BuckBalls Trainingslogbuch

Dieses Thema im Forum "Trainingsberichte" wurde erstellt von BuckBall, 7 Dez. 2014.

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  1. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    17,1 cm
    :pec01: BuckBalls Trainingslogbuch :pec01:

    Hallo und herzlich Willkommen! Dieses Trainingslogbuch wurde bis 2014 in einem anderen PE-Forum geführt und nach der Eröffnung von PEC hierher übertragen. Daher sind bis zur Beschreibung der Trainingsetappe vom 01.01.2015 (also bis zum Quartalsbericht 04/2014) alle Gesprächsinhalte bzw. Reaktionen anderer User über die Zitatfunktion abgebildet. Zudem findet sich bei allen Einträgen vor diesem Zeitpunkt die Zusatzanmerkung "Ursprünglich eingestellt am...", die dementsprechend auf das originale Veröffentlichungsdatum des jeweiligen Beitrags verweist.
    Das Logbuch wird generell quartals- bzw. etappenweise aktualisiert, was meist zu einem neuen detaillierten Trainingsbericht alle 3 bis 6 Monate führt.

    Es folgt eine Schnellverlinkung der bisherigen Trainingsetappen und Berichte

    Eine Detailansicht meiner Zuwächse nach Jahren
    201201.01.201201.07.201201.01.2013
    BPEL15,1 cm16,0 cm17,1 cm
    NBPEL14,5 cm15,4 cm16,5 cm
    BPFSL16,0 cm17,5 cm18,1 cm
    EG Base13,0 cm13,6 cm14,0 cm
    201301.01.201301.07.201301.10.201301.01.2014
    BPEL17,1 cm17,9 cm18,2 cm18,5 cm
    NBPEL16,5 cm17,3 cm17,6 cm17,9 cm
    BPFSL18,1 cm18,2 cm19,4 cm19,4 cm
    EG Base14,0 cm14,9 cm15,0 cm16,1 cm
    201401.01.201401.04.201401.07.201401.10.201401.01.2015
    BPEL18,5 cm18,6 cm18,8 cm19,5 cm19,5 cm
    NBPEL17,9 cm18,0 cm18,2 cm18,9 cm18,9 cm
    BPFSL19,4 cm20,1 cm20,1 cm20,2 cm20,4 cm
    EG Base16,1 cm16,2 cm16,6 cm16,7 cm16,7 cm
    201501.01.201501.04.201501.07.201501.01.2016
    BPEL19,5 cm19,8 cm19,9 cm20,0 cm
    NBPEL18,9 cm19,2 cm19,3 cm19,4 cm
    BPFSL20,4 cm20,5 cm20,6 cm21,1 cm
    EG Base16,7 cm17,0 cm17,0 cm17,1 cm
     
    #1
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  2. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Vorstellung und allgemeine Informationen zur Person
    (Ursprünglich eingestellt am 28.06.2013)
    Herzlich Willkommen in meinem PE-Trainingslogsbuch :) Ich wünsche allen Lesern eine unterhaltsame und hoffentlich auch informative Lektüre und freue mich stets über eure Rückmeldungen und Beteiligung. Nun zuvorderst ein paar Worte zu mir als Person.

    "Hätt' er gelernt was Rechtes, müsst' er nicht schreiben Bücher"
    Kommen wir also zum Persönlichen. Ich bin der Buck, derzeit 29 Jahre alt, habe zuvor mehrere Geisteswissenschaften studiert, bin generell an diesem Bereich interessiert und von Beruf Schriftsteller - also faktisch so ein dusseliger, verwirrter Künstler, der aber schon im Kindergarten zu blöd zum Malen war und deswegen stattdessen in die Tasten haut ;)
    Vom Äußerlichen her bin ich der schlanke, fragile, feingliedrige Lockenkopf, also kein brachialer Muskelprotz mit kantigem Kinn und Geheimratsecken - im Endeffekt also das Antibild jedes "echten Kerls". Dieser Eindruck äußert sich auch in anderen Belangen: Ich bin Vegetarier, trinke keinen Alkohol - und als absoluter "Nicht-Muster-Deutscher", mag ich sogar noch nicht einmal den Geschmack von Bier oder Kaffee. Meiner Signatur kann man auch entnehmen, was "schlank" in meinem Fall genau bedeutet. Das ist eigentlich nicht gezielt herbeigeführt - ich kann letztlich einfach essen, was ich will, ohne wirklich zunehmen zu können. Das klingt für Außenstehende oft ganz toll, doch in meiner Pubertät und den Teenie-Jahren, als ich gerne ein wenig Muskelmasse aufbauen wollte, fand ich es eher störend. Nun - wie dem auch sei, man ist in der Hinsicht wohl wie man ist. Und mir ist durchaus klar, dass es mich hätte schlechter treffen können.
    Mein Leben würde ich derweil, trotz kreativer Berufsausrichtung, als relativ gefestigt und bodenständig ansehen. Vom Typ her bin ich eher der loyale Buddy, der harmonische Mittler, wenn ich auch im Zweifelsfall recht deutlich werden kann, sollte mir irgendetwas erheblich auf den Keks gehen. Ich habe einen ausgeprägten Hang zum Perfektionismus - wenn ich also etwas mache, mache ich es meist "richtig". Und mit "richtig" meine ich mitunter auch "gefährlich exzessiv".
    Schöner Ausdruck und Etikette sind mir persönlich wichtig, doch erwarte ich sie nur bedingt von anderen. Mein Freundeskreis führt eine breite Palette von Leuten aus allen möglichen Milieus - da bin ich einiges gewöhnt, in jedweder Hinsicht. Derweil führe ich seit sehr langer Zeit (mehr als ein Jahrzehnt) eine feste Beziehung mit einem Mädel, dass mich nach wie vor sehr glücklich macht. Und so wie wir das einschätzen, wird das wohl auch so bleiben. Das führt mich dann auch direkt zu der Frage, wie und warum ich überhaupt mit dem PE begonnen habe. Da meine Penismaße nie wirklich klein waren und ich beim Sex auch nie das Gefühl hatte, in irgendeiner Weise minderwertig ausgestattet zu sein (ein großes Trauma in der Hinsicht sucht man also vergebens), kann ich eigentlich recht sicher sagen, dass ich PE "nur" als Hobby (also nicht aufgrund eines Leidensdrucks) und aus einem gewissen Perfektionsdrang heraus betreibe. Im Ungefähren also aus demselben Grund, aus dem ich meinen Fitnesssport verfolge. So richtige Endziele habe ich daher eigentlich auch nicht, allerdings wurde mir alsbald klar, dass beim Penis keinesfalls "umso größer desto besser" gilt. Irgendwann ist eben ein Maß erreicht, an dem ich den Stecker ziehe bzw. treffender gesagt, den Stecker eben nicht mehr ziehen werde ;)
    An welchem Punkt das genau sein wird, lasse ich mal offen. Zweifelsfrei orientiere ich mich in der Hinsicht in erster Linie an meiner Freundin. Was für sie noch schmerzfrei und lustbereitend ist, ist für mich ein mögliches Ziel - alles darüber hinaus keinesfalls. Soviel zum "Warum" und "Wie lang". Wie ich zum PE kam, ist hingegen schneller erzählt. Vor rund neun Jahren, also 2006, bin ich auf ein Buch gestoßen, in dem ich das erste Mal vom Jelqing gelesen habe. Eine ausführliche Recherche später war ich zwar schlauer, aber nicht unbedingt weniger skeptisch. Da ich aber von jeher eher der "Ausprobierer", denn der Zauderer war, fing ich also mit den Übungen an, die ich damals, nach eher flüchtiger Suche, auf irgendeiner privaten Website gefunden hatte.
    Nach längerem Training und auch langen Phasen, in denen ich PE gar nicht betrieben habe, bin ich aber letztlich doch auf echte PE-Foren gestoßen und habe mich zunehmend ausführlicher mit dem Thema beschäftigt. Nach längerem, aber eher sporadischem Mitlesen folgte schließlich die Anmeldung und intensive Mitarbeit in einem solchen Forum. Letztlich hat vor allem diese Erfahrung meine Perspektive auf das PE-Training geprägt und meinen Wunsch anderen Männern bei diesem Thema beratend zur Seite zu stehen in ein intensiv verfolgtes Hobby gewandelt.
    Soweit erst einmal zu mir als Person, es folgt nun eine nähere Beleuchtung meines Trainingswerdegangs.
     
    #2
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  3. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Die ersten Trainingsjahre ab 2006: Auflodernde Stichflammen
    (Ursprünglich eingestellt am 28.06.2013)

    Zum derzeitigen Zeitpunkt habe ich ungefähr sechs Jahre aktiver PE-Erfahrung, was bedeutet, dass ich es nicht durchgehend seit 2006 aktiv betrieben habe. Das war einerseits meinem Studium, andererseits meinen anderen Hobbys geschuldet.
    Letztlich war die erste Zeit meiner PE-Karriere, 2006 bis 2011, eine Phase von sehr unregelmäßigem und zerrissenem Training. Mal habe ich es recht motiviert (oder gar übermotiviert) betrieben, dann aber wieder Monate lang überhaupt nicht. Auch habe ich in dieser Zeit die ersten Erfahrungen mit PE-Geräten (Streckzwinge, ADS-Gurt) gemacht und sie in jener Zeit (vor)schnell als Haupttrainingsmittel verwendet.
    Ich testete damals sowohl den Gurtextender von Phallosan als auch den Stangenextender von X4 Labs. Wirklich zufrieden war ich jedoch mit diesem Training nicht. Der Tragekomfort war in meinen Augen so schlecht, dass ein "nebenbei" trainieren durch ständiges Tragen, etwa beim Studium, nicht denkbar war. Dennoch blieb ich mehr oder minder am Ball, allerdings ohne meinen Penis hinreichend genau zu vermessen. Denn weder waren mir die gängigen Messmethoden zu jenem Zeitpunkt bekannt, noch schien mir das in jener Zeit besonders wichtig. So gesehen, habe ich damals in dem blinden Vertrauen trainiert, dass, wenn man das Ding lang zieht, das Ding auch lang wird :facepalm2: Ein Ansatz, der naiver kaum sein konnte.

    Naiv zwar, aber wenigstens enthusiastisch, trainierte ich so also einige Jahre unregelmäßig und weitestgehend unprotokolliert vor mich hin. Kann ich die Gains aus jener Zeit auch nicht betiteln, vermute ich dennoch, dass sie eher gering ausgefallen sind. Zu unregelmäßig und zu wenig durchdacht dürfte mein Training gewesen sein, als dass es viel hätte bringen können. Doch immerhin hatte es den Vorteil, dass sich mein Penis über die lange Zeit sehr gut an die Strapazen gewöhnte, so dass ich eigentlich weder damals noch heute irgendeine Art von Verletzung davongetragen habe. So gesehen ein großer Glücksfall, denn das unabgestimmte, abrupte Training hätte auch gehörig ins Auge gehen können.
    Wenn ich also diese Jahre zusammenfassen soll, dann würde ich sagen, dass meine damaligen Trainingsbemühungen auflodernde Stichflammen waren - schlecht für eine echte Penisschmiede, aber genug, um das Eisen zu härten ;)

    Grüße
    BuckBall
     
    #3
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  4. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Das Jahr 2012: Diszipliniertes Experimentieren
    (Ursprünglich eingestellt am 28.06.2013)

    Ende 2011 bin ich dann das erste Mal auf echte PE-Foren gestoßen. Einigen ersten Besuchen (als nicht registrierter Gast) folgten weitere und war mir das Forumleben damals auch noch recht egal, konnte ich mittels diverser Übungsbeschreibungen und Userbeiträgen doch das erste Mal wirklich fundierte Infos über das Thema sammeln. So vermaß ich mich bei dieser Gelegenheit gründlich und legte damit das Fundament für mein weiteres Training.

