nun Körper oder Psyche.

    Ein weiterer Bestandteil von PE ist es, sich sein Ziel ständig vor Augen zu führen. Ich möchte eines Tages so und so viel cm an BPEL oder EG haben. Dazu muss ich dies und das machen, wenn ich L1G2 oder TSM berücksichtige. Mein Training plane ich meinetwegen anhand der PIs und achte genau darauf, welche Intensität und welches Pensum ideal für mich ist, um Wachstumsreize zu setzen.

    PE ist eben nicht, in einem Thread zu fragen, welches Training man absolvieren soll. PE zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man sich mit seinem eigenen Körper auseinandersetzt und den Schweinehund überwindet - damit du verdammt noch mal der Besitzer einer Saunakeule sein kannst!

    Acid hat mich darauf gebracht, meine Ziele zu visualisieren. Wenn es an Motivation mangelt und ich nicht mit Disziplin überzeugen kann, dann visualisiere ich meine Ziele. Ich stelle mir vor, wie groß mein Schwanz sein kann, wenn ich diszipliniert weiterjelqe und weiterstretche - das Programm streng einhalte und optimale Reize setze.

    Viele nehmen sich Vorbilder. Wer kennt das nicht? Ob nun im Sport oder PE. Da kennt man jemanden, der solch einen Körper oder solch einen Mörderschwanz hat und man vergleicht sich damit. Meines Erachtens ist das der größte Fehler, den man machen kann. Was wirklich wesentlich ist, ist die Konzentration auf sich selbst. Klar kann der Vergleich mit einem anderen Körper/Schwanz ein Grund sein, zu der Überlegung zu gelangen, mit dem PE anzufangen. Die allerwichtigste Grundmotivation sollte allerdings intrinsisch und auf dich bezogen sein. Vergleiche dich nicht mit anderen, dann wirst du nicht glücklich werden - ob nun mit kleinen Schwänzen oder großen Schwänzen. Vergleiche dich mit dir selbst, wie du vor ein paar Wochen oder Monaten ausgesehen hast und du wirst mit dir selbst zufriedener sein. Dies folgt iedem Prinzip der kleinen Schritte. PE ist und bleibt ein Marathon und nur wenn du dich auf dich selbst konzentrierst, wirst du deinen Fortschritt auch wertschätzen.

    Wirklich erfolgreich bist du nur, wenn du mit Leidenschaft und Disziplin dabei bist.

    Alternativ hierzu existiert bereits der Thread Traningsmotivation.
     
    #1
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  2. nobody

    nobody PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Wow, da hast du dir ne Menge gute Gedanken zu Papier gebracht. Super Beitrag:thumbsup3:

    Fall dich das Thema noch weiterhin interessiert wirst du sicher mit einem guten Lehrbuch für Sportpsychologie deine Freude haben. Warum manche Leute beim Sport bleiben und andere nicht und wie Motivation funktioniert ist hier in Deutschland wegen nicht vorhandenem Nachwuchs schon seit Jahrzehnten ein großes Thema. Falls du einen Sportstudenten kennst kann der sicher nachfragen, was für Lehrbücher zu empfehlen sind. Vllt. findet man auch im Internet auf Insttitutswebsiten was dazu.

    Meine eigene Meinung ist eigentlich sehr simpel: wenn die instrinsische Motivation fehlt, man für sich keinen ausreichenden Nutzen in einer Tätigkeit sieht und man auf Feedback von außen angewiesen ist, dann ist es nur für Außnahmetalente oder Leute in einer außergewöhnlichen Umgebung möglich, Erfolg zu haben oder über ein sehr geringes Niveau hinaus zu kommen.

    In 25 Jahren Leistungssport und in vielen Gesprächen mit Trainern und Sportlern auf den verschiedensten Leistungsniveaus habe ich ähnliches hunderte male gehört. Beim Thema Erziehung und Ausbildung meiner Kinder haben meine Frau und ich auch ähnliches von Lehrern, Pädagogen, Therapeuten und anderen Eltern gehört. Und eine befreundete Ärztin die früher einige Jahre als Therapeutin gearbeitet hat, meinte auch, dass Leute die keinen Wert in der Arbeit während Therapie sehen, auch selten dazu in der Lage sind ihr Verhalten zu verändern.

