Klima, Lebensstil und Egoismus

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KarlMags

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Hallo zusammen,

mit 2013 beschäftigte ich mich mit Politik und sozialer Gerechtigkeit. Anstoß gab eine Rede von Gregor Gysi. Ich ordnete mich fortan der politischen Linken zu und fragte mich, wie man guten Gewissens CDU und rechts davon wählen kann. Mittlerweile bin ich die Linken leid, sie sind leider ziemlich enttäuschend, weil die Fronten der Strömungen innerhalb der politischen Linken so verhärtet sind. Die reden den lieben langen Tag lang über Trotzki, Kapitalisten, Anti-D und Anti-Imp und kriegen nichts geschissen. Ich habe viele schlaue, reflektierte Leute kennengelernt und hab mich oft gefühlt wie ein 12jähriger, der arte guckt. Grundsätzlich teile ich viele linke Ansätze, aber seit dem Erstarken des Bewusstseins, dass die Menschen die Lebensgrundlage ihrer Nachfahren zerstören, habe ich mich von den Linken verabschiedet und unterstütze die Grünen. Warum? Kapitalismus ist scheiße, klar, aber wenn wir nicht mehr aufpassen, haben wir bald nicht mehr genügend fruchtbare Felder mehr, auf denen wir für die Kapitalisten arbeiten können. ;) Ich denke also, dass es wichtiger ist, das große Leid durch vorzeitige globale Erwärmung abzuwenden, als richtig zu gendern und soziale Gerechtigkeit zu schaffen (bin zugegebenermaßen auch relativ vermögend^^).
Nun stellt sich mir als linksgrünversiffter 30jähriger die Frage danach, wie ich mein Leben gestalte. Müslifressen, Fahrradfahren? Weit gefehlt.

Zunächst ein Blick auf die Rahmenbedingungen. Waldbrände, häufige Dürreperioden, häufige extreme Niederschläge, in der Folge Überschwemmungen, der Meeresspiegel steigt, das ewige Eis schmilzt wie butter in der Pfanne & wir essen Plastik, weil wir die Meere als Müllhalde benutzen. Wir wissen seit 40 Jahren, dass es kurz vor 12 ist und nun bleibt ein 10 Jahres Zeitfenster, den Karren aus dem Deck zu ziehen, anderenfalls treten irreversible Schäden ein. Der Großteil der Menschheit nimmt das schulterzuckend hin und wählt weiter Politiker, die keine Veränderung anstreben.

Corona hat gezeigt, dass wir nicht im Stande sind, intelligent mit Krisen umzugehen. Die Prokrastination in der Klimapolitik bestätigt das.

Ich habe resigniert: "Fickt euch, ich buch jetzt ne Kreuzfahrt. Ist die Zukunft eurer Kinder, nicht meiner!"

Dummerweise hat meine Partnerin einen Kinderwunsch. Was mich zu der Frage führt: Kind kriegen oder nicht?

Ein Kind zu zeugen ist Egoismus pur. Das macht man ja, damit das eigene Leben erfüllt ist mit Liebe, Zuneigung, Aufgabe & Sinn.
Aber ist das jetzt egoistischer als es früher der Fall? Ich sage: Nein. Früher war die Welt auch schon ein Ort, an dem mega viel Scheiße anging. Kriege, Hungersnöte, Krankheiten, viel Arbeit - wenig Brot. Kinder hatten einen Aufgaben zu erfüllen: Entlastung bei der Arbeit und Pflege im Alter. Heute müssen sie halt einfach nur da sein, möglichst keine scheiße bauen, gesund sein und uns lieb haben, dann ist alles jut. Klar, das Leben meiner Kinder wird tendenziell beschwerlicher als meines, aber ist das ein Grund, keine Kinder zu kriegen? Nein, das Leben meiner Großeltern war beschwerlicher als meins, warum sollte es nur bergauf gehen?
Dann die nächste Frage: Ist es egoistisch, Kinder zu kriegen, die dann Emissionen erzeugen und Rohstoffe verbrauchen. Meine Antwort: ja, aber es ist kein Grund, diese Kinder nicht zu kriegen, denn:

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir es nicht schaffen werden, die globale Erwärmung aufzuhalten.
Ich zeuge ein Kind, das in Wohlstand geboren wird; ihm wird es vergleichsweise gut gehen. Und ich hab meinen Liebe-Lieferanten.