    2012 sollte dann mehr oder weniger mein Jahr der Disziplin werden. Wenn auch einer sehr experimentellen. Denn angeregt durch die PE-Foren beschäftigte ich mich zunehmend mit sehr unterschiedlichen Trainingsarten und absolvierte nun zunächst ein ausgewogenes, manuelles Einsteigerprogramm. Danach bemühte ich abermals meine bereits 2007 gekaufte Streckzwinge, nicht aber den ADS-Gurt von Phallosan - den hatte ich bereits zuvor wegen Untauglichkeit entsorgt. Zudem trainierte ich auch nach Ende des Einsteigerprogramms weiterhin manuell und probierte in diesem Bereich auch diverse neue, härtere Übungen aus. Andererseits griff ich auch zur Penispumpe, zu Penisringen und versuchte mich auch im Hanging. So gesehen habe ich in diesem Jahr eigentlich leichtfertig alles ausprobiert, über das ich bei meinen Recherchen stolperte - außer dem klassischen Clamping. Wobei mein intensives Training mit angelegtem Penisring eigentlich auch nicht wirklich etwas anderes war bzw. ist.

    Nach Ablauf des Jahres hatten mich meine konfusen, aber akribisch durchgeführten Trainingsansätze in die glückliche Lage versetzt, messbare Zuwächse notieren zu dürfen. Zwei Zentimeter Länge und ein Zentimeter Dicke waren es, wobei mich dieser Erfolg damals ungemein wunderte, selbstredend aber auch freute und motivierte. PE war für mich plötzlich nicht mehr nur ein kleines Hobby nebenbei, sondern förderte mit den Resultaten auch meinen Ehrgeiz. Und so rückte auch eine aktive Forenbeteiligung im PE-Bereich alsbald in greifbare Nähe.

    Grüße
    BuckBall
     
    #4
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  5. BuckBall

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    Die erste Hälfte des Jahres 2013: Im Zeichen der Theorie
    (Ursprünglich eingestellt am 28.06.2013)

    Bereits Ende 2012 war ich mittlerweile häufiger in PE-Foren unterwegs und informierte mich ausführlich über diverse Trainingsansätze. Mein neues Steckenpferd sollten bald chemische Ansätze sein - als Unterstützung für meine Übungen. So kam ich von den harmloseren Supplementen (wie Ginkgo, Ginseng, Grünteeextrakt und L-Arginin) zu den stärkeren, durchblutungsfördernden Medikamenten - den PDE5-Hemmern. Streng genommen waren es auch eben diese, die mich zur Registrierung bei einigen Plattformen bewegten, wollte ich mich doch ausführlich über diese informieren, bevor ich mit ihrer Anwendung experimentierte.
    Den ersten fundierten Kommentar hatte ich dann von Mad erhalten - und so gesehen ist er seine Freundlichkeit auch der Grund gewesen, warum ich mich in der Community stärker engagierte. Der erste Eindruck ist ja bekanntermaßen recht wichtig - und jeder möchte sich natürlich aufgenommen und nicht als Aussätziger behandelt fühlen. Und eben in diesem Punkt hatte mich die dortige Community überzeugt.
    So gesehen danke ich an dieser Stelle chronologisch erst einmal Mad und dann in der Folge allen anderen Usern, die mit mir damals Kontakt hatten (insbesondere Driver, Bigus, Doc und Wursti). Besonders dafür, dass ihr so eine lebendige, lustige und informative Gemeinschaft gebildet habt, die, manch Unwillen zum Trotz, Neulinge immer freundlich und geduldig aufgenommen hat. Ich weiß derweil von vielen anderen Foren, in denen ich mich über die Jahre herumgetrieben habe, dass dies in den weiten des Internets alles andere als selbstverständlich ist. An dieser Stelle also noch einmal einen herzlichen Dank an alle, die die deutsche PE-Szene zu dem weltoffenen und heimeligen Plätzchen machen, das sie für mich ist.

    Doch zurück zu meinem Training: Mit der Erweiterung auf die chemische Unterstützung ging auch eher zufällig ein verstärktes manuelles Training mit Penisringen (ich nenne es "Cockring-Ballooning") und mit der Vakuumpumpe einher. Und was soll ich sagen... die optisch imposante Auswirkung des Trainings mit der Pumpe hatte es mir doch ein wenig angetan. Ich experimentierte also mit meinem neuen Spielzeug herum und fuhr, ohne es wirklich zu merken, schon bald ein sehr fokussiertes Schwellkörperprogramm. Zu jener Zeit las ich auch das erste Mal von der TSM-Theorie bzw. machte mir das erste Mal die Mühe, diese näher zu betrachten und auch gezielt zu beachten. Zudem schraubte ich meine Aktivität innerhalb der Community erheblich nach oben, übersetzte, überarbeitete und erweiterte, was ich in meiner Freizeit an fachlichen Themen zwischen die Finger bekam. Etwas zu schreiben war (allein schon berufsbedingt) nie mein Problem - und Zeit fand ich neben meiner Arbeit ebenfalls. Ein Kurzbesuch auf einer PE-Plattform war immer nur einen Klick entfernt, so dass ich wenig Probleme hatte, meine Forumsaktivität mit meinem Alltag zu harmonisieren. Nach und nach nahm mein Schwellkörperprogramm also fundierte Form an. Zudem kam mir bei einer hiesigen Diskussion über den Lympheinfluss beim Pumpen eine spekulative, aber für mich interessant klingende Idee.
    Denn was wäre, wenn man einmal Lympheinlagerungen beim Pumpen nicht als etwas Negatives und Abzuwendendes betrachten würde - sondern als essentiellen Bestandteil des Trainings. Beflügelt wurde diese Idee auch davon, dass ich es während des Pumpens (durch starke Lympheinlagerungen nach ausgedehnten Sessions) temporär auf beeindruckende Penismaße brachte. In der Pumpe erigierte mein Penis bis zu 18.5 cm in der Länge und auf bis zu 16.5 cm Umfang. Das waren rund 2 Zentimeter mehr als ich sonst in diesen Werten (BPEL bzw. EG) aufzuweisen hatte, weswegen ich erwog, diese Expandierung von nun an gezielt herbeizuführen - und die Lympheinlagerungen sogar längstmöglich zu konservieren. Die Idee dahinter war, dass durch die Einlagerungen im Gewebe, dieses gedehnt, weicher und fleischiger gemacht wird. Teils um es damit permanent zu vergrößern, teils um es dadurch weniger widerstandsfähig für eine spätere Ausdehnung der Schwellkörper zu machen. Ich zog also einen Penisring auf und hielt meine Pumpsessions so lange ab, bis die Lymphe meinen Penis erheblich aufgeschwemmt hatte. Der zuvor angelegte Penisring hielt nun die Lymphe im Penis und verhinderte (bzw. verlangsamte), solange ich ihn angelegt ließ, deren Abfließen. So konnte ich selbst 24 bis 48 Stunden später noch die Dehnung des Gewebes feststellen, was mich dazu bewog, diesem Trainingsansatz, so widersprüchlich er auch zu den gängigen Pumptrainingsansätzen positioniert war, eine echte Chance einzuräumen.

    An dieser Stelle sei aber ausdrücklich gesagt, dass diese Handhabung extrem experimentell ist! Einsteiger sollten einen Teufel tun und sie nachahmen, denn die forcierte Lympheinlagerung birgt durchaus Verletzungsrisiken und erfordert einen strapazierfähigen und bereits länger ans PE gewöhnten Penis. Gleiches gilt im Übrigen auch für das Cockring-Ballooning. Ich sage das deshalb so deutlich, damit sich hier niemand verletzt, weil er dieses Trainingsprogramm leichtfertig auf sich überträgt.

    Zurück zu meiner Trainingsbeschreibung: Ich pumpte im letzten halben Jahr ungefähr jeden zweiten Tag (also 1 On / 1 Off) bei jeweils 3 bis 5 direkt nacheinander ausgeführten Sessions zu jeweils 20 Minuten (also 60-100 Minuten Trainingszeit). Zudem betrieb ich in einem Rhythmus von 5 On / 2 Off das zuvor erwähnte Cockring-Ballooning (ca. 30-60 Minuten je Tag). Auf sonstige manuelle Übungen verzichtete ich, abgesehen von ein paar Stretches, die ich mehr zum Aufrechterhalten meiner bisherigen BPFSL ausführte (und auch in recht vernachlässigbarer Dauer, ca. 2-4 Minuten je Tag). An sich absolvierte ich also ein massives Programm zur Steigerung des EGs bzw. (genauer gesagt) zur horizontalen Erweiterung der Schwellkörper.
    Vor einigen Monaten stieß ich dann auf Viscos ALP-Theorie und arbeite diese, nach einer bereits zuvor von mir veröffentlichten, ausführlichen Übersetzung der TSM-Theorie, in diesen Theorietext mit ein. Während ich die ALP an sich lediglich als Erweiterung der TSM ansehe, wurde mir doch ziemlich bald bewusst, dass ich durch meinen derzeitig anhaltenden Fokus auf das Schwellkörpertraining bei meiner nächsten Messung einen erheblichen Beitrag dazu liefern konnte, sie zu be- oder aber zu widerlegen.
    Denn durch das fokussierte EG-Training konnte ich die wichtigste Gesetzmäßigkeit der ALP auf den Prüfstand stellen: Sucht sich das Peniswachstum den Weg des geringsten Widerstands? Erhöht sich durch fokussiertes Schwellkörpertraining wirklich vor allem der BPEL und, wenn dieser an den BPFSL angenähert ist, danach vor allem der EG? Und bleibt wiederum der BPFSL bei so einem Training tatsächlich gleich, weil er ein Tunica- bzw. Dehnungstraining benötigen würde, um wachsen zu können?

    Meine zuvor erwähnte Preview-Messung scheint das zu bestätigen. Aber ich werde am 01.07. die genaue Messung vornehmen und dann hier Näheres dazu Schreiben. Derzeit befinde ich mich bereits seit etwas mehr als einer Woche in einer Trainingspause, um den Einfluss von Tempgains auf die Messung zu vermeiden. Doch sollte sich die TSM/ALP bewahrheiten, würde sich für mich ab Anfang Juli bis zum Ende des Jahres der Fokus hin zum Tunicatraining, also zum weiteren BPFSL-Aufbau verschieben. Aber auch dazu am 01.07. mehr.

    Soviel zu meinem bisherigen Trainingswerdegang. Zu meiner neuen Trainingsmethode mit der Pumpe (von mir liebevoll "Vaku-Lymphen" getauft ;) ) werde ich nach ausführlichem Test auch noch einmal in einem separaten Thema etwas ausführlicher Stellung nehmen. Wie oben schon erwähnt: Das ist bisher ein reines (und nicht ungefährliches) Experiment, das durchaus auch Schattenseiten hat. Es scheint für mich zu funktionieren, doch muss das nicht gleich etwaige, revolutionäre Bedeutung haben. Es war nur eine Idee von mir, die aber noch einiges an Testläufen und Experimenten benötigt, um ausgereift zu werden. Ob dieser Trainingsansatz wirklich allgemeintauglich ist, bleibt somit abzuwarten.
    Meine nächste derartige Phase wird voraussichtlich erst wieder Anfang 2014 beginnen, von daher stütze ich mich in naher Zukunft auf meine bisherigen Erfahrungen des letzten Halbjahres. Später mehr dazu, wie auch zum erwähnten Cockring-Ballooning.

    Ich hoffe derweil, dass ihr zumindest ein wenig Spaß dabei hattet, meine Schrift gewordenen Memoiren durchzukauen bzw. euch etwas Interessantes ableiten konntet. In Zukunft gibt es hier natürlich das ein oder andere Update. Da ich aber nur relativ selten messe (alle 3-6 Monate), werden die nächsten handfesten Ergebnisse (nach den jetzt kommenden vom Juli) wohl erst wieder Anfang nächsten Jahres erscheinen. Nichtsdestotrotz werde ich natürlich hin und wieder über das Training oder irgendwelche Gedanken, die mir dazu im Kopf herumschwirren, berichten.

    Grüße
    BuckBall
     
    #5
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  6. BuckBall

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    Die zweite Hälfte des Jahres 2013: Ein Ausblick
    (Ursprünglich eingestellt am 02.07.2013)

    Unter dieser Überschrift werde ich nun also meinen Trainingsplan für die nahe Zukunft (das heißt: von Juli bis Ende Dezember 2013) beleuchten. Ziel ist es für mich, dass Experiment zu wagen, einen alternierenden Fokustrainingsplan zu erstellen.