    Um das Thema Vorbilder von dir anzusprechen: ich glaube, das Problem ist weniger, dass sich Leute mit anderen vergleichen. Ich glaube das Problem ist einfach, dass sich die meisten Leute nicht im klaren sind, warum sie eigentlich einer Person nacheifern. Wenn der kleine Hansi Hühnerbrust den Bernd Bizeps auf youtube sieht und ganz hin und weg von seinem Erfolg, seinen 10 Mio Abonenten und dem ganzen positiven Feedback ist und jetzt meint "das will ich auch", kann es sehr viele Gründe für ein frühes Scheitern geben. Wenn der Hansi nämlich hauptsächlich von Bernds Fans beeindruckt ist, wird er vermutlich schnell feststellen, dass es eine Million andere Leute gibt, die seit Jahren regelmäßig ins Fitness-Studio laufen und sich kein Mensch für einen mehr interessiert. Wenn der Hansi meint auch ein Experte wie Bernd sein zu wollen, wird er auch schnell feststellen, dass die Leute in seinem Bekanntenkreis wenig Interesse daran haben, vom Hansi die 10 besten Übungen für den Bizeps-Pump erklärt zu bekommen.
    Tja, dann ist es eigentlich ganz verständlich, wenn man nach 5-6 Wochen immer weniger Lust hat ins Training zu gehen. Das Training selbst interessiert ihn ja auch nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #2
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  3. Madnox

    Madnox PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Gefällt mir gut der Beitrag! Ich bin da ganz deiner Meinung. Übrigens bin ich auch sehr zielstrebig. Nur sind meine Prioritäten gerade anders gesetzt.
    Aber das Prinzip, lässt sich auf alle Bereiche und alle Ziele anwenden.

    Gruss Mad
     
    #3
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  4. RAH

    RAH PEC-Veteran (Rang 7) Threadstarter

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    Ich weiß nicht, wie's bei euch ist. Aber ich vergleiche mich eben sofort mit anderen. Einfach mal mein eigenes Ding durchzuziehen fällt mir schwer, aber ich arbeite dran. ^^ Wesentlich für mich z.B. ist, dass es mir vollkommen egal ist, was andere von mir denken. Kleines Beispiel...

    Ich mache gerne Sport. Ich würde mich als sportbegeisterten Mensch bezeichnen, der erst dann anfängt, wenn andere mit den Ohren zu schlackern anfangen. Beim Sport schwitzt man allerdings auch. Schweiß und Klamotten kann ich gar nicht ab. Das ist ein innerer Widerspruch für mich. Es ekelt mich, wenn ich draußen in der Natur bin und dort im Tshirt schwitze.

    Ich war die letzten Wochen sehr unzufrieden mit mir selbst und mit meinem Sport, weil ich immer ein Tshirt an hatte. Seit 1 Woche mache ich wieder draußen ohne Tshirt Sport und es juckt mich überhaupt nicht, was die werten Nachbarn denken.

    Dummes Beispiel, aber solche Kleinigkeiten engen mich in meinem täglichen Leben schon ein. Meine Zielstrebigkeit und Motivation hat dann darunter zu leiden, weswegen ich mir seit einiger Zeit immer wieder vor Augen halte, die Meinung anderer abzuwerten.


    Und nebenbei bin ich Sportler. Vom Körper kann ich's mir sowieso erlauben, oberkörperfrei Sport zu machen. ;) Im Zweifel muss man sich die idealen Bedingungen schaffen, damit man nicht schon an den kleinen Dingen stolpert. Kleinvieh macht auch Dreck.
     