Klar: Es wird richtig was abgehen auf unserer Kugel. Abermillionen Menschen werden ihre Heimat verlassen müssen und niemand wird sie aufnehmen wollen. Und auch unser Leben wird beschwerlicher und der ein oder andere Kreislauf wird im Sommer vorzeitig versagen (die körperliche Gesamtzustand wird stetig schlechter, weil wir immer fetter werden). Gut, das entlastet wenigstens die Kassen. Die Ersparnisse brauchen wir dann, weil die Lebensmittel teurer werden^^

Aber: Nichts ist endlos, d.h. die Menschheit geht so oder so irgendwann zugrunde und selbst das Universum soll ja auch irgendwann nicht mehr sein. Dann gibt es nichts; keinen Raum und keine Zeit. Ob wir uns JETZT die Lebensgrundlage entziehen, irgendein Asteroid in ein paar Millionen Jahren die Erde zerstört, die Sonne in ein paar Milliarden Jahren die Erde verschluckt oder das Universum in einer Art umgekehrten Urknall verschwindet, ist objektiv irrelevant.

Wer seinen Egoismus annimmt, kann unbeschwert sagen: Nach mir die Sintflut!
Ich wähle die Grünen und drücke vom Kreuzfahrtschiff aus die Daumen. Völlig ohne Doppelmoral. Soweit verständlich?
 
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ANUBIS99

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Ich verstehe Deine Ansicht. Allerdings ist links nicht zwangsweise besser als rechts. Die gesunde Mitte ist gut. Die bewohner eines Staates sollten ein wenig Nationalstolz mitbringen. In Deutschland ist sowas fehl am Platz oder wird mit der rechten Szene gleichgesetzt. Die Amis nennen sowas Patriotismus. Ein Staat sollte immer zuerst sein eigenes Volk fördern, anstatt andere Staaten. Deshalb bleibt die Linke unwählbar. Die Grünen fordern eine Parteiendikatur an und würden unsere Freiheit und unsere Wirtschaft massiv zerstören.


Robert Harbeck sagte dazu im Interview:

„Verbote sind die Bedingung für Freiheit“​



Dementsprechend kannst du alle großen Parteien im Großen und Ganzen vergessen. Was anderes außer Kapitalismus funktioniert nicht. Die einzige Großpartei die eventuell wählbar wäre, ist die FDP. Aber hudnerprozentige Perfektion wirst du nie finden. Schau lieber in die Kleinparteien. Laut Bundestagswahl Prognosen steigt die Zahl der Kleinparteiwähler. Ansich eine schöne Sache. Großparteien sind immer häufiger mit Korruption zu verbinden. Die Grünen und ihre Idealen kann man soweit vergessen. Ich sage nur Kosovo :)

Und das sage ich als Veganer...hier liegt die wahre Doppelmoral ;)

Und zum Thema Kinder kriegen stimme ich dir defintiv zu. Am Ende liegt es in deinem Ermessen, ob du ein Kind bekommen willst oder nicht. Kinder sind etwas schönes. Aber zu welchem Preis? Irgendwann hat uns der Klimawandel soweit im Schach, dass wir keinen weiteren Zug ausführen können...Schach Matt. Allerdings, wie du schon sagtest, könnte jederzeit etwas passieren. Vertraue auf dein Gefühl und lasse dich nicht von so vielen äußeren Faktoren beeinflussen. Sterben tun wir alle, aber Leben wird nicht jedem gewährt :)
 

