Ü18: Uli Squeeze

Einhändige Blutstauübung, bei der die Erektionsintensität mit leichten Handbewegungen erhöht wird

  1. BuckBall
    Geeignet für:
    Fortgeschrittene
    Risikoklasse:
    moderat
    Anatomischer Fokus:
    Schwellkörper (horizontal)
    Geförderte Messwerte:
    EG
    Alternative Bezeichnung:
    Uli, Uli-Clamp, Ulli
    Übungsfamilie:
    Blutstaugriffe
    Verwandte Übungen:
    Erect Squeezes (Fortgeschritten), Compressor Squeezes (Experte), Horse Squeezes (Experte)
    Hintergrund
    Der Uli Squeeze ist wahrscheinlich der bekannteste und am häufigsten verwandte Blutstaugriff. Seine Intensität bezieht er sowohl aus der Stauung des Erektionsdrucks an der Penisbasis, als auch aus der leichten Vorwärtsbewegung der ausführenden Hand. Vom Erect Squeeze unterscheidet ihn eben jene Bewegung, vom Horse Squeeze und Compressor Squeeze die Beschränkung auf nur eine fixierende Hand.
    Wie alle Blutstaugriffe bemüht er sich um eine massive Überdehnung der Schwellkörper und dient vor allem als fokussierte, manuelle EG-Übung.

    Ausführung
    Für die Ausführung dieser Übung muss eine Erektion bestehen, wobei deren Grad auch über die Intensität der Übung entscheidet. Zu Beginn ist es daher ratsam, nur mit einer weniger ausgeprägten Erektion die Übung zu testen, um deren Belastung für sich austesten zu können. Bei gewohnter Anwendung können dann auch intensive Erektionen als Übungsgrundlage gewählt werden. Es ist empfehlenswert, wenn auch nicht zwingend erforderlich, dass der Penis mit einem entsprechenden Gleitmittel eingerieben wird, bevor die Übung ausgeführt wird. Dabei können dieselben Gleitmittel zum Einsatz kommen, die auch beim klassischen Jelqing Verwendung finden.
    1. Umfasse deine Peniswurzel mit einem festen OK-Griff und staue so das Blut in deinen Schwellkörpern.
    2. Intensivere den Griff für etwa 10-20 Sekunden und schränke damit die Blutzirkulation weiter ein. Dabei darf kein unangenehmes Gefühl oder gar Schmerz entstehen. Du wirst nun beobachten können, dass der Penis merklich anschwillt und das Blut in den Schwellkörpern gestaut wird. Um den Stauungseffekt zu unterstützen, kannst du, kurz bevor du den Griff fester anziehst, auch einen Kegel ausführen, um zusätzliches Blut in die Schwellkörper einfließen zu lassen.
    3. Schiebe nun deinen intensivierten Staugriff sehr langsam ein bis zwei Zentimeter nach vorne in Richtung Eichel. Dies erhöht den Druck auf die davor gelegenen Areale noch einmal zusätzlich.
    4. Lockere danach den Griff wieder für einige Sekunden und führe ihn wieder an den Anfang der Peniswurzel.
    5. Wiederhole den Wechsel von intensiviertem und gelockertem Griff (sowie der leichten Vorwärtsbewegung der Hand) so oft wie du es dir in deinem Trainingspensum vorgenommen hast. Achte sorgfältig auf die Reaktion deines Penis beim Ausführen der Übung und vermeide Überlastungen der Schwellkörper, die sich z.B. an kleinen geplatzten Blutgefäßen zeigen können.

    Zusatzinfos
    Die nachfolgenden Hinweise behandeln häufige Fragen hinsichtlich dieser Übung und stellen weiterführende Erläuterungen zu deren Feinabstimmung und etwaigen Abwandlungen zur Verfügung.
    • Intensitätsregulierung: Die Intensität von Blutstaugriffen ist mit besonderer Umsicht zu erhöhen, da hier die Schwellkörper schnell auf ein extremes Maß ausgedehnt werden. Im Grunde wird eine Erhöhung der Intensität stets über drei Stellschrauben gesteuert: Der vorherrschenden EQ bei der Übungsausführung, dem gezielten Einsetzen von Kegel-Pumps und der Druckstärke des Staugriffes. Will man die Intensität der Gesamtübung erhöhen kann man also wahlweise eine ausgeprägtere Ausgangserektion und/oder einen festeren Griff wählen, der die Zirkulation des Blutes dann stärker hemmt und es letztlich effektiver in den Schwellkörpern staut. Das Einsetzen von Kegel-Pumps (d.h. dem gezielten Einpumpen von Blut durch Nutzung der Beckenbodenmuskulatur) kann diesen Effekt noch erhöhen, in dem der Griff kurz gelockert wird, wenn man den Kegel-Pump ausführt, und danach wieder fester ansetzt, um das eingepumpte Blut im Schaft zu halten. Prinzipiell ist es anzuraten, zu Beginn einen Blutstaugriff nur mit moderater EQ zu testen, um ein Gefühl für die Wirkungsweise der Übung zu bekommen. Auf lange Sicht kann man sich auf diese Weise dann behutsam an eine passende Ausführungsintensität herantasten. Dabei ist zu beachten, dass nicht die größtmögliche Intensität oder Überdehnung auch die Beste ist. Die Schwellkörper können auch schnell überfordert werden, was dann den förderlichen Effekt der Übung zunichtemacht oder sogar ins Gegenteil verkehrt.
    • Kombination mit Jelqing: Sämtliche Blutstaugriffe eignen sich im Grunde auch um direkt mit dem Jelqing verbunden zu werden. Gemeint ist damit nicht, dass man zusätzlich jelqähnliche Bewegungen bei der Ausführung der Blutstaugriffe ausführt, sondern dass man unter das Jelqing immer wieder einzelne Sätze eines Blutstaugriffes mischt. Kombiniert man die Griffe mit High-EQ-Jelqing nützt dies vor allem um den EG-fokussierten Trainingsreiz der Griffe zusätzlich zu unterstützen. Doch auch die Kombination mit Mid-EQ- oder Low-EQ-Jelqs kann sehr lohnenswert sein, da die Jelqphasen dann dazu genutzt werden können, die durch die Griffe erzeugte Blutstauung wieder abzumildern und die allgemeine Durchblutung des Penis wieder anzuregen.
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