    #4
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  5. nobody

    nobody PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Hmm, was du da gerade beschrieben hast, hat aber meiner Meinung nach nichts mit "sich mit anderen Leuten verlgeichen" zu tun. Du scheinst halt einfach Probleme zu haben, weil du dir viel zu viele Gedanken darüber machst, was andere Leute von dir halten. Wenn dich das sonst im Leben nicht einschränkt, ist das sicher nicht so tragisch. War ja nur ein wenig Sporteln und ein gewisses Schamgefühl hat jeder. Aber wenn du schreibst, dass dich ähnliche Dinge öfter von deinen Zielen abhalten..."gesund" klingt das für mich nicht unbedingt und bei meinen Kids würde ich mir schon Sorgen machen, wenn die sich als Erwachsene von solchen "Kleinigkeiten" aus der Bahn werfen lassen.

    Kanns sein, dass du ein wenig an der falschen Baustelle werkelst und du dir über Dinge den Kopf zerbrichst die am Problem vorbei gehen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #5
  6. RAH

    RAH PEC-Veteran (Rang 7) Threadstarter

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    Für mich persönlich hängt das "sich mit anderen Leuten vergleichen" und das "Gedanken darüber zu machen, was andere Leute von mir halten" eng miteinander zusammen. Aber vielleicht ist das auch eine persönliche Sache. Ich merke allerdings, dass ich zielstrebiger bin, seit ich die Meinung anderer abwerte, da ich mich automatisch auch mehr auf mich selbst konzentriere.

    Ich würde aber behaupten, dass ich keinen Menschen kenne, dem die Meinung anderer komplett schnuppe ist. So funktioniert Gesellschaft eben nicht. Die allermeisten orientieren sich ja wohl an der Norm.

    So paar Neurosen hat bestimmt jeder. ;) Ich hab' eben hier eine, aber die Erkenntnis, sowas zu haben, ist ja schon mal der erste Schritt zu Besserung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #6
  7. nobody

    nobody PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Ich weiß nicht ob das am Thema vorbei geht. Aber eine bekannte ehemalige Psychotherapeutin hat mal eine Übung erklärt, die bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einem unter- oder fehlentwickelten Selbstbild helfen kann, wenn die in sozialen Situationen nicht zurecht kommen, weil sie sich dauernd durch das Bild anderer definieren.

    Also wenn dir z.B. der Gedanke das T-Shirt auszuziehen unangenehm ist, weil du Angst hast, dass irgendein Fremder schlecht über dich denkt, dann tauscht du einfach erstmal die Rollen. Also du stellst dir vor, dass du der/die fremde Person bist und jemand beim Sporteln das TShirt auszieht. Wahrscheinlich wirst du dann erkennen, dass es eigentlich nicht wirklich wichtig ist und auch wenn es deiner Meinung nach komisch wäre, würdest du wahrscheinlich nicht schlimmes machen, nur weil jemand ohne TShirt sportelt.
    Ein zweiter Schritt wäre dann dass du dir ein paar Reaktionen überlegst die dich als Sportler in der Situation stören würden. Dann tauscht du wieder die Rollen und spielst die Reaktionen durch. Wahrscheinlich wirst du merken, dass viele dieser Reaktionen ziemlich lächerlich und unangebracht wären.

    Wie das genau in der Therapie abläuft, weiß ich nicht. Vllt habe ich es auch falsch verstanden. :D Ich glaube da wird vieles auch richtig geschauspielert um die Situation nocht echter zu machen. Aber ich finde, dass das ein ziemlich nützlicher Trick ist und ich wollte halt einfach die Idee dahinter so gut es geht vorstellen. Selber habe ich schon oft erlebt, dass vermeintlich große Probleme durch einen anderen Zugang und Blickwinkel oft sehr viel kleiner werden.
     
