Anatomische Details: Spermatogenese und Ejakulation

Detaillierte Beschreibung der Bildung und des Ausstoßes von Spermien und Seminalplasma

  1. BuckBall
    Im nachfolgenden Artikel finden sich Detailinformationen zu Aufbau, Funktion und Bildung von Spermien, zur Zusammensetzung und Bildung des Ejakulats sowie zu dessen Ausstoß durch die Ejakulation und deren Einfluss auf den Körper.

    Das Spermium
    Das Spermium (Mehrzahl: Spermien) ist die männliche Keimzelle, die zur Befruchtung der weiblichen Eizellen dient. Weitere Bezeichnungen für die Spermien sind Samen und Samenzelle, seltener auch Spermatozoon und Spermatozoid.
    Spermien sind zu eigenständiger Bewegung fähig, was ihnen eine Sonderstellung unter den Keimzellen einräumt und letztlich auch, über die Vagina und den Eileiter, das Erreichen der Eizellen ermöglicht. Die Größe eines Spermiums beträgt ca. 60 Mikrometer (somit 0,06 mm) und es setzt sich aus Kopfteil, Hals, Mittelteil und Schwanz (auch „Geißel“ genannt) zusammen. Nach der Ejakulation überleben Spermien (je nach Umgebung) bis zu 24 Stunden innerhalb des mitausgestoßenen Seminalplasmas. In geschützten Bereichen der Vagina ist hingegen eine Überlebensdauer von bis zu einer Woche möglich. Trocknet das Sperma an der Luft, hat dies unweigerlich das Absterben der darin befindlichen Spermien zur Folge.
    Begrifflich strikt zu unterscheiden sind derweil die Spermien vom Sperma (auch Samenflüssigkeit)und dem Seminalplasma. Während die Spermien die eigentlichen Keimzellen sind, ist das Seminalplasma lediglich die Schutz und Nährlösung, die von den Geschlechtsdrüsen produziert wird, und in denen die Spermien bei der Ejakulation transportiert werden. Das Sperma wiederum ist die Gesamtbezeichnung des Ejakulats, also einem Gemisch aus Spermien und Seminalplasma. Nähere Informationen zum Ejakulat und seinen Bestandteilen finden sich auch unter „Das Ejakulat und die Geschlechtsdrüsen“.

    Die Spermatogenese
    Die Entstehung eines Spermiums dauert 64-72 Tage (also ungefähr 10 Wochen) und verläuft innerhalb der Hodenkanälchen, ausgehend von den vorhandenen Stamm-Spermatogonien, über mehrere Stufen der Vermehrung und Reifung bis zur Speicherung der befruchtungsfähigen Spermien in den Nebenhoden.
    Um die Entwicklung der Spermien möglichst optimal vorantreiben zu können, sollte eine Temperatur leicht unterhalb der Körpertemperatur vorherrschen. In Folge dieser Voraussetzung dient die Beweglichkeit des Hodens zum Ausgleich von Temperaturschwankungen. So dehnt sich der Hoden bei erhöhter Wärmezufuhr aus (um die Produktionsstätten vom Körper weg zu bewegen und damit zu kühlen) bzw. zieht sich zusammen, wenn es zur Kälteeinwirkung kommt (um die Körperwärme als Kälteschutz zu nutzen).
    Bei regulär verlaufender, ungehemmter Spermatogenese ist (selbst bei vorheriger, vollständiger Entleerung der Nebenhoden) nach drei Tagen das Maximum an gespeicherten Spermien in den Nebenhoden vorhanden. Von nun an werden ältere Spermien nach und nach wieder zersetzt und vom Körper resorbiert sowie anschließend durch die fortlaufende Spermatogenese durch „frische“ Spermien ersetzt. Der Resorptionsprozess kann bei längerer Enthaltsamkeit auch einen negativen Einfluss auf den Anteil der zeugungsfähigen Spermien bei einer Ejakulation haben sowie die Färbung des Spermas beeinflussen. Ein „Samenstau“, wie ihn manche moderne Legenden heraufbeschwören, ist allerdings nicht möglich.
    Bei einem dringenden Zeugungswunsch ist es daher ratsam, ungefähr in einem Intervall von drei Tagen Geschlechtsverkehr zu haben, da auf diese Weise die maximale Menge zeugungsfähiger Spermien während einer einzelnen Ejakulation ausgestoßen wird.
    Innerhalb des Entstehungs- und Speicherungszeitraums kann die Produktion der Spermien (vor allem negativ) beeinflusst werden. So pausiert z.B. das Einwirken von Wärme oder Kälte die Spermienproduktion. Zu hohe einwirkende Wärme kann die derzeitige Spermienproduktion sogar nachhaltig sabotieren, indem die in der Entstehung befindlichen wie auch bereits in den Nebenhoden eingelagerten Spermien abgetötet werden. Eine für die sichere Verhütung hinreichende Methode stellt dieses Verfahren jedoch nicht dar. Zudem nehmen die Hoden nach Abklingen der Wärme die Produktion regulär wieder auf. Man braucht sich also keine Sorgen um eine dauerhafte Schädigung der Zeugungsfähigkeit machen, wenn es zur Erwärmung der Hoden kommt.