    Grundlagen und Zielsetzung
    Alternierendes Fokustraining - das klingt jetzt vielleicht ein wenig verklausuliert, soll aber letztlich ein eher schlichtes Prinzip beschreiben. Unterfüttert von den Ausführungen und Grundsätzen der TSM/ALP-Theorie (man siehe zur Info hier: Die TSM-Theorie und der ALP-Erweiterungsansatz | PE-Community.eu), versuche ich bestimmte Zuwächse geplant herbeizuführen.

    An sich gibt es nach den genannten Theorien drei mögliche Zuwachsfoki:
    1.) Die BPFSL-Steigerungsphase (d.h. klassische "Längeübungen" bzw. Dehnungsübungen)
    2.) Die BPEL-Steigerungsphase (d.h. Schwellkörperübungen, besonders nach Vorne)
    3.) Die EG-Steigerungsphase (d.h. Schwellkörperübungen, besonders in die Breite)

    Sie völlig voneinander abgekoppelt zu betrachten ist natürlich reichlich idealistisch, aber für die Konzeption eines solchen Trainingsansatzes in meinen Augen sinnvoll.
    Ziel ist es also, zuerst die Phasen 1 und 2 immer wieder abzuwechseln, bis der BPEL/NBPEL auf der gewünschten Länge ist. Danach geht es dann endgültig in Phase 3, damit abschließend noch der EG an die eigenen Vorstellungen angepasst wird. Ist auch das erreicht, ist die aktive PE-Karriere faktisch beendet. Soweit das Ideal.
    Selbstredend reden wir hierbei von Jahren des Trainings, um derlei Wechsel mehrfach zu vollziehen. Ich selbst setze für das Absolvieren einer einzelnen Phase drei bis sechs Monate als Grundzeitraum an. Zudem wird das Ausführen der Phase 2 sehr wahrscheinlich auch den EG immer wieder ein Stück mit erhöhen, da Schwellkörperübungen, so sehr man sie auch gezielt auf den BPEL wirken lassen will, immer auch ein wenig auf den EG wirken werden. Alelrdings versuche ich diese Sekundärwirkung möglichst gering zu halten, da sie mir nach dem Leitsatz L1G2 ("Length first, Girth second") die späteren Phasenwechsel und BPFSL-Erhöhungen zusätzlich erschweren wird.
    Nachdem sich also in den Quartalen 1 und 2 des Jahres 2013 (siehe hier BuckBalls Trainingslogbuch | PE-Community.eu) für mich die Indizien ergeben, dass die ALP-Theorie wahrscheinlich zutreffend ist (insofern, dass Schwellkörperübungen zuerst den BPEL an den BPFSL herantreiben und, sobald das geschehen ist, vornehmlich den EG erhöhen), will ich in 2013/2 nun diesen Ansatz auf das Längentraining übertragen. Man darf in der Hinsicht übrigens auch nicht vergessen, dass mein zuletzt recht ausgeprägtes BPEL-Wachstum letztlich meiner früheren Arbeit am BPFSL geschuldet war. So gesehen habe ich wahrscheinlich in den Quartalen 1/2013 und 2/2013 vor allem das geerntet (BPEL und NBPEL +0.8 cm), was ich 2012 gesät hatte (BPFSL +2.1 cm).

    Der nächste Schritt und Inhalt des kommenden zweiten Halbjahres 2013 ist also ein fokussiertes Training zur Erhöhung der BPFSL, da diese eben mittlerweile wieder ganz nah an der BPEL liegt. Dies merke ich übrigens auch an der derzeitigen EQ, die tatsächlich sehr ausgeprägt ist - auch hier also ein weiterer Glaubwürdigkeitspunkt für die TSM-Theorie (wenngleich ich die EQ auch eher für einen unzuverlässigen Bewertungsindikator halte, da sie nur aus dem subjektiven Gefühl heraus beurteilt werden kann).
    Die BPFSL ist so gesehen das Grundpotenzial für "echtes" Wachstum bzw. für das Wachstum von sexuell verwendbarer Penislänge (BPEL/NBPEL). Bildlich ausgedrückt: Das Erhöhen der BPFSL ist das Vordehnen eines Luftballons mit der Hand, damit man ihn dann hinterher leichter aufblasen kann (Nachziehen des BPEL).

    Wie trainiere ich meine BPFSL?
    Aufgrund fehlender Alternativen werde ich wohl abermals hauptsächlich auf meine mechanische Streckzwinge zurückgreifen. Diese ist zwar nicht gerade angenehm zu tragen, aber dafür (bislang) erwiesenermaßen relativ wirkungsvoll. Ob dies nun auch weiterhin der Fall ist, werde ich wohl spätestens am Ende des Jahres 2013 wissen. Ergänzen werde ich das Streckzwingentraining mit manuellen Stretchingübungen (Helis und Standard-Stretches), aber eher in geringfügigem Maße, d.h. im Rahmen eines Ausweichplans (wenn das dauerhafte Anlegen der Zwinge zwischendurch mal nicht in den Alltagsplan passt).
    Die angestrebte Tragedauer der Streckzwinge je Tag verorte ich im Rahmen von 2 bis 4 Stunden bei einem Trainingsrhythmus von 5 On / 2 Off - die Wochenendtage sind durchgehend frei, da ich da weniger Zeit geruhsam am Schreibtisch sitze und mehr mit meiner Freundin unternehme - da würde eine Streckzwinge am Penis nur stören ;)

    Die Streckzwinge - Ein genauerer Blick auf meinen Stangenextender
    Zu meiner Streckzwinge und meinem Training damit, werde ich nun erst einmal ein paar Basisinfos liefern.
    Erst einmal das Produkt an sich: Penis Extender Devices for Penis Enlargement by X4 Labs
    Ich trainiere (seit jeher) mit einem X4 Labs Strecker (mittlerweile durch verstärkte Zugfedern auf 2100 g Zugkraft aufgerüstet). Allerdings habe ich über die Jahre diverse Umbauten bzw. Optimierungen bei der Trageweise ersonnen, die ich prinzipiell für erwähnenswert halte, weil sie eigentlich bei allen Stangenextendern auch für andere Nutzer interessant sein könnten.

    Generell steht man bei den Stangenextendern oft vor ein paar Problemen, die den Tragekomfort deutlich herabsetzen:
    1.) Schmerz am Schambein durch Druck der Gerätebasis
    2.) Schmerzen an der Eichel durch Festzurren am Gerätekopf
    3.) Herausrutschen der Eichel aus dem Gerätekopf bei hoher Zugkraft
    4.) Allgemein fehlender Tragekomfort und geringe Alltagstauglichkeit

    Man beachte zunächst die angehängten Bilder, wo ich mal meinen Streckzwingen-Trainingsgerätesatz (nebst Vermessungslineal ohne Vorlauf vor dem 0ten Zentimeter ;) ) abgelichtet habe. Danach gehe ich auf die eben aufgelisteten Probleme ein und erläutere detailliert, wie ich diese zu lösen versucht habe.

    upload_2015-1-11_17-16-55.png

    Problem 1 löse ich, indem ich zwei miteinander vernähte und in der Mitte durchlöcherte Waschlappen über meine Peniswurzel ziehe. Auf diese Waschlappen setze ich dann die Basis der Streckzwinge auf. Dies hat den Vorteil, dass der Druck auf mein recht ungepolstertes Schambein (geringes Fatpad) begrenzt wird und ein längeres, schmerzfreies Training möglich ist. Die rote Haftbinde, die an der Unterseite der Gerätebasis mehrlagig herumgewickelt ist, verhindert eine andere Schmerzquelle, die speziell dann entsteht, wenn man das Gerät anlegt und danach den eingespannten Penis nach unten drückt (so dass man das Gerät überhaupt in einer Hose verstauen kann - wenn auch nur in einer weiten Jogginghose ;) ).

    Problem 2 behebe ich, indem ich abermals die rote Haftbinde (das längere Stück auf dem Bild, dort übrigens schon mehrlagig, insgesamt ca. 1 Meter lang) nutze. Diese wickele ich straff um meinen Eichelkranz (also ein gutes Stück über die Eichel, über den Kranz und über das Ende des Schaftes) so dass durch die zahlreichen Lagen eine gute Polsterung entsteht, damit das Einspannen in die Zwinge keine (bzw. weniger) Schmerzen an der Eichel verursacht.

    Problem 3 behebe ich, in dem ich sowohl den Silikonstreifen als auch den Silikonschlauch nutze, um die Eichel zu fixieren. Abgepolstert wird diese wie eben beschrieben von der mehrlagig gebundenen Haftbinde. Wie ich zufällig herausfand, ist diese Haftbinde doppelt nützlich, denn sie schützt nicht nur meine Eichel vor dem Druck der festgezurrten Fixierung, sondern haftet auch leicht an eben jener. Genauer: Der Silikonschlauch und jener Silikonstreifen verrutschen auf der Haftbinde nicht und haben damit zusätzlichen Halt. Dies ist besonders beim Einstellen von hohem Zug sehr wichtig, da ansonsten die Eichel immer wieder aus der Fixierung herausgezogen wird.
    Die von mir verwendete Haftbinde ist diese: Peha-haft Color Fixierbinde

    Problem 4 ist wohl nur schwerlich lösbar bzw. hängt vom Arbeitsumfeld ab. In meinem Fall habe ich Glück, dass mein Arbeitsplatz hauptsächlich die hauseigene Bibliothek und der Schreibtisch ist. Da kann ich also ganz in Ruhe mein Gerät anlegen und dennoch Lesen und Schreiben. Da dies aber nun nicht in jedem Job möglich ist, sehe ich genau hier die größte Schwäche der Stangenextender. Komme ich persönlich mit diesen Einschränkungen auch klar (wenn auch das Tragen noch immer unangenehm ist und selbst das einfache Gehen mit angelegter Zwinge schon reichlich unbeholfen wirkt), mag das für andere ein absoluter Abschrecker sein.
    Ein weiterer unschöner Nebeneffekt: Mit angelegter Zwinge kann natürlich auch nicht gepinkelt werden - also heißt es dann immer: Zwinge lösen, ab auf die Toilette und danach alles wieder montieren. Man sollte also auch seinen Trinkrhythmus ein wenig an das Training mit dem Ding anpassen, um ständiges Anbringen und Abnehmen zu vermeiden.
    Den zusätzlich abgelichteten, schwarzen Socken benutze ich übrigens, um ihn über das angelegte Gerät zu ziehen. Auf die Weise ist mein nackiger Penis ein wenig wärmeisoliert und kühlt nicht so sehr aus. Zudem ist der Strecker dann in sich abgeschlossen und ummantelt, so dass er sich in der Hose nicht an irgendetwas verfangen kann.
    Soweit also zu meiner Streckzwinge und ihrer Optimierung. Nun ein Wort zur Trainingsintensität mit diesem Gerät.

    Anders als vielleicht auf den ersten Blick erwartet, ist ein Stretching-Training über dem BPFSL sehr schwierig umzusetzen. Aus Sicht des manuellen Trainings ist klar wieso: Was ich mit der Hand zurren kann, wird auch als BPFSL notiert. Dass ich also härter zurre als der BPFSL erlaubt, ist logisch gesehen nicht möglich. Mit der Streckzwinge sieht das anders aus. In meinem Fall gehe ich etwa mit 18 cm gestretchtem Penis in die Zwinge hinein. Hinzu kommen dann die 2.1 Kg Zugkraft der Federn (die mir allerdings persönlich eher schwächer vorkommen, zumindest sind sie nicht mit 2.1 Kg beim Hanging zu vergleichen). Diese Ziehen den Penis zusätzlich permanent nach vorne.
    Über die andauernde Trainingssession drehe ich zudem die Gewinde des Streckers heraus und erhöhe damit den Zug manuell noch um weitere 1 bis 1.5 cm nach vorne. Insgesamt überdehne ich also meinen BPFSL auf ca. 19 bis 19.5 cm, was immerhin mehr als einen Zentimeter über meinem manuell erreichten Wert liegt. Eben diesen Umstand sehe ich auch als Hoffnungsschimmer an, dass das Streckzwingentraining noch immer hinreichend erfolgreich sein kann.

    Das Programm im Alltag
    Also... Wie schon zuvor beschrieben, fahre ich damit zwar ein fokussiertes BPFSL-Programm, doch sollte man das nicht zu sehr idealisieren. Zweifelsfrei wird auch der BPEL durch die Schwellkörperstreckung nach vorne ein wenig trainiert, nur eben nicht mit erster Priorität.
    Um das Training abzurunden (und möglichen EG-Verlusten vorzubeugen) betreibe ich zudem an jedem Streckertrag auch 30-60 Minuten Cockring-Ballooning (CB). Dies setze ich immer direkt nachdem ich aus der Streckzwinge komme an, da auf diese Weise die Durchblutung sofort wieder forciert wird, so dass es nicht zu einer dauerhaften Unterversorgung kommen kann. Zudem vermeide ich auf diese Weise auch recht effektiv etwaiges Turtling (zur Begriffsinfo siehe man hier: Das PEC-Lexikon: Eine Begriffsenzyklopädie von A bis Z | PE-Community.eu).
    Nach dem CB lasse ich dann den (shaft-only getragenen) Penisring angelegt und gehe ins Bett. Aber Vorsicht! Wenn man noch nicht ganz sicher ist, dass man "seinen" Penisring gefunden hat (der also die Erektionen verstärkt, aber das Blut auch ganz sicher wieder abfließen lässt), sollte man nicht das Risiko eingehen, damit zu schlafen.
    Morgens kommt der Penisring dann ab, ich gebe meinem Penis ein paar Stunden Ruhe und steige dann in den Stealth Innerwear (SI), um ihn vorzudehnen. Den SI trage ich nun einige Stunden, meist bis zum Abend, wo es dann wieder für 2-4 Stunden in die Streckzwinge geht. Danach wie gehabt CB, der Penisring bleibt beim Schlafen dran... und so hat man meinen Rhythmus für die 5 On-Tage.

    Das wäre erst einmal der Umriss meines Halbjahresplans. Den ersten Trainingstag habe ich gestern bereits ohne Probleme hinter mich gebracht. Nun bleibt zunächst abzuwarten, wie das Programm in den folgenden sechs Monaten anschlagen wird ;)

    Grüße
    BuckBall
     
    #6
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  7. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    NBPEL:
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    BPFSL:
    21,1 cm
    EG (Base):
    17,1 cm
    Quartalsbericht 01/2013 und 02/2013: Feedback, Fragen und Nachbesprechung
    (Ursprüngliche Einstelltermine sind beim jeweiligen Userzitat vermerkt)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Jan. 2015
    #7
  8. BuckBall

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    BPFSL:
    21,1 cm
    EG (Base):
    17,1 cm
    Quartalsbericht 03/2013: Trainingsbericht (Tunicafokus)
    (Ursprünglich eingestellt am 01.10.2013)

    Pünktlich zum Quartalswechsel folgt nun die angekündigte Rückmeldung zu meinem Training der letzten Monate - und natürlich auch dessen Erträgen. In meiner Signatur findet man nun die Werte, die ich zur aktuellen Stunde vermessen und (und seit zwei Tagen) mehrfach bestätigen konnte. Da ich vor der Messung 14 Tage Trainingspause gemacht habe, bin ich recht sicher, dass keinerlei Tempgain-Einflüsse mehr vorhanden sind. Ein Zuwachs von 1.2 cm an BPFSL in knapp 3 Monaten ist für mich auf jeden Fall eine schöne Sache, die Freude selbstredend riesengroß :happy_ani:
    Das zeigt mir, dass mein Ansatz der alternierend fokussierten Trainingspläne (zumindest für mich) richtig und vielversprechend ist. Ich werde mich daher auch in Zukunft bemühen, dieses Experiment weiter auszuloten und auf die Weise unter anderem die ALP-Theorie näher zu prüfen. Bei dem Stichwort will ich auch gleich noch einmal einen herzlichen Dank an Visco richten, dass er diese Erweiterung der TSM ersonnen hat. Ob sie nun letztlich als allgemeingültig anerkannt wird oder nicht, ist für mich beinahe irrelevant. Mir hat sie bereits jetzt einen großen Dienst getan, indem sie mich darin bestärkte, einen neuen Trainingsansatz auszuprobieren, der mich bisher gehörig vorangebracht hat.
    Die wenngleich auch geringen Zuwächse beim N/BPEL und EG freuen mich derweil fast noch mehr als die erheblichen beim BPFSL, hatte ich hier doch eher mit Stagnation oder sogar mit einem Rückgang (besonders beim EG) gerechnet. Das Cockring-Ballooning scheint die Schwellkörpervernachlässigung des Streckers sehr effektiv zu kompensieren. Die geringe N/BPEL-Zunahme ist für mich unterdessen durch das Zusammenspiel der Streckzwinge und der manuellen Stimulation zu erklären: Die Zwinge steigert vor allem den BPFSL, gleichsam wirkt sich aber das flankierende Ballooning auch leicht auf die vertikale Ausdehnung der Schwellkörper aus. Auf jeden Fall bleibt festzuhalten, dass ein BPFSL-Fokus nicht unbedingt den Verfall des EGs zu bedeuten hat, wenn man weiterhin wenigstens auf ein paar durchblutungsfördernde Übungen achtet.
    Nun aber zur näheren Beleuchtung der vergangenen Trainingsphase - und zum Ausblick auf die folgende.

    Das Quartal 03/2014: Ein Blick zurück, ein Schritt nach vorn
    Die vergangenen 3 Monate habe ich das Training, wie ja schon in meinem vorherigen Quartalsbericht skizziert, auf einen intensiven BPFSL-Fokus ausgerichtet. Dessen Hauptinstrument war meine „Streckzwinge“, genauer ein X4 Labs Stangenexpander (X4 Labs Penis Extender for Enlargement and Curvature). Flankierend nutzte ich gelegentlich den Stealth Innerwear(SI) zur Vordehnung des Penis. Als Abrundung und einzige manuelle Übung im Programm, die vor allem auf die Förderung der Durchblutung nach den Strecksitzungen zielte, zählt das eingangs von mir ausgeführte Cockring-Ballooning (CB).

    Rückblickend ist gerätebezogen erst einmal zu sagen, dass ich meinen X4 Strecker in zweierlei Hinsicht modifiziert habe.
    Zum Einen habe ich mir für ungünstige 90 Dollar die X4 Labs Wide Girth Base (ein alternatives Modul der Streckzwinge für die Peniswurzel) gekauft, die das Gerät auch für Männer mit größeren Penisumfängen nutzbar macht. Dies ist bei mir durch meine letzte Schwellkörper-Trainingsphase (siehe Die erste Hälfte des Jahres 2013: Im Zeichen der Theorie) nötig geworden, da ansonsten das Tragen der Streckzwinge an der Basis sehr unangenehm geworden wäre. Immerhin kann man es insofern positiv auslegen, als dass meine vergangenen Zuwächse nun auch reale Konsequenzen haben ;)
    Zum Anderen habe ich ein weiteres Stangenmodul (ca. 1 cm lang) zum Extender hinzufügen können, um den Zug zu erhöhen bzw. meine Zuwächse auszugleichen. Ich habe beides bildlich festgehalten, nur für den Fall, dass sich jemand näher für eine Streckzwinge im Allgemeinen oder den X4-Strecker im Speziellen interessiert.

    upload_2015-2-4_15-24-6.png

    Das in meinem letzten Ausblick skizzierte Trainingsprogramm (genauer: mehrstündiges Tragen des Stealth Innerwear zum Vordehnen, gefolgt von 1-4 Stunden X4-Strecker, dann 30-60 Minuten Cockring-Ballooning – alles im Rhythmus von 5 On / 2 Off) habe ich in den letzten 3 Monaten ziemlich konsequent in dieser Intensität einhalten können. Selten einmal kam ich nur auf 4 Trainingstage in der Woche, mehr als 5 waren es hingegen nie. Die Tragezeit des Streckers je Trainingstag pendelte sich meist bei ca. 2-3 Stunden ein. Der Tragekomfort war nicht unbedingt angenehm, bisweilen wirklich unangenehm, letztlich aber erträglich, besonders wenn ich mich nebenbei ablenkte (etwa durch einen Film, ein Videospiel oder eben das Schreiben).
    Die Spannung des Geräts habe ich (wie schon vor zwei Monaten in der Nachbesprechung des Quartalsberichts beschrieben) während der mehrstündigen Sitzung immer wieder angepasst, um den Zug schrittweise zu erhöhen.
    Zum Cockring-Ballooning sei gesagt, dass ich weiterhin (shaft-only) mit dem kleinsten Ring dieses Sets (Orion Sexy Circles) trainiere. Allerdings habe ich diesen mittlerweile einige Male über mehrere Tage auf handelsübliche Literflaschen gezogen, so dass er durch diese Dauerdehnung leicht an Durchmesser gewonnen hat. Letztlich war dies nötig, damit ich bei meinem angestiegenen EG noch problemlos mit ihm trainieren konnte.

    Ein Ausblick auf das Quartal 04/2013: Zurück in die Zukunft
    Erfreulicherweise war das Training der letzten Etappe sogar so effektiv, dass die schnellen BPFSL-Zuwächse mich veranlasst haben, bereits jetzt wieder auf einen Schwellkörperfokus umzuschwenken. Wie ursprünglich im letzten Quartalsbericht skizziert, wollte ich eigentlich erst wieder ab Januar 2014 den Fokus umstellen, um dann die N/BPEL der erhöhten BPFSL folgen zu lassen. Da Letztere sich nun aber deutlich schneller vergrößerte als ich erwartet habe, werde ich den Schwenk wie gesagt vorziehen und die BPEL in der folgenden Trainingsetappe in den Fokus stellen.
    Das erklärte Ziel ist somit, die erarbeitete BPEL-BPFSL-Differenz innerhalb der nächsten Monate wieder zu verringern, indem die BPEL erhöht wird. Parallel wird dadurch sehr wahrscheinlich auch der EG steigen. Je nach Treffsicherheit der ALP-Theorie, dürfte dies aber nur sekundär geschehen – bzw. erst dann massiv, wenn der BPEL dem BPFSL wieder nähergekommen ist. Die Ergebnisse im Winter erwarte ich daher mit Spannung. Ich werde aber wohl monatlich Zwischenmessungen durchführen, um die Werteentwicklung von BPEL und EG (auch im Verhältnis zueinander) zeitlich genauer bestimmen zu können.

    Nun zu den Details des zukünftigen Trainings: Da ich persönlich sehr viel vom Geräte-PE halte und sehr gute Erfahrungen mit dem Vakuumtraining gemacht habe, lag für mich (wie ja auch schon mehrfach in anderen Threads angekündigt) der Schritt nahe, den Vitallus Plus anzuschaffen, um dessen oft angepriesene Wirksamkeit im Eigenversuch auf die Probe zu stellen.
    Geliefert wurde er gestern, woraufhin ich ihn gleich heute Nacht das erste Mal genutzt habe. Mein erster Eindruck von Verarbeitung und Wirkungsweise ist positiv, doch ich werde zunächst abwarten und weiter testen, bevor ich dann im nächsten Quartalsbericht einen detaillierten Bericht dazu einstelle.
    Zu meiner Trainingsweise mit dem Gerät sei gesagt, dass ich mich weiterhin an meinen Ansatz des Vaku-Lymphens halte. Im Speziellen heißt dies, dass ich mir gleich drei individuell angepasste Zylinder des Vitallus Plus bestellt habe: Einer, der genau auf meine jetzigen Maße passt. Einen Zweiten, der deutlich breiter ist. Und einen Dritten, der deutlich länger ist. Ich werde mit allen drei Zylindern experimentieren, aber weiterhin vor allem die möglichen positiven Einflüsse von eingeflossener und temporär im Gewebe fixierter Lymphe auf die Zuwächse austesten. Die übergroßen Zylinder helfen derweil dabei, die Lymphflüssigkeit in den Penis zu ziehen. Denn der passende V-Plus-Zylinder (mit seiner individuell bemessenen Innenhülle) versucht eben gerade das von mir gewünschte Einziehen der Lymphe so effektiv wie möglich zu verhindern.
    Der Breitere taugt daher vor allem zur Dehnung der Tunica in die Horizontale (EG), der Längere soll vor allem den N/BPEL-Zuwachs (mein für die nächste Etappe vornehmliches Ziel) forcieren. Meine Versuche sollen also auch ausloten, ob mein Vaku-Lymphansatz, der mir bei der Gewinnung von EG sehr geholfen hat, auch für eine Erweiterung der BPEL gezielt nutzbar gemacht werden kann. Ob der Kauf und die dementsprechende Nutzung des überlangen Zylinders sinnvoll waren, werde ich nach eingehender Testphase berichten. Als Trainingszeit mit dem Vitallus Plus setze ich vorerst ca. 4 Stunden je Tag an. Je nach empfundener Intensität des Trainings (der Vitallus Plus „pumpt“ konstant mit ca. -3 inHG, was eher wenig im Vergleich zu der zuvor von mir genutzten Unterdruckintensität ist) werde ich einen Rhythmus von 1 On / 1 Off oder 2 On / 1 Off anstreben. Hin und wieder werde ich tageweise die Nutzung des Vitallus Plus auch gegen die Anwendung meiner regulären Vakuumpumpe austauschen. Bei dieser ist der Unterdruck individuell zu regulieren, was höhere Intensitäten in kürzerer Trainingszeit erlaubt. Auf jeden Fall werde ich an ein und demselben Tag nicht beide Geräte anwenden, um nicht in die Überlastung abzurutschen.
    Nur um das noch einmal klarzustellen: Das Vaku-Lymphen ist ein experimenteller Trainingsansatz von mir. Ich pumpe so gesehen sehr unorthodox, weshalb ich Pumpeinsteigern die Nachahmung bis auf Weiteres nicht empfehlen kann. Für mich ist diese Trainingsart bereits in der letzten Schwellkörperphase (Quartal 1 und 2 des Jahres 2013) sehr erfolgreich gewesen, doch ich werde in den kommenden Monaten zuerst weitere Beobachtungen und Tests machen, bevor ich eine genauere Vorstellung des Ansatzes anstreben werde.

    Begleitend werde ich das Cockring-Ballooning (ungefähr 30-60 Minuten je Tag) fortsetzen. Für mich ist diese Übung eine optimale Symbiose verschiedener manueller Ansätze und eine gute Durchblutungs- und Schwellkörperübung. Von weiteren manuellen Übungen sehe ich allerdings auch in Zukunft ab. Das Vakuumtraining strapaziert die Schwellkörper meines Erachtens am gleichmäßigsten und ist zumindest für mich deutlich effektiver als jedwede manuelle „Drangsalierung“. Das fokussierte Vakuumtraining soll auch dahingehend geprüft werden, ob es den Einsatz des Jelqings zur Gewinnung von BPEL (bzw. der Annäherung der BPEL an die BPFSL) in der Praxis ersetzen könnte.
    Den Penisring trage ich derweil weiterhin (nach der Ballooning-Sitzung) während des nächtlichen Schlafs. Auch hier sei angemerkt, dass diese Praktik definitiv nichts für Einsteiger ist.

    Den Vitallus Plus selbst habe ich derweil geringfügig modifiziert. Angesichts des Thrombose-Problems von Durden vor einigen Monaten, das zumindest möglicherweise auf den Vitallus zurückzuführen ist, habe ich mich dazu entschlossen zwei zusätzliche Pumpmanschetten (siehe hier) übereinander über die Zylinderöffnung zu ziehen. Zur Erinnerung: Durdens Thrombose wurde nicht im Penis verursacht, sondern mutmaßlich durch den Druck des relativ schmalen Zylinderrands des Vitallus auf die Venen um die Peniswurzel. Die Manschetten sollten dieses Problem also recht sicher eindämmen.

    Die Anwendung des Geräts mit den zusätzlichen Manschetten ist sehr komfortabel. Sie sorgen für eine weiche Polsterung an der Peniswurzel (was angesichts meiner „Schutzlosigkeit“ durch fehlende Fettpolster dort unten dringend notwendig war) und verhindern zudem weitestgehend das Ansaugen der Hodensackhaut. Eine der Manschetten habe ich innen gekürzt, um den Druck auf den Schaft zu verringern. Die Manschetten passen derweil perfekt über den Zylinder (Außendurchmesser bei mir 5.5 cm) Zur Verdeutlichung habe ich das Ganze bildlich festgehalten.

    upload_2015-2-4_15-34-17.png

    Zusätzlich möchte ich noch ein paar Dinge rund um das Produkt sagen: Zuallererst sei der wirklich komfortable Bestellvorgang auf der Website des Geräts (vitallusPLUS® Penisvergrößerung) erwähnt. Dort werden wirklich viele Informationen geliefert und die Auswahl des richtigen Zylinders ist spielend einfach. Die Seite ist zudem übersichtlich gestaltet, frei von Rechtschreibfehlern und wirkt insgesamt sehr seriös. Gleiches gilt für das Gebrauchshandbuch, das dem Gerät beiliegt. Ich sage das deswegen so deutlich, weil von mancher Seite (ich verzichte mal auf eine Namensnennung) diesem Produkt und seinem Hersteller ja das Gegenteil unterstellt wurde. Ich kann derzeit nicht erkennen, wie man da auf ein negatives Urteil kommen sollte. Der Versand geht zügig vonstatten, die Qualität der gelieferten Teile ist (erst einmal oberflächlich betrachtet) einwandfrei. Näheres wird der Test ergeben.
    Der Preis beläuft sich (für den Vitallus Plus mit nur einem Zylinder) auf 190 Euro. Das klingt viel (und ist es an sich auch), doch im Vergleich mit anderen PE-Trainingsgeräten relativiert sich dies schnell. Wenn man sich überlegt, dass man für eine Profi-Vakuumpumpe aus der Lederwerkstatt einen ähnlichen Betrag hinblättern kann, würde ich da dem Vitallus Plus jederzeit wieder den Vorzug geben. Auch die Anschaffung einer Streckzwinge oder eines ADS-Gurtes erfordert einen vergleichbaren oder meist gar höheren monetären Aufwand. Nicht zu unterschätzen sind aber die laufenden Kosten des Geräts. Alle 2-3 Monate wird vom Hersteller der Kauf eines neuen Zylinders angeraten, der dann jedes Mal 89 Euro kostet. Ob dieser regelmäßige Neukauf nach so kurzer Nutzungszeit wirklich nötig ist, werde ich genauer prüfen und später hier berichten. Auf jeden Fall ist allein deshalb ein sorgsamer Umgang mit dem Zylinder und dem verarbeiteten Latex angeraten. Fetthaltige Gleitmittel sind also im Zylinder tabu, zudem sollte man diesen nur mit klarem Wasser reinigen und möglichst auch nur mit frisch gereinigtem Penis trainieren.
    Auch noch ein Wort zur Lautstärke des Geräts in Betrieb: Es ist flüsterleise, solange es nicht nachpumpen muss. Dies gilt natürlich nur, wenn der Zylinder an die Pumpe angeschlossen ist, was aber bei der Trainingsanwendung immer der Fall ist. Läuft die Pumpe hingegen trocken (was nur für wenige Sekunden geschieht, bis der Zylinder angeschlossen ist) oder pumpt nach (was nur der Fall ist, wenn der Zylinder verrutscht oder das grüne Rächen geöffnet ist), ist sie mit einem mehr oder minder sanften Brummen hörbar.
    Es dürfte also, rein von der Lautstärke her, keine Probleme geben, beim Betrieb des Gerätes zu schlafen. Vorerst werde ich dies aber alleine aus Sicherheitsgründen nicht tun, um im Zweifel jederzeit prüfen zu können, wie mein Penis auf das langfristige Vakuum reagiert.

    Soweit erst einmal die Aussicht auf mein Training der kommenden drei Monate. Was Anfang 2014 dann zu vermessen ist, werdet ihr dann natürlich umgehend erfahren ;)

    Grüße
    BuckBall
     
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  9. BuckBall

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    Quartalsbericht 03/2013: Feedback, Fragen und Nachbesprechung
    (Ursprüngliche Einstelltermine sind beim jeweiligen Userzitat vermerkt)

     
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  10. BuckBall

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    17,1 cm
    Quartalsbericht 04/2013: Trainingsbericht (Schwellkörperfokus)
    (Ursprünglich eingestellt am 01.01.2014)

    Hallo zusammen,

    pünktlich zum Jahreswechsel gibt es natürlich auch von mir das angekündigte Update zu meinem Training. Meine aktuellen Messwerte sind nun der Signatur zu entnehmen, wobei ich diese etwas entschlackt habe. Von vergangenen Jahren führe ich die Werte nur noch in Jahres-Etappen, um die Signatur nicht unnötig aufzublähen.
    Alle detaillierten Werte (mit den einzelnen Zuwächsen je Trainingsetappe) finden sich aber im ersten Beitrag dieses Trainingslogbuchs (siehe hier).

    Bevor ich nun näher auf mein PE-Training der letzten Monate eingehe, wollte ich mich erst mal herzlich für das bisherige Feedback bedanken und freue mich sehr, Teil der hiesigen Gemeinschaft zu sein.

    Insgesamt waren ja im vergangenen Jahr diverse Umstrukturierungen in der PD-Community zu beobachten. Während mir der wachsende Einfluss bestimmter Geisteshaltungen und Denkweisen mitunter sehr zu denken gegeben hat, muss ich sagen, dass unterm Strich, trotz derzeitigem Verlust einiger früherer User, die Belegschaft in meinen Augen ihre Balance halten konnte. Diverse neue Gesichter sind für mich in der Tat Lichtblicke, die in meinen Augen auch genügend Vernunft ins Forum zurückgeführt haben. Andere geben mir wiederum sehr zu denken, doch bislang habe ich nicht das Gefühl als wenn der "allgemeine Tenor" zu Gunsten einer wirklich problematischen Situation kippt.
    Aber nun... zum Hauptteil dieser Vorstellung - dem Trainingsbericht.

    Die letzte Trainingsepisode im Rückspiegel
    In den vergangenen Monaten (seit dem 01.10.2013) hatte ich mein Training abermals auf die Schwellkörper fokussiert, nachdem ich ja in der Etappe von Juni bis Ende September sehr gute BPFSL-Ergebnisse mit meiner Streckzwinge erzielt hatte. Ziel des neuerlichen Schwellkörperfokus war also deren vertikale Ausdehnung, um den in Q4/2013 erworbenen BPFSL-Überschuss in BPEL-Zuwachs zu verwandeln.
    Wie schon in meinem letzten Trainingsreport beschrieben, hatte ich mir dazu den Vitallus Plus gekauft, ein nach Herstellerangaben über Stunden zu tragendes Vakuumgerät mit relativ moderatem Unterdruck (ca. -3 bis -4 inHG). Begleitet wurde das Training mit diesem von meinem üblichen Cockring-Ballooning (CRB) direkt nach den Haupttrainingssitzungen mit dem Vitallus.
    Ziel dabei war auch, das Gerät ein wenig näher unter die Lupe zu nehmen - und eben das Vakuum für das vertikale Schwellkörpertraining zu nutzen. Die alles entscheidende Frage ist nun natürlich: Ist das gelungen? Und die Antwort ist: Jein ;)
    Was so viel bedeutet: Es sind deutliche Zuwächse erzielt worden, aber nicht die, die ich eigentlich angepeilt hatte. Aber der Reihe nach.

    Meine Experimente mit dem Vitallus Plus haben sich sowohl auf die Verwendung schmaler, als auch auf die überbreiter Zylinder erstreckt. Soll heißen: Ich habe mir mehrere Vitallus-Zylinder gekauft: Solche die auf meine Maße exakt passen, aber auch solche, die deutlich größer waren. Mit Letzteren habe ich dann auch die meiste Zeit meines Trainings absolviert. Eben dies hat sicher auch dazu beigetragen, dass Ergebnis zu Tage zu fördern, dass mir nun vorliegt.
    So gesehen hat sich in der Sache für mich mal wieder eine alte PE-Weisheit bewahrheitet: Vakuumgeräte sind besonders nützlich bei der Erweiterung des EGs, weniger bei der des BPEL. Die genutzten, überbreiten Zylinder des Vitallus (und mein damit einhergehender, experimenteller Ansatz des Vaku-Lymphens) haben diese Ausrichtung dann offenbar noch einmal verstärkt, so dass eben mein EG binnen 3 Monate um 1,1 cm gewachsen ist, der BPEL allerdings „nur“ um 3 mm. Und das alles trotz recht ausgeprägter BPFSL-BPEL-Differenz.
    Selbstredend freue ich mich dennoch sehr über diese Zuwächse, zumal ich ja vor allem einige experimentelle Ansätze von mir abklopfen und weniger akribische Rücksicht auf die L1G2-Theorie nehmen wollte. Abgesehen von wenigen Stretches nach dem Toilettengang (die umgangssprachlichen „Piss-Pulls“) hatte ich keinerlei Tunicatraining in meinem letzten Programm integriert. Mein BPFSL hat sich dennoch nicht verringert, was ein sehr gutes Zeichen ist, insofern selbst fokussiertes Schwellkörpertraining (und eine damit einhergehende Vernachlässigung der Tunica) offenbar kaum negativen Einfluss auf diesen Wert hat. Auch scheint meine recht lange PE-Pausenzeit (zwei Wochen) vor der Messung der letzten Trainingsetappe sinnvoll gewesen zu sein, insofern ich dadurch mit den 19,4 cm offenbar einen tatsächlich beständigen und nicht durch Tempgains verfälschten Wert aufgenommen habe. Insgesamt eine schöne Sache ;)

    Nun aber erst mal ein paar generelle Worte zu meinem Training mit dem Vitallus Plus. Ich habe ungefähr ein Pensum von 2 On / 1 Off eingehalten, wobei die jeweilige Sitzungsdauer pro On-Tag meist zwischen 3-4 Stunden (selten 2, noch seltener 5) variierte. Das (Cockring-)Ballooning wurde derweil an eben diesen On-Tagen für jeweils ungefähr 30 Minuten absolviert. Ergänzt wurde das Training natürlich durch regelmäßiges Beckenbodentraining. An den Off-Tagen habe ich derweil wirklich keinerlei PE-Übungen absolviert.

    Diese Trainingsphase begann Anfang Oktober und endete vor einer Woche (einen Tag vor Heiligabend). Die Tage seitdem habe ich ohne PE verstreichen lassen, um den Einfluss von Tempgains auszuschließen. Ich habe dieses Mal von einer zweiwöchigen Pause vor der Messung abgesehen, da die Schwellkörper weniger dafür bekannt sind, sich nach Ende des Trainingsreizes zurückzubilden, als dies bei Zuwächsen an der BPFSL der Fall ist. Sieben Tage reichten an dieser Stelle meines Erachtens aus, um sich ein gutes Bild über die tatsächlichen Erfolge zu machen.

    Mir zeigt dies, in Hinblick auf meine Zuwächse in dieser Phase, dass es absolut unnötig ist, den Vitallus Plus über sehr lange Zeiten zu Tragen. Wie schon von vielen vermutet, sind die empfohlenen Tragedauern der Hersteller (mitunter 6-10 Stunden, je nach Gerät) maßlos überzogen. Sowohl bei der Streckzwinge (X4 Labs Stangenextender) als auch beim Vitallus Plus habe ich sehr gute Zuwachsergebnisse erzielen können, selbst wenn ich die Tragedauer nicht extrem ausgedehnt habe.
    Dies ist insofern wichtig, als dass das Hauptaugenmerk eines erfolgreichen PE-Trainings in meinen Augen vor allem auf der optimalen Belastung des Gewebes liegen sollte. Trainiert man zu viel, zeigt der Penis also Zeichen von Überlastung (Verfärbungen, rote Punkte, unangenehmes Gefühl, Reizungen, Verringerung der EQ etc.), ist dies suboptimal und bringt im besten Fall schlicht keinen Vorteil – im schlechtesten Fall baut sich eine höhere Belastungsgewöhnung auf, die dann nur noch mit noch heftigerem Training überwunden werden kann.
    In der Hinsicht kann ich nur jedem raten: Tastet euch an eure individuelle, optimale Belastungsschwelle heran und trainiert, so lang wie ihr Zuwächse habt, im geringst möglichen Bereich. Oder anders gesagt: Übertreibt es auf keinen Fall, es bringt euch nichts. Der alte Spruch, „Viel hilft nicht viel“, ist beim PE definitiv zu berücksichtigen.
    Das gilt beim Training mit Geräten umso mehr. Nicht selten herrscht der Irrglaube vor, dass Geräte lediglich eine sehr geringe Belastung verursachen und man diese bloß jeden Tag so lange wie möglich anwenden sollte und dies auch problemlos können muss. Ich halte das für ausgemachten Unsinn, der vor allem vom Übereifer mancher Nutzer wie auch den empfohlenen Tragezeiten der Hersteller (die ich als reine Marketingstrategie ansehe) genährt wird. Denn schaut man sich den Vitallus Plus einmal näher an, erkennt man schnell, dass dieses Gerät alles ist – aber keine „leichte Belastung“. Mit -3 bis -4 inHG wirkt bei diesem Gerät ein nicht eben geringer Unterdruck potentiell stundenlang auf den Penis ein (zum Vergleich: Mit -3 bis -5 inHG trainieren viele Pumper mit ihrer Trockenpumpe meistens nur 30-90 Minuten je Trainingstag – und erzielen auch Erfolge). Umso stärker wirkt der Unterdruck, wenn man eine Manschette auf dem Vitallus-Zylinder trägt, was generell wegen der schmalen Zylinderkanten zu empfehlen ist. Die Manschette sorgt für eine zusätzliche Blutstauung und intensiviert damit das Training.
    Doch auch ohne Manschette genügt der Unterdruck des Geräts bei vielen, dass selbst nach kurzen Tragezeiten (30-60 Minuten) bereits Verfärbungen und Überlastungserscheinungen auftreten. Ich selbst bin Vakuumtraining in hohem Maße gewöhnt, dennoch hat mein Penis spätestes nach über 5 Stunden Tragedauer des Vitallus Plus Überlastungsanzeichen gezeigt.
    Diese zeitliche Grenze ist natürlich von Mann zu Mann unterschiedlich. Doch die „moderate Ausrichtung“ des Vitallus Plus ist keinesfalls universell gültig – sondern eben vom jeweiligen Mann und seiner Belastungstoleranz abhängig.
    Und eines ist klarzustellen: Es ist kein Vorteil, wenn man erst nach 8 Stunden seine optimale Belastung erreicht – es ist eher ein Nachteil. Denn wenn man beispielsweise in 4 Stunden schon den optimalen Zuwachsanreiz generiert, kann man sich die weiteren X Stunden getrost sparen. Zudem stellt man sicher, dass man keine Verletzungen oder dauerhaften Verfärbungen davonträgt.
    Ich sage das deswegen so deutlich, weil mitunter angenommen wird, es wäre ganz und gar hervorragend, wenn man 10+ Stunden in Geräten verbringen kann, ohne Überlastungen zu spüren. Dass diese 10+ Stunden dann aber mehr Zuwächse als geringere Tragezeiten (bei „empfindlicheren“ oder weniger belastbaren Usern) generieren, das ist mehr als fraglich.
    Als erstes Fazit also: Passt auf euch und auf euren Penis auf! Trainiert nicht im Übereifer, nicht mit Schmerzen und nicht über das Limit hinaus, dass euch euer Körper aufzeigt. Seht es zudem nicht als Schwäche an, wenn ihr es nicht X Stunden in einem Gerät aushaltet. Wenn ihr Zuwächse mit weniger Stunden generiert, ist dies in vielerlei Hinsicht umso besser. In dieser Hinsicht kann ich auch nur noch mal betonen: Lasst euch nicht von den Herstellerangaben pauschal zu stundenlangen Anwendungsexzessen verleiten (egal um welches Gerät es geht). Trainiert stattdessen umsichtig und gut dosiert, denn mehr braucht es im Grunde nicht.