    #7
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  8. Madnox

    Madnox PEC-Koryphäe (Rang 9)

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    Ich weiß auch nicht, ich halte das mittlerweile für sehr weit verbreitet. Die meisten Menschen sind nur nicht so ehrlich zu sich selber, dass sie es sich eingestehen, wie wichtig ihnen die Meinung anderer ist. Man merkt es aber oft an Kleinlichkeiten. Allerdings möchte ich das hier gar nicht weiter ausführen, hat mit dem Thema nicht viel zu tun. Mir ging es früher auch so, hat länger gedauert, bis mir die Meinung anderer wirklich egal ist und einfach ist das nicht. Es hilft immer wieder Sachen zu machen, bei denen man richtig blöd rüber kommt. Oder wenn das nicht reicht, meditieren. Beides zusammen hat mir extrem geholfen. Wobei ich mich heute noch manchmal erwische, dass mich manchmal die Meinung andere nicht völlig egal ist. Eine komplette 100 prozentige Abkopplung gibt es denke ich nur in der Meditation. Nur wenn man über 90 % ist, ist man schon sehr frei. Nackt rumrennen, ohne Bedenken, wären dann die 100%, nur die muss man nicht unbedingt erreichen. ;)

    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #8
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  9. DHT

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    Hallo @RippedAndHung ,

    ich möchte dir bestätigen, dass jeder seine Macken hat. Die große Kunst ist immer, damit umgehen zu lernen und sie in etwas positives sogar umzumünzen.

    Ich habe 2015 ebenfalls ein niederschlagendes Erlebnis gehabt, was mein Weltbild etwas erschüttert hat - dies hat aber zur Folge gehabt, dass ich bestimmtes erkannt und erfasst habe.

    Ich gebe dir ein Beispiel: In Clubs feiern
    Ich gehe nicht selten alleine los, weil ich weiß - irgendwer bekanntes wird schon da sein. Wenn nicht, ist es mir auch egal, ich feiere mich selbst, weil ich Bock drauf habe. Und irgendwen lernt man schon kennen.
    Seit Jahren mache ich es so und habe wenige Abende erlebt, wo es enttäuschend lief. Dann aber bin ich auch konsequent und hake es ab und gräme nicht damit.

    Irgendwann wurde ich von jüngeren Freunden (männlich) darauf angesprochen, wie ich dieses Ding durchziehe und woher ich das "kann"; sie wünschten sich so etwas zu können. Bei vielen fremden Typen kam es überhaupt nicht gut an, Frauen aber waren durchweg positiv beeindruckt.

    Was will ich sagen: Ich kann dies an keinem Abend durchziehen, an dem ich mich unsicher fühle. An dem ich denke, "vielleicht kümmere ich mich heute um die anderen". Dann muss ich es lassen.

    Nach links und rechts schauen ist völlig normal, der Mensch muss und soll vergleichen. Alle selbst ernannten Freigeister die sich davon lossagen, können dies niemals vollends tun. Wie sonst sollten sie wissen, dass es andersdenkende gibt?

    Was es gilt ist, daraus Power zu ziehen und sein Selbstwertgefühl und seine Sicherheit zu kräftigen, die dir erlauben, dies wahrzunehmen aber zu keinem Problem mehr werden zu lassen.

    Dann wirst du authentisch und gelassen sein. Und dich wohl fühlen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem Weg dahin!
     
    #9
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  10. nobody

    nobody PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Naja, ich meine mal gelesen zu haben, dass das auch in gewissem Maße mit dem Heranwachsen und Erwachsenwerden zusammenhängt und ganz normal ist. Das legt sich meistens mit dem Alter. Ein 14 Jähriger ist ja eigentlich per Definition ein emotionales Wrack wenn es um solche Dinge geht. Aber wenn der mit 24 noch immer so ist, tja...ich glaub den haben die meisten spätestens mit 20 weit hinter sich gelassen.

    Das Problem ist eben wenn das zu nem Problem wird. Wir haben hier im Forum ja viele Beispiele wo Leute mit tollem Penis sich nicht in die Umkleide/Saune trauen weil sie Angst haben "zu klein" zu sein. Gut, Sport und Sauna sind nicht unbedingt für ein geglücktes Leben nötig. Aber wenn du einen jungen Mann hast der sich deswegen nicht traut Mädchen anzusprechen und Sex zu haben, dann kann das durchaus ernste Konsequenzen haben. Einen Partner zu finden und zumindest theoretisch die Chance zu haben sich fortzupflanzen sind ja immerhin Dinge die unsere Spezies zum überleben braucht.