    Das Ejakulat und die Geschlechtsdrüsen
    Das Ejakulat (d.h. die Gesamtmenge der bei einer Ejakulation ausgestoßenen Einzelbestandteile) besteht nur zu einem relativ geringen Anteil aus Spermien. Den weitaus größten Teil macht hingegen das Seminalplasma aus, das in verschiedenen Geschlechtsdrüsen produziert wird. Namentlich den folgenden Drüsen: Der Samenleiterampulle, der Samenblasendrüse, der Vorsteherdrüse (auch Prostata) und der Bulbourethraldrüse (auch Cowpersche Drüse). Geringe Teile des Seminalplasmas werden auch durch die Hoden und Nebenhoden beigesteuert, wobei von diesen vor allem die eigentlichen Spermien beigesteuert werden.
    Der Begriff der Samenflüssigkeit wird derweil diffus verwendet. Während er häufig als Synonym für Sperma verwendet wird, bezeichnet er mitunter auch nur das Seminalplasma (insofern er dann zur Abgrenzung von den eigentlichen Spermien genutzt wird).
    Die folgende Tabelle schlüsselt einmal detailliert auf, welche Drüse welchen Anteil am Gesamtejakulat hat, wie das jeweilige Einzelsekret beschaffen ist und wozu es vornehmlich dient:
    HerkunftAnteilBeschaffenheitVornehmliche Funktion
    Hoden und Nebenhoden5-10%eigentliche Spermienmännliche Keimzellen zur Befruchtung der Eizelle
    Samenleiterampulle und Samenbläschen45-75%basisches Sekret mit viel FruchtzuckerEnergielieferant für die Spermien
    Vorsteherdrüse (Prostata)10-30%dünnflüssiges, leicht milchiges SekretEnzymlieferant für Befruchtung; Erhöhte Spermienbeweglichkeit
    Bulbourethraldrüse (Cowpersche Drüsen)2-5%klebriges, klares SekretPräejakulat, natürliches Gleitmittel
    Diese Zusammensetzung ergibt im optimalen Fall eine Substanz von klebriger, leicht zähflüssiger Konsistenz und von weiß-gräulicher Färbung (meist mit Arealen von stärkerem Weiß und einer milchigen Umgebungsflüssigkeit), die aus chemischer Sicht zu ungefähr 10% aus Salzen, Protein und Hormonen und zu 90% aus Wasser besteht.
    Allerdings ist es vollkommen natürlich, dass die Farbe des Ejakulats von dieser Norm abweicht, da es diverse Faktoren gibt, die sie beeinflussen können. Zum einen kann die Verteilung der Herkunft je Drüse (siehe die prozentualen Anteile) individuell etwas anders gelagert sein, zum anderen kann auch eine anhaltende Enthaltsamkeit oder die Ernährung die Farbe beeinflussen. So ist ein leichter Gelbstich durchaus normal, besonders wenn die letzte Ejakulation bereits eine oder gar mehrere Wochen zurückliegt. Bei wirklich auffälliger Gelbfärbung oder gar bräunlich-roter bzw. grünlicher Verfärbung, ist die Konsultation eines Arztes anzuraten. In dem Fall liegt wahrscheinlich eine Infektion vor bzw. es ist Blut in das Sperma gelangt, was dann ebenfalls abgeklärt werden sollte.
    Der Geruch von Sperma erinnert derweil an Kastanienblüten, kann aber (genauso wie der Geschmack) auch durch den Konsum bestimmter Nahrungsmittel oder sonstiger Substanzen sowie bei Krankheit beeinflusst sein (siehe dazu das Kapitel „Thematische Schnittstellen zum PE-Training“).

    Die Ejakulation
    Die eigentliche Ejakulation wird üblicherweise durch Erreichen des Orgasmus ausgelöst, der in unwillkürlichen, rhythmischen Muskelkontraktionen mündet und auf diese Weise das Ejakulat über die Harnröhre stoßweise abgibt.
    Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Reflexkette, die bereits während der sich aufbauenden Erregung des Mannes beginnt. Genauer ist der Weg bis zu einer Ejakulation in vier Phasen unterteilt: Die Erregungsphase, die Plateauphase, die Orgasmusphase und die Rückbildungsphase. Genaueres zur Erregungsphase und dem Entstehen einer Erektion ist hier zu finden: Anatomische Details: Die Erektion
    In diesem Artikel werden hingegen vor allem die Vorgänge beschrieben, die letztlich zur Ejakulation führen. Deren erster Vorbote setzt in der Plateauphase ein, in der die Bulbourethraldrüse das Präejakulat (auch Precum oder, etwas poetischer, Tropfen der Lust) abgibt, eine klebrige, klare Flüssigkeit, die vor allem als natürliches Gleitmittel für die Penetration dient. Zu beachten ist jedoch, dass diese Flüssigkeit bereits Spermien enthalten kann – z.B. dann, wenn noch einige Spermien von einer vorherigen Ejakulation in der Harnröhre verblieben waren oder aber bereits Spermien durch einen verzögerten Orgasmus bzw. einer vorangegangenen Injakulation zu der Drüse vorgedrungen sind.
    Auf die Abgabe des Präejakulats kann schließlich das Erreichen des Orgasmus folgen, der in den meisten Fällen auch zu einer Ejakulation führt (wobei diese Vorgänge in selteneren Fällen auch getrennt verlaufen können). Der Orgasmus wird vom Zwischenhirn ausgelöst, über Nervenzellen im Rückenmark in die Lenden übertragen und führt dort zur (willentlich nicht steuerbaren) Kontraktion der glatten Muskulatur in Nebenboden, Beckenboden, Samenleiter und Geschlechtsdrüsen. Diese Kontraktion bewirkt dann eine Beförderung der Spermien aus dem Nebenhoden in die Harnröhre, wobei ihnen auf diesem Wege das Seminalplasma aus den zuvor erwähnten Geschlechtsdrüsen beigemischt wird. Der dadurch entstehende, erhöhte Druck in der Harnröhre und Vorsteherdrüse sowie die Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur führen schließlich zum Ausstoß des Spermas. Zeitgleich sorgt die Kontraktion der Muskulatur des Harnblasenhalses zum Verschluss der Blase, so dass weder Sperma in die Blase einfließen, noch Urin der Ejakulation beimengt werden kann.
    Die Menge des abgegebenen Spermas variiert derweil stark und liegt meist zwischen 2 bis 6 ml (als Vergleich: Ein Teelöffel fasst ungefähr 5 ml). Die exakt ausgestoßene Menge unterliegt dabei diversen Faktoren, wie der Stärke der Erregung, der Dauer der vorangegangenen Plateauphase, der verstrichene Zeitraum seit der letzten Ejakulation sowie des Alters des Mannes (die Ejakulatmenge jüngerer Männer ist meist größer als die älterer).
    Nach der Ejakulation folgt dann die Rückbildungsphase, deren essentieller Bestandteil die Refraktärperiode bildet.