    Der Vitallus Plus – Ein kurzer Blick hinter die Kulissen
    Wie schon mehrfach von mir angekündigt, wollte ich ja zeitnah (eigentlich bereits im Dezember) ein umfassendes Review über den Vitallus Plus (und nach und nach auch diverse andere Geräte) verfassen und dabei auch die Informationen vorheriger (mitunter quantitativ etwas ausgearteter) Erfahrungsthreads des früheren PD-Forums berücksichtigen. Auf die Weise wären dann alle verfügbaren Informationen zu einem bestimmten Gerät für jeden User und Interessierten einsehbar. Bislang bin ich dazu noch nicht gekommen, habe dies aber in Zukunft weiterhin vor.
    Vorerst möchte ich erst einmal hier etwas näher auf den Vitallus eingehen und meine Sicht auf diverse Behauptungen bezüglich des Geräts darstellen sowie ein paar Tipps und Tricks zur Anwendung aufführen, die mir sehr geholfen haben.
    Die allgemeine Qualität des Geräts: In meinen Augen ist der Vitallus Plus ein, von der Verarbeitung her, anständiges Fabrikat. Punkt ;) Ich hatte bislang weder Ausfälle noch nennenswerte Beschädigungen an meinem Gerät zu bemängeln und ich habe ihn an sich (zu diversen Testzwecken) in mehrfacher Ausführung gekauft (bislang 2 Pumpen, 4 Zylinder, 2 Kabelsets). Nichtsdestotrotz haben manche User offenbar hin und wieder Probleme mit dem Gerät. Diese möchte ich hier keinesfalls als nichtig abtun, nur haben sie sich für mich bislang zumindest nicht bewahrheitet. Da ich ja nun schon Erfahrung mit diversen anderen PE-Geräten habe, kann ich für mich sagen, dass die Qualität des Vitallus im Vergleich zu diesen keinesfalls unangenehm abfällt.
    Beschädigung der Pumpe durch Feuchtigkeitseintritt: Die früher häufiger bemängelte Situation, dass Feuchtigkeit aus dem Vitallus-Zylinder in die Pumpe gezogen wurde und damit diese in ihrer Leistung nachhaltig beeinträchtigt hat, kann man wohl mittlerweile als behoben ansehen. Die neueren Vitallus Plus werden mit einem Partikel- und Feuchtigkeitsfilter geliefert, der eben dieses Problem effektiv behebt. Ich selbst habe immer eine Unterdruckanzeige an meinem Vitallus angeschlossen, die mir permanent den gelieferten Unterdruck ausgibt. Der liegt bei der einen Pumpe konstant bei ca. -3 inHG mit sehr geringen Schwankungen, bei der anderen Pumpe bei ca. -3,5 inHG. In den drei Monaten hat es also keinen Verfall dieser Kraft gegeben – bei keiner meiner beiden Pumpen.
    Diesbezüglich lohnt es sich womöglich für frühere Käufer des Vitallus, dass sie sich bei einer Beschädigung ihrer Pumpe nicht nur diese ersetzen, sondern auch die Kabelverbindungen vom Zylinder zur Pumpe. Eben diese sind bei den neuen Ausführungen mit dem Filter versehen und können meines Wissens auch als Einzelteil auf der Verkaufsseite des Geräts bestellt werden.
    Schmalkantiger Zylinderrand: Der Zylinder des Vitallus ist zwar nicht steif, dafür aber sein Rand (an der Öffnung) relativ schmal. Druckspuren an der Peniswurzel sind da beinahe vorprogrammiert, die zu Schmerzen und Hämatomen und im schlimmsten Fall zum Abdrücken von Gefäßen führen. Ich empfehle daher die Nutzung einer oder mehrerer Manschetten, um den Druck des Zylinders auf die umliegende Haut abzufedern. Näheres zu dieser Vorgehenseise findet sich bereits in dem vorangegangenen Report über die vorangegangene Trainingsetappe.
    Maximale Nutzbarkeit eines Zylinders: In der Herstellerbeschreibung wird davon gesprochen, dass ein Zylinder nach maximal 6 Wochen durch einen neuen ausgetauscht werden sollte. Als Gründe werden die allgemeine Hygiene und die Abnutzung des Naturlatex angegeben.
    Diese Aussage des Herstellers ist glücklicherweise nicht zutreffend – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Ich selbst nutze meinen primär verwendeten Zylinder nun seit über 11 Wochen und hatte keinerlei Probleme mit irgendwelchen Abnutzungserscheinungen oder hygienischen Einbußen. Ich werde (bei meiner nächsten Schwellkörperphase im späteren Verlauf dieses Jahres) weiter mit diesem Zylinder trainieren und gehe derzeit nicht davon aus, dass ich ihn alsbald austauschen muss.
    Um die maximale Langlebigkeit des Zylinders zu gewährleisten, sollte allerdings nach jeder Trainingssitzung eine gründliche Reinigung erfolgen (um Körperausdünstungen sofort vom Latex zu waschen, damit dieses nicht angegriffen wird). Am Besten nimmt man diese mit klarem, höchstens lauwarmem Wasser vor, ab und an kann man auch eine milde Sensitiv-Seife nutzen. Außerdem sehr wichtig: Man sollte nur mit frisch gereinigtem Penis in den Zylinder gehen, zudem darf kein ölhaltiges Gleitgel verwendet werden. Beides kann ansonsten das Naturlatex angreifen. Eine probate Alternative wären wasser- oder silikonbasierte Gleitmittel. Ich selbst verwende dieses: Joydivision Aquaglide
    Das Ausstülpen der Kompressionshülle (zur Reinigung) sollte einfach per Pusten in das Loch am Kopf des Zylinders geschehen. Dadurch bläht sich die Kompressionshülle nach außen und kann vollständig gereinigt werden. Anschließend kann sie dann vorsichtig mit den Fingern wieder in den Zylinder gestopft und durch Schwingen von ebendiesem in die übliche Position (innerhalb des Zylinders) gebracht werden. Was man auf jeden Fall nicht tun sollte, ist einfach Wasser in den Zylinder einfließen zu lassen. Dieses durchdringt durch ein standardmäßig eingearbeitetes Loch die Kompressionshülle und gelangt dadurch in den Zwischenraum zwischen Zylinder und Hülle. Dort kann es allerdings weder gut verdunsten, noch restlos abfließen – so dass man das Risiko erhöht, dass bei der nächsten Sitzung Feuchtigkeit in die Pumpe gesaugt wird.
    Befolgt man diese Ratschläge hat man auf jeden Fall eine sehr gute Chance einen Zylinder deutlich länger zu nutzen als der Hersteller veranschlagt hat. Besonders hinsichtlich der dadurch entstehenden Geldersparnis (durch Verringerung der Unterhaltskosten des Geräts, denn ein neuer Zylinder kostet jeweils 78 Euro) ist dies besonders hervorzuheben.
    Trennung von Zylinder und Kompressionshülle: Weiterhin behauptet der Hersteller, man könne die Kompressionshülle des Vitallus nicht vom Zylinder trennen, ohne diesen undicht werden zu lassen. Das ist auch das Hauptargument, weshalb die Kompressionshüllen nicht einzeln, sondern nur in Verbindung mit einem Zylinder verkauft werden. Allerdings trifft auch diese Aussage nicht zu.
    Man kann, wenn es denn durch bestimmte Umstände erforderlich ist, den originalen Gummiring am Zylinder entfernen und die Kompressionshülle vom Zylinder trennen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die andere Seite der Kompressionshülle oder die Innenwände des Zylinders gereinigt werden oder aber von abgelagerter Feuchtigkeit befreit werden sollen. Man kann dies also alle paar Wochen durchaus gezielt machen, ohne Sorgen haben zu müssen, den Zylinder damit nachhaltig unbrauchbar zu machen.
    Um den Zylinder und die Kompressionshülle danach wieder zu befestigen, kann man sowohl den originalen Gummiring oder aber ein handelsübliches Küchengummiband verwenden. Wichtig ist nur, dass die Kompressionshülle durch das Gummi in eine der Außenrillen des Zylinders gedrückt wird. Auf diese Weise wird die Abdichtung bei laufender Pumpe gewährleistet. Der Effekt der Abdichtung wird noch einmal garantiert, wenn man zusätzlich eine Manschette nutzt (die außen über den platzierten Gummiring ragt). Dazu habe ich im Folgenden ein paar Bilder angehängt, um den Sachverhalt zu verdeutlichen.

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    Das erste Quartal des Jahres 2014: Zurück auf die Streckbank
    Meinen etwas anders als erwartet gelagerten Zuwächsen der letzten drei Monate geschuldet, werde ich mich in der anstehenden dreimonatigen Trainingsetappe erst mal wieder auf meine Streckzwinge verlassen. Ich werde also meinen Fokus von den Schwellkörpern weg und nun wieder auf die Tunica schwenken. Ich habe vor meinen BPFSL noch etwas deutlicher auszubauen und dann ab dem Frühjahr oder Sommer (also im 2. oder 3. Quartal 2014) eine Schwellkörperphase einzulegen, die dann wirklich auf die vertikale Ausdehnung (BPEL) ausgerichtet ist (nicht wie die Letzte, die eher den EG begünstigte). Dazu zählt dann vor allem die ausschließliche Nutzung eines schmalen Vitallus-Zylinders, der die Ausdehnung in die Breite begrenzt und dadurch den Druck des Blutes in erster Linie nach vorne ausrichtet. Aber das ist erst einmal Zukunftsmusik. Insgesamt sei dazu gesagt, dass ich damit die APL-Theorie auf einen gesonderten Prüfstand stellen will. Denn wenn deren Aussage uneingeschränkt wahr ist, müsste mit ausreichender BPFSL-BPEL-Differenz jedes Schwellkörpertraining primär die Erweiterung des BPEL befördern. Meine letzte Trainingsetappe hat mich diesbezüglich jedoch ins Zweifeln gebracht, so dass ich gerade diese Situation näher austesten und anschließend darüber berichten werde.
    Zurück zum eigentlichen Trainingsprogramm der kommenden Monate: Als ständige Begleitung des Streckertrainings wird das (Cockring-)Ballooning fortgesetzt, was ich nach den Sitzungen zur Schwellkörperausdehnung und Durchblutungsförderung nutze. Sehr wahrscheinlich werde ich in der kommenden Tunicaphase, als Vorbereitung auf die abendlichen Streckzwingensitzungen, tagsüber auch wieder auf meinen Stealth Innerwear zurückgreifen, womit dieser für mich eher den Charakter eines Vordehner-Sidekicks hat.
    Mein Trainingspensum wird, wie schon in der letzten Streckzwingensphase (3. Quartal 2013), 5 On / 2 Off betragen, wobei Freitag und Samstag erfahrungsgemäß meine Off-Tage sein werden. Die Tragedauer pro Tag wird sich wohl abermals zwischen 2-4 Stunden einpendeln. Da es sich um fokussiertes BPFSL-Training handelt (das meist binnen Wochen erste temporäre Überdehnungen erzeugt, sofern die Intensität ausreicht), werde ich selbstredend monatlich Zwischenmessungen der BPFSL vornehmen. Meine nächste Hauptmessung wird wie stets erst in einem Quartal, am 01.04.2014, stattfinden.
    Ich lasse mich dann einmal überraschen, ob sich die Zuwächse (sofern ich denn welche haben werde) hauptsächlich auf den BPFSL beschränken oder sich (durch das begleitende Cockring-Ballooning) erneut auch auf den N/BPEL oder den EG auswirken.
    Sollte die Zuwachsrate beim BPFSL abermals zufriedenstellend sein, kann (zumindest für meine Person) als bestätigt gelten, dass der fokussierte Trainingsansatz ein erhebliches Potenzial birgt. In der Theorie würden die recht strikten und sich abwechselnden Trainingsfoki (Tunica oder Schwellkörper) eben immer wieder zu einer Entwöhnungsphase führen, die abermalige Zuwächse im zuvor ausgegrenzten Bereich erleichtern. Ob es sich wirklich so verhält, werde ich wohl in den nächsten Monaten erfahren.

    Soweit fürs Erste von mir. Vielleicht konnte ja der Eine oder Andere ein paar Anreize aus meinem Report beziehen. Nachfragen und Anmerkungen sind natürlich jederzeit Willkommen.
    Ich persönlich freue mich nun erst mal über meine erfolgreiche, letzte Trainingsetappe wie auch das insgesamt mit reichlichen Zuwächsen belohnte Jahr 2013. Mal schauen, ob ich meine Steigerungen auch im nächsten Jahr fortsetzen kann.
    Man wird sehen – ich für meinen Teil bin gespannt ;)

    Grüße
    BuckBall
     
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  11. BuckBall

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    21,1 cm
    EG (Base):
    17,1 cm
    Quartalsbericht 04/2013: Feedback, Fragen und Nachbesprechung
    (Ursprüngliche Einstelltermine sind beim jeweiligen Userzitat vermerkt)

     
    #11
  12. BuckBall

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    EG (Base):
    17,1 cm
    Quartalsbericht 01/2014: Trainingsbericht (Tunicafokus)
    (Ursprünglich eingestellt am 01.04.2014)

    Hallo zusammen,

    es ist für mich mal wieder soweit: Die Quartalsmessung steht an :) Nach 7 Tagen völliger PE- und Supplemente-Abstinenz wurde also Lineal und Maßband gezückt - und das Ergebnis stimmt mich zufrieden, auch wenn es keine gigantischen Ausschläge mit sich bringt. Die neuen Werte finden sich wie immer in meiner Signatur.
    Es gab, wie bei dem vergangenen Trainingsprogramm zu erwarten, einen signifikanten Schub beim BPFSL und einen sehr geringen beim BPEL. Die leichte Erhöhung des EG führe ich, wenn nicht ohnehin die Messfehlertoleranz dafür verantwortlich ist, auf mein Cockring-Ballooning zurück, da es die einzige Schwellkörperübung im letzten Programm war. Sehr wahrscheinlich unterschätze ich die Wirkung dieser Übung erheblich, insofern sie im Grunde eine moderatere Variante des klassischen Clampings ist. Der Fokus der Übung dürfte durch den intensiven Blutstau deutlich auf der EG-Förderung liegen.
    Da ich ohnehin damit gerechnet hatte, dass der BPFSL nach den Schüben in 2012 und 2013 nun schwerer zu steigern sein wird, bin ich mit meinen gewonnenen 7 mm durchaus glücklich. Immerhin ist es mein erster geknackter 20er-Wert ;)
    Zusätzlich sei gesagt, dass die temporäre Überdehnung vor der siebentägigen Trainingspause bei ca. 20.5 cm lag. Es gab also einen nicht unerheblichen Verfall nach dem Trainingsstopp, der sich vor allem in den ersten 2-3 Tagen der Messpause einstellte. Auch das entspricht ja den bisher bekannten Erfahrungen, bei denen der BPFSL, nach Ausbleiben des sonst üblichen Trainingsreizes, meist relativ schnell einen guten Teil seiner frisch erworbenen Überdehnung wieder verliert. Im Gegenzug bin ich mir aber relativ sicher, dass die nunmehr übriggebliebenen 0,7 cm einen stabilen Zuwachs darstellen, auf den ich mich auch beim Nachziehen des BPEL verlassen kann.

    Was leite ich aus dem Ergebnis (für mich) ab?
    Zum Einen das Altbekannte: Mechanische Strecker taugen für den BPFSL - nicht für mehr, aber auch nicht für weniger. Ich rate daher jedem sich da keine Illusionen bei deren Einsatz zu machen - sowohl bei den Stangen- als auch bei den Gurtextendern.
    Zum Anderen leite ich ab, dass ein bereits relativ weit gedehnter BPFSL, die weitere BFPSL-Dehnung sehr wahrscheinlich blockiert bzw. schwieriger macht. Vor der letzten Trainingsphase war meine BPFSL-BPEL-Differenz bei 9 mm, der Zuwachs beläuft sich nun nach 3 Monaten auf zusätzliche 7 mm. In meiner vergangenen Tunicatrainingsphase (Quartal 3/2013) war die damalige BPEL-BPFSL-Differenz nur 3 mm - und der BPFSL-Zuwachs nach den 3 Monaten lag bei 12 mm. Ich nehme daher stark an, dass die Ausgangslage bzw. die bisherige Überdehnung des BPFSL signifikanten Einfluss auf das Zuwachspotenzial eines fokussierten BPFSL-Programms hat.
    Oder knapp gesagt: Umso größer die BPFSL-BPEL-Differenz, desto schwieriger ist die weitere Überdehnung des BPFSL.
    Zu guter Letzt erkenne ich an dem Rückgang des temporär erreichten BPFSL (von 20.5 cm auf 20.1 cm) einmal mehr, dass man etwaigen Messwerten nicht trauen sollte, wenn man vor der Messung keine Trainingspause eingelegt hat. Der Tempgain-Anteil kann erheblich sein, besonders wenn auch noch durchblutungsfördernde Supplemente mit hineinspielen (diese haben zwar beim BPFSL keine Auswirkungen, dafür aber bei den anderen Werten). Natürlich ist es völlig legitim, auch direkt nach dem Training den Wert aufzunehmen (und die derzeitigen Tempgains als Zuwächse mitzunotieren), allerdings sollte man sich dann nach Ende der PE-Karriere darauf einstellen, dass die Werte noch einmal erheblich sinken können.
    Es folgt nun erst einmal ein detaillierter Rückblick auf die vergangene Trainingsphase und danach ein Ausblick auf das Programm der kommenden Monate.

    Das erste Quartal des Jahres 2014: Ein kurzer Rückblick
    Wie bereits bei meinem letzten Bericht am 01.01.2014 genauer skizziert, war diese Trainingsphase abermals von der Nutzung meiner X4-Labs-Streckzwinge geprägt. Auf weitere Fotos habe ich erst mal verzichtet - das gute Ding wurde ja nun auch schon oft genug abgelichtet ;) Allerdings habe ich, nach all der Zeit, in dieser Trainingsphase eine kleine Zusatzfunktion des Geräts entdeckt, die es mir ermöglichte, die Länge des Geräts millimeterweise (also nicht mit den mindestens 1 cm großen Zwischenstücken) zu verändern. Auf die Weise konnte ich den Extender sehr genau an meine Fortschritte anpassen und den Zug gleichbleibend intensiv halten. Zusätzlich gibt es dann noch eine weitere Stellschraube, die selbst die Zugerhöhung während des Trainings erlaubt. Kurzum: Auch wenn das Konzept des Stangenextenders schon diverse Jahre alt und der Tragekomfort, wie schon oft gesagt, eher bescheiden ist, bin ich dennoch sehr zufrieden mit diesem soliden, rustikalen Gerät.

    Zurück zum Trainingsprogramm: Das vergangene Quartal hat beim Training keine nennenswerten Aussetzer gefordert, weswegen ich recht zuverlässig den 5/2-Rhythmus bei ca. 2-4 Streckzwingen-Tragestunden je Trainingstag absolvieren konnte. Wo möglich (das hing vor allem von der Wochenendplanung ab), habe ich versucht den 3/1-Rhythmus zu nutzen, was sich in der Tat angenehmer anfühlte (regelmäßigere Regenerationszeiten), aber eben nicht immer in den Alltag passte.
    Direkt nach der Streckzwinge habe ich dann 20-40 Minuten (Cockring-)Ballooning betrieben, wobei ich beim CRB generell mit neuen Grifftechniken und hybridartigen Ausführungen (Annäherung zum Jelqing) experimentiert habe. Zu meiner Freude konnte die Übung meinen im Quartal 4/2013 erhöhten EG auf dem erreichten Niveau halten. Zudem hat sie sich für mich bewährt, um den Penis, nach Ablegen des einengenden Streckers, wieder kräftig zu durchbluten. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich den Penisring nicht während der ganzen Zeit übergezogen lasse. Stattdessen wechsele ich intensivere Phasen (mit erhöhter Blutstauung durch angelegten Penisring) mit lockeren, jelq-ähnlichen Stimulationsphasen ohne Penisring ab. Besonders wichtig ist hier, dass man auf das Körpergefühl achtet. Entstehende Taubheitsgefühle oder Druckschmerzen an der Schaftbasis (durch den Ring) sollten unbedingt vermieden werden. Gleichsam tut man seiner EQ auch keinen Gefallen, wenn man es mit dem Blutstau übertreibt. Eine gute Durchblutung ist eben etwas völlig anderes als eine intensive Blutstauung. Genaugenommen sind diese beiden Phänomene sogar grundverschieden.
    Auf ein Anlegen des SI (Stealth Innerwear) habe ich in weiten Teilen verzichtet, er kam also nur noch vereinzelt zum Einsatz. Das lag vor allem daran, dass ich mittlerweile gewisse Zweifel an dem Ansatz habe, den Penis im gestreckten Zustand heilen zu lassen. Ich persönlich gehe davon aus, dass stattdessen eine gute Durchblutung, besonders nach dem Tunicatraining, den Zuwächsen deutlich zuträglicher ist, als den Penis danach noch dauerhaft zu strecken und die Durchblutung weitere Stunden zu beeinträchtigen. Denn jedwede Streckvorrichtung, so sanft sie auch sein mag (und der SI ist in der Hinsicht wirklich gut konzipiert und angenehm zu tragen), blockiert die Durchblutung eher, als dass sie gefördert wird. Womöglich werde ich aber in Zukunft zu Testzwecken wieder auf ihn zurückkommen. Während der kommenden Schwellkörperetappe wird er auf jeden Fall nicht zum Einsatz kommen.
    Meine EQ ist derweil trotz steigendem BPFSL nicht merklich gesunken, wobei ich ja ohnehin schon mehrfach gesagt habe, dass ich eine exakte Klassifizierung der eigenen Erektionsqualität in 10 Stufen für kaum möglich halte. Ich verorte meine EQ mal im Bereich 8-10 - und daran hat zumindest auch die letzte Trainingsetappe nichts geändert. Dies mag teilweise an den Supplementen liegen, die die Schwellkörper beständig stärken, aber dennoch rate ich dringend dazu, die EQ nur bedingt als Indikator bei der TSM-motivierten Analyse des eigenen Trainings heranzuziehen. Der wichtigere Indikator ist die BPEL-BPFSL-Differenz, da die EQ nicht immer bzw. nicht immer wirklich spürbar unter einem überdehnten BPFSL leiden muss. Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass vor allem die Art der erzielten BPFSL-Zuwächse entscheidend dafür ist, inwieweit die EQ darunter leidet. Erzielt man den BPFSL-Zuwachs an den Ligamenten (handelt es sich dabei also nur um eine Überdehnung des Halteapparats), sinken umso wahrscheinlicher sowohl der Erektionswinkel als auch die Erektionsqualität. Erzielt man die Zuwächse hingegen an der Tunica (was man erreicht, wenn man die Zugkräfte möglichst isoliert auf den Penisschaft wirken lässt), bleibt man von EQ-Einbußen und eines Verlustes des Erektionswinkels eher verschont.

    Das zweite und dritte Quartal des Jahres 2014: "Unter Druck nach vorne"
    Um etwaigen Missverständnissen gleich vorzubeugen: Nein - ich stehe natürlich nicht "unter Druck". Ich trainiere nur mit Unterdruck den BPEL ;)
    Und damit ist das Ziel der kommenden Trainingsetappe auch schon umrissen: Es geht um Schwellkörpertraining - und primär um eine Ausdehnung nach vorne, in die Vertikale. Nach vorangegangener Überdehnung des BPFSL (die BPFSL-BPEL-Differenz liegt mittlerweile bei 1.6 cm), versuche ich nun, den BPEL nachzuziehen und wieder so nah wie möglich an den BPFSL heranzubringen.
    Dazu werde ich in den kommenden Monaten vor allem mit dem Vakuumtraining experimentieren. Der Test verschiedener Trockenpumpensysteme bzw. unterschiedlicher Zylinder (konisch und gerade, breit und schmal) steht an, zudem wird das Training auch wieder in Teilen den Vitallus Plus beinhalten – vor allem mit schmaler, also in der horizontalen Ausbreitung begrenzender Kompressionshülle. Begleiten werde ich das Ganze wie üblich mit meinem (Cockring-)Ballooning, zudem werde ich verschiedene Jelqs (Low-EQ, Mid-EQ, High-EQ) in das Training einbauen und deren Wirkung als BPEL-Förderer austesten.
    Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich, alleine schon um genügend Zeit für all die Experimente zu haben, die kommende Trainingsetappe über 6 statt 3 Monate ausdehnen - und auch erst nach einem halben Jahr (d.h. zum 01.10.2014) die nächste offizielle Messung ansetzen. Natürlich werde ich zwischenzeitlich immer wieder Probemessungen vornehmen, sehr wahrscheinlich dann aber erst in 6 Monaten detaillierter darüber berichten.
    An und für sich dient diese Etappe dem Versuch, Vakuumtraining so zu konzipieren, dass man es auch als BPEL-Training nutzen kann. In den allermeisten Fällen wirkt es sich bislang vornehmlich auf den EG aus. Bei einigen Männern zeigt es offenbar sogar gar keine Wirkung. Mal schauen, ob ich da in den kommenden Monaten ein paar Dinge austesten kann, die auch für andere Vakuum-PE'ler interessant sein können.

    Wie wird das kommende Training also im Detail aufgebaut sein? Vorrangig werden, als Rückbesinnung auf die Quartale 01/2013 und 02/2013, die Trockenpumpen zum Einsatz kommen. Der Vitallus Plus ist an sich ein anständiges Gerät, neigt aber schnell dazu, den Penis zu überlasten - besonders bei steigender Tragezeit und selbst bei einem Penis wie meinem, der "Onkel Vakuum" mittlerweile ganz gut kennt ;) Mit Trockenpumpen ist das Training hingegen deutlich zuverlässiger zu regulieren, zudem ist man unabhängiger bei der Höhe des Unterdrucks. Ein Problem stellt nur der erhöhte Zeitaufwand bzw. die Einschränkung der Bewegungs- und Handlungsfreiheit in den Trockenpumpen dar.
    Das Pumpen wird derweil von (Cockring-)Ballooning und/oder Jelqing begleitet, welches zwischen und nach den Pumpsessions ausgeführt wird.
    In knallharten Zahlen: Beim Trockenpumpen werde ich ca. 30-90 Minuten Gesamttrainingszeit (unterteilt in mehrere direkt aufeinander folgende Sessions) bei -3 bis -6 inHG je Trainingstag absolvieren. In den kurzen Pausen zwischen den Vakuumeinheiten regt Ballooning die Durchblutung an, nach Ende der letzten Pumpsession werde ich das (Cockring-)Ballooning und das Jelqing vermischt ansetzen. Zeitlich liegt das, wie auch bisher, bei weiteren 20-40 Minuten. Generell werde ich das Training im Rhythmus 1 On / 1 Off ausführen.
    In dieser Trainingsphase werde ich vornehmlich ohne Vaku-Lymph-Ansatz trainieren. Nach meiner bisherigen Erfahrung eignet dieser sich vor allem für den EG-Erwerb, weniger für die Ausdehnung des BPEL. Doch auch hier werde ich ein wenig experimentieren und entsprechend berichten.

    Soweit erst einmal von mir. Ich werde dann zum nächsten Messtermin ausführlich über alle Experimente und Produkttests berichten.
    Vielen Dank an alle Leser - vielleicht könnt ihr ja auch für euch etwas aus den Ausführungen mitnehmen.

    Grüße
    BuckBall
     
    #12
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  13. BuckBall

    BuckBall PEC-Legende (Rang 11) Threadstarter Mitarbeiter Administrator Moderator

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    #13
  14. BuckBall

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  17. BuckBall

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  18. The_Driver

    The_Driver PEC-Legende (Rang 11) Mitarbeiter Administrator Moderator

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    Na da rollt ja was auf uns zu :D
     
    #18
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