    Für mich als jemandem der mit organisiertem Sport groß geworden ist, sind z.B. viele Ängste die ich von Arbeitskollegen im Erwachsenenalter gehört habe einfach kaum vorstellbar. Ich würde ja lächerlich sagen, wenn die Leute dadurch nicht reale Probleme hätten. Da hast du Leute die in der Grundschule einmal ausgelacht wurden, weil sie keinen Purzelbaum konnten und die scheißen sich dann mit 40 noch in die Hose wenn im Fitness-Center jemand neben ihnen schneller am LAufband rennt. Toller Job, tolle Familie und trotzdem kaputtes Ego, weil man sich für seinen Körper schämt...:(
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #10
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  11. Madnox

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    Ich glaube nicht, dass sich das völlig legt. Wie viele Frauen gehen ungeschminkt nicht aus dem Haus? Natürlich mag das bei den 14 Jährigen ganz besonders schlimm sein, aber es gibt echt viele Erwachsene, die damit Probleme haben. Sag mal einer 30 jährigen, sie sieht dick aus. Anderes Thema, wie viele Männer können den wirklich ungezwungen mit Frauen auf der Straße sprechen und wie viele lässt ein harter Korb kalt? Ich glaube früher war das nicht so stark ausgeprägt wie heute. Kollektiv denke ich momentan nicht, dass sich die Gesellschaft in eine gesunde Richtung entwickelt. Mag auch an den ganzen negativen Suggestionen liegen. Filme, Pornos, Werbung es gibt auch Studien wie sich FB und andere Seiten auf die Psyche auswirken.

    Aber du hast schon Recht. Wir müssen zwischen "normaler" Scham und ernsthaften psychischen Problem unterscheiden. Ich finde aber auch, dass "normale" Scham nicht gesund ist.
    Gruss Mad
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #11
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  12. nobody

    nobody PEC-Fachmann (Rang 5)

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    Nene, du hast schon recht. Das ist in gewissem Maß sicher normal. Ich wollte nur sagen, dass das auch vom Alter (also nicht unbedingt rein chronologisch, Menschen entwickeln sich ja ganz unterschiedlich) abhängen kann. Bei Männern ist es ja durchaus normal, dass man bis Ende 20 noch ziemlich viele "Teenagermacken" hat weil sich bis zu dem Zeitpunkt noch sehr viel am Hormonspiegel ändert. Es könnte also durchaus sein, dass die selbe Situation in einem Jahr kein Thema wäre, weil die Körperchemie eine ganz andere ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Jan. 2016
    #12
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  13. Madnox

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    Ja da stimme ich dir zu. Ich denke das ist ein Mix aus allem Möglichen. Gerade Teenies wollen halt besonders "cool" wirken, liegt sicher auch zum Teil an der fehlenden Reife, mit dem Alter wachsen die Erfahrungen und auch die Einsichten. Zum Anderen natürlich auch am sozialen Umfeld und Hormone und die allgemeine Entwicklung spielen da auch eine Rolle. Eine erwachsene Frau wird oder sollte wegen einem Pickel nicht so ausrasten, wie manches 14 Jährige Mädchen. :)

    Gruss Mad
     
    #13
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  14. RAH

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    Disziplin ist, wenn man sich selbst überwindet, weil man genau weiß, welche Erfolge auf einen Warten.

    Hinterher feiert man sich und fühlt sich wie ein King.

    True story.

    Nicht umsonst war ein Sixpack schon immer auch ein Zeichen von Attraktivität, Sexappeal und vor allem Disziplin. Denken wir bloß an die alten Römer und Griechen zurück, die ja noch den Satz "Mens sana en corpore sano" gegeben sahen.

    Übertragt das einfach auch mal auf PE und Schwänze ;) für mich gehören ein athletischer Körper und ein großer Schwanz unweigerlich zusammen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Jan. 2016
    #14
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