    Die Refraktärphase
    Die Refraktärphase beschreibt jene Zeitspanne nach einem Orgasmus, in dem der Mann zu keinem weiteren fähig ist. Sie ist hormonell bedingt und damit sehr wahrscheinlich eine Folge jener Hormone, die beim Orgasmus ausgeschüttet wurden, und jenen, die darauf folgen. So fallen nach einem Orgasmus Adrenalin und Noradrenalin stark ab, während Oxytocin und Prolaktin ansteigen. Es folgt meist eine gewisse Mattheit (auch als „postkoitale Müdigkeit“ bekannt), die auch mit einer teilweise oder gänzlich blockierten Fähigkeit zur Erektion einhergeht.
    Dieser Vorgang ist vollkommen natürlich und die Dauer dieser Etappe kann von Mann zu Mann stark variieren (von wenigen Minuten bis sogar zu mehreren Tagen). Zudem unterliegt sie diversen Faktoren, weshalb es für sie bislang keine Normwerte gibt. So ist zum Beispiel das Alter ein wichtiger Faktor, insofern die Refraktärphase bei jungen Männern deutlich kürzer ist als bei älteren. Sie kann jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand nicht durch erlernbare Techniken unterdrückt oder verkürzt werden, auch wenn derartige Gerüchte bisweilen die populärwissenschaftliche Medienberichterstattung erreicht haben.
    So wird mitunter der durch gezielte Beckenbodenkontraktion herbeigeführte „trockene Orgasmus“ bzw. die „unterdrückte Ejakulation“ als Möglichkeit gepriesen, dem Mann multiple Orgasmen zu ermöglichen. Dies ist allerdings nichts weiter als ein Mythos. Eine unterdrückte Ejakulation führt unweigerlich zu einer Injakulation – also der Abgabe des Spermas im Inneren, ohne Austritt aus dem Körper. Die dabei ausgeschütteten Hormone (die wiederum die Refraktärphase überhaupt erst auslösen) sind dieselben wie bei einer Ejakulation. Das intern abgegebene Sperma wird derweil in die Blase umgeleitet und im Laufe von Tagen resorbiert bzw. mit dem Urin ausgeschieden (mitunter ist dann eine leicht getrübte, milchige Färbung des Urins zu erkennen).
    Entscheidend ist hier also nicht, auf welche Art der Orgasmus bzw. der Samenausstoß erlebt wird – sondern, dass er erlebt wird. Oder anders ausgedrückt: Sobald ein Orgasmusgefühl eingesetzt hat, folgt auch unweigerlich eine Refraktärphase.

    Thematische Schnittstellen zum PE-Training
    Da das PE-Training eine generelle Optimierung der männlichen Sexualität zum Ziel hat, gibt es auch Schnittstellen bei der Spermatogenese, der Produktion der Samenflüssigkeit und der Beeinflussung des Spermageschmacks. Für zuwachsorientiertes Training (hinsichtlich der Vergrößerung des Penis) ist dies zwar irrelevant, nicht aber für die Qualität und Quantität des Ejakulats (was für einige Männer bzw. Paare durchaus von Belang sein und als wichtiges Merkmal der männlichen Sexualität angesehen werden kann).

    Erhöhte Menge und Fruchtbarkeit des Spermas
    Soweit bislang bekannt, lässt sich die Spermatogenese nicht durch Übungen beeinflussen. Es gibt aber Nahrungsergänzungsmittel, die die erhöhte Produktion von Spermien und Seminalplasma begünstigen können. Die Produktion des Seminalplasmas lässt sich derweil auch mittels Übungen erhöhen. So kann regelmäßig angewendetes Ballooning (nicht Edging) die Produktion des Seminalplasmas bzw. die Menge des ausgestoßenen Ejakulats signifikant erhöhen.
    Die zusätzliche Verwendung entsprechender Nahrungsergänzungen kann diesen Effekt weiter verstärken. Wie sich bei den Erfahrungsberichten herauskristallisiert hat, scheint es aber ein natürliches Maximum der Produktion zu geben, so dass man die Menge des Ejakulats oder auch die Menge der Spermien nicht beliebig erhöhen kann. Auch wirken nicht alle Präparate bei allen Männern gleich intensiv. Junge, gesunde Männer sind meist viel näher an ihrem Optimum als ältere, so dass man davon ausgehen kann, dass Männer im Alter von 35+ Jahren deutlicher von entsprechenden Nahrungsergänzungen profitieren können als jüngere.
    Es gibt prinzipiell eine breite Auswahl von frei verkäuflichen Supplementen, die die Spermatogenese bzw. die Bildung des Seminalplasmas begünstigen können. Am Ehesten bietet sich hier bei Interesse ein Selbsttest mit derartigen Produkten an, um die individuellen Auswirkungen prüfen zu können.
    Die folgenden Vitalstoffe, Spurenelemente und Extrakte können die Produktion des Seminalplasmas bzw. die Qualität der Spermien anregen (und damit sowohl zu einem fruchtbareren, als auch vergrößertem Ejakulat führen):
    • Cordyceps-Extrakt
    • Folsäure
    • Kürbiskerne
    • L-Arginin
    • Lecithin
    • Maca-Extrakt
    • Pygeum
    • Schwarzkümmelöl
    • Selen
    • Vitamin C und E
    • Zink
    Weiterhin kann man die Vitalität und Menge der Spermienanzahl auch durch die Reduktion von negativen Einflüssen erreichen. Dazu zählen z.B. das Einstellen des Rauchens, der reduzierte Konsum von Alkohol und das Vermeiden von unnötiger Erwärmung der Hoden.