KarlMags

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Die bewohner eines Staates sollten ein wenig Nationalstolz mitbringen.
Dafür sehe ich keine Notwendigkeit.
Patriotismus ist der erste Ansatz für die Unterscheidung zwischen "Wir" und "Die". Ob man das will, ist die Frage. Das muss jeder für sich selbst beantworten.
Ein Staat sollte immer zuerst sein eigenes Volk fördern, anstatt andere Staaten. Deshalb bleibt die Linke unwählbar.
Dieser Schluss ergibt für mich keinen Sinn. Die Linke möchte soziale Gerechtigkeit in Deutschland und die Kluft zwischen arm und reich verhindern. Rein praktisch ist die Linke in meinen Augen die beste Wahl für den größten Teil der Deutschen.
Was anderes außer Kapitalismus funktioniert nicht.
Wenn ich mir die Welt anschaue komme ich zu dem Schluss, dass auch der Kapitalismus nicht funktioniert.
Die einzige Großpartei die eventuell wählbar wäre, ist die FDP.
Die FDP erfreut sich steigender Beliebtheit. Liberalismus in Zeiten von Freiheitseinbußen ist meines Erachtens eine erwartbare Reaktion. Die FDP bietet aber meines Erachtens keine Antworten auf relevante Fragen.

Die Grünen fordern eine Parteiendikatur an und würden unsere Freiheit und unsere Wirtschaft massiv zerstören.
Den Punkt "Parteiendiktatur" verstehe ich nicht. Ich wüsste jetzt nicht, was die Grünen fordern und die individuelle Freiheit massiv zerstören würde. Ebenso denke ich, dass sich die Wirtschaft in einem grün regierten Land gut entwickeln kann - warum auch nicht?
 

Schwanzuslongus

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Danke @KarlMags für Deine Meinung.

Allerdings bin ich der Meinung, dass sich keine der etablierten Parteien um unser Hauptproblem kümmert, nämlich die Überbevölkerung unserer Erde. Erst wenn dieses Problem angepackt wird, haben wir eine echte Chance unsere Welt zu retten.
 
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It_hurts ;)

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Moin @KarlMags @ANUBIS99

früher habe ich viele deiner Ansichten (Karl) geteilt. Erst habe ich mich Links eingeordnet, dann Grün. Mittlerweile zieht es mich immer mehr zur "dunklen" rechten Seite. Warum?

Die Politik kann nicht mehr differenzieren. Man schafft es aufgrund des "Nazi" Tabus in Deutschland nicht, richtig gute Lösungen zu finden. Beispiel Flüchtlingskrise. Am Anfang habe ich unsere Willkommenskultur noch gefeiert. Schön, dass diesen Menschen in Not geholfen wird. Aber wird auch mal der Hahn zugedreht wenn es keine Ende nimmt und die finanzielle und "kulturelle" Belastung der eigenen Bevölkerung zunimmt? Nein. Schaut euch mal die Ausgaben des Bundes für Flüchtlingehilfe an. Wir bezahlen das alles MASSIV teuer.

Leider hat man nie etwas vernünftiges draus gemacht. Keine "Grundlagen der Kultur, des Rechts, des Verkehrs" werden vermittelt. Nix.

Integration? Hm. Weiß gar nicht mehr ob ich das will. Ich glaube langsam favorisiere ich Ethno-Pluralismus.

War 2 Wochen in Schweden da siehts genauso aus. Bald haben wir überall Multikulti und alle sind überall. Wozu geh ich dann reisen? Wenns überall, alles gibt und alles Mischkulturen sind?

Mal frei gesprochen. Ich mag andere Menschen aber ich glaube wir hier in D haben ein ernsthaftes Problem sinnvolle Lösungen zu finden, weil alles was richtung zu viel staatliche Kontrolle und zu sehr für die eigenen Bevölkerung gedacht ist gleich "nazimäßig" ist.
 

ANUBIS99

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Dafür sehe ich keine Notwendigkeit.
Das liegt in deinem Ermessen.
Patriotismus ist der erste Ansatz für die Unterscheidung zwischen "Wir" und "Die". Ob man das will, ist die Frage. Das muss jeder für sich selbst beantworten.
Im Krieg gibt es auch nur diese Unterscheidung: