Zwei sehr aktuelle Studien zum Thema Peyronie’s Disease

chimpone

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Hallo zusammen,

ich hänge mal hier zwei Paper zum Thema Peyronie Krankheit an, die ich selbst nur überflogen, aber noch nicht wirklich studiert habe (werd ich nachholen). Bei allen Erfolgen, die wir hier so feiern, sollten wir weiterhin kritisch bleiben, ob das, was wir hier machen, auf lange Sicht nicht ernsthafte Konsequenzen haben kann.

Ich sage nicht, dass diese Paper die "ernsthaften Konsequenzen" belegen. Aber wir sollten weiter diesbezüglich aufpassen

EDIT: Ich kann hier keine Dateien anhängen?

Paper 1:
Repeated Micro-Trauma of the Penile Tunica Albuginea: A New Animal Model of Peyronie's Disease
Objectives: To compare effects of repairing injured tunica albuginea (PTA) of rat penis by single or repeated local injections of chlorhexidine ethanol (ChE) into the PTA and to establish a new animal model of Peyronie's disease (PD). Materials and Methods: Forty-two rats were divided into 7 groups. Rats either served as the normal control group with 1-5 injections of 0.9% saline or they received a single injection, 2, 3, 4, or 5 injections of ChE (0.1% chlorhexidine gluconate plus 15% ethanol dissolved in saline); rats in the positive control group were injected with TGF-β1. At 60 days after the last injection, the intracavernous pressure, degree of penile curvature, and histology were evaluated. Results: Compared with the single injection of the ChE group, we found the following in the repeat ChE injections groups: an increase in the degree of penile curvature, fibrous plaques in the PTA and/or corpus cavernosum, broken elastic fibers, slightly decreased erectile function, and an increased expression of TGF-β1 and αSMA. Conclusions: Repeated ChE injuries of PTA may lead to fibrosis. This represents an excellent model of PD that involves repeated injections of ChE into the local PTA as well as reveals the pathophysiologic mechanism of PD.

Paper 2:
Extracellular matrix alterations after blood instillation in tunica albuginea of rats
The cause of Peyronie’s disease (PD) is still not completely understood. The objective of this study, therefore, was to analyze the histological and biochemical alterations that occur after the instillation of blood in the tunica albuginea (TA) of rats with an emphasis on the remodeling process of ECM. Thirty male Wistar rats were divided into 4 groups: two control groups with instillation of distilled water in TA followed by penectomy after 15 days or 45 days, respectively and two experimental groups with instillation of blood in TA followed by penectomy after 15 days or 45 days, respectively. Histological, immunofluorescent and immunohistochemical analyses were performed. The higher presence of fibrotic tissue in rats injected with blood demonstrated alterations in TA similar to inflammation found in PD. The increased expression of TGF-β, MMP9, HPSE, and biglycan associated with the decreased expression of syndecan-1 and aggrecan in the experimental groups suggested an enhancement in the remodeling of ECM. The results contribute to show that blood instillation on TA appears to trigger alterations in the ECM similar to the ones found in inflammatory diseases such as PD.
 

Dampfhammer2000

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Dachte immer mein Englisch ist recht gut, aber hier stoße ich dann doch an meine Grenzen.

Kann mir mal jemand das Wichtigste übersetzen, bzw. die Kernaussage erklären.
 

Leichenfingerjoe

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Echt schwierig zu verstehen.
Da ichs nicht 100% übersetzen kann lass ichs lieber. :)
Aber es scheint einen zusammenhang zwischen Mikrotraumata, in der Studie durch Chlorhexamed, was ich zum Gurgeln nehme, hervorgerufen und erektiler dysfunction, Vernarbungen im Penis und allerhand andere scheusslicher Dinge zu geben.

Auch ist die Applikation von Blut in den Penis per Spritze eher kontraproduktiv.
Sie haben den Druck in Penis erhoht und hierbei kam es auch wie in der ersten Gruppe zu einem Übermaß an Freisetzung von einem Wachstumsfaktor (Tgf).
Dieser induziert die Bildung von Kollagen Typ 1 und somit einer erhöhten Fasernausbildung und Narbenbildung im Gewebe des Schwellkörpers.

Folge krummer Penis und sonstige Funktionsbeeinträchtigungen.

Kannst ja mal schauen ob du die artikel bei pubmed findest. Kannst links freie Literatursuche anklicken. Versteht man dann besser als wenn man nur den Abstrakt ließt .
 

chimpone

PEC-Lehrling (Rang 2)
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Echt schwierig zu verstehen.
Da ichs nicht 100% übersetzen kann lass ichs lieber. :)
Aber es scheint einen zusammenhang zwischen Mikrotraumata, in der Studie durch Chlorhexamed, was ich zum Gurgeln nehme, hervorgerufen und erektiler dysfunction, Vernarbungen im Penis und allerhand andere scheusslicher Dinge zu geben.

Auch ist die Applikation von Blut in den Penis per Spritze eher kontraproduktiv.
Sie haben den Druck in Penis erhoht und hierbei kam es auch wie in der ersten Gruppe zu einem Übermaß an Freisetzung von einem Wachstumsfaktor (Tgf).
Dieser induziert die Bildung von Kollagen Typ 1 und somit einer erhöhten Fasernausbildung und Narbenbildung im Gewebe des Schwellkörpers.

Folge krummer Penis und sonstige Funktionsbeeinträchtigungen.

Kannst ja mal schauen ob du die artikel bei pubmed findest. Kannst links freie Literatursuche anklicken. Versteht man dann besser als wenn man nur den Abstrakt ließt .
Habe die Studien auf dem Rechner. Ich wollte sie hier anhängen, aber das geht nicht. Oder ich übersehe etwas.
 
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