    Die Verbesserung des Spermageschmacks
    Eine weitere theoretische Optimierungsmöglichkeit besteht beim Geschmack des Spermas, da dies für die meisten Menschen weder einen anziehenden Geruch, noch einen appetitlichen Geschmack haben dürfte. Hier gibt es jedoch offenbar derzeit keine Produkte auf dem Markt, die eine solche Geschmacksveränderung gezielt bewirken. Vor einigen Jahren erschienen zwar Produkte namens „Semenex“ und „Sweet Release“, die eine Veränderung des Spermageschmacks über eine Pulver- bzw. Tabletteneinnahme bewirken sollten, jedoch scheint der Bezug dieser Mittel mittlerweile nicht mehr möglich zu sein.
    Wie aber bereits zuvor in diesem Artikel angesprochen, kann man durch gezieltes Vermeiden bzw. Hinzugeben bestimmter Nahrungsmittel eine Geschmacksbeeinflussung bewirken.
    Möchte man den Geruch und den Geschmack des Spermas also auf natürliche Weise verändern, kann man sich an den folgenden Richtlinien orientieren.

    Positiver Einfluss
    • Hohe Wasserzufuhr (schwemmt Gift- und Bitterstoffe aus dem Körper)
    • Obst mit hohem Fruchtzuckergehalt (z.B. Ananas, Papaya, Melonen, Mangos, Äpfel, Grapefruits, Litschi, Bananen, Melonen oder Trauben; lässt den Spermageschmack süßer werden)
    • Nahrungsmittel mit viel Chlorophyll (z.B. Petersilie, Seegras und Sellerie; führt ebenfalls zu mehr Süße)
    • Zimt, Kardamom, Pfefferminze, Ingwer
    • Kokosmilch
    Negativer Einfluss
    • Nikotin, Alkohol und Koffein (lassen den Geschmack bitterer werden)
    • Hefebier (nicht nur durch den Alkohol, sondern auch durch die Hefe)
    • Hoher Fleischkonsum (bestenfalls reduzieren bzw. wenn dann auf Fleisch mit hohem Proteingehalt achten)
    • Blumenkohl, Brokkoli, Spargel, Knoblauch und Zwiebeln
    • Erhöhter Käsekonsum (sorgt für salzigen Geschmack)
    • Starke Nutzung von scharfen Gewürzen (z.B. Curry, Pfeffer; erzeugt einen herben Geschmack)
    Während sich viele dieser Tipps für manche wie die Abkehr von allen Freuden lesen mögen, kann man sie bei Interesse dennoch als Grundlage für eine alltagstaugliche Umstellung nutzen. So dürfte der vermehrte Konsum von Fruchtsäften bzw. anderer versüßender Substanzen durchaus im Rahmen des möglichen sein, ohne sich allzu eingeschränkt in seiner Ernährung zu fühlen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass eine Veränderung des Spermageschmacks nur dann erreicht wird, wenn man dauerhaft für eine entsprechende Ernährung sorgt. Sich also vor dem Sex ein Glas Mangosaft einzuschenken, wird ohne jeden Zweifel nicht genügen, um ein positives Ergebnis zu bewirken.
    An dieser Stelle sei auch noch einmal gesagt: Ungeachtet aller Maßnahmen, die man ergreift, um den Geschmack des eigenen Spermas aufzuwerten, bleibt es eine Tatsache, dass es niemals zu einer Universalleibspeise des Menschen werden wird. Zweifelsfrei kann man seiner Partnerin bzw. seinem Partner mit solchen Ernährungsumstellungen dabei helfen, den Geschmack angenehmer zu finden, nur sollte man sich bewusst machen, dass die Veränderung dennoch nicht ausreichend sein mag, um Sperma wirklich „genießbar“ werden zu lassen. Einen Versuch kann es aber dennoch wert sein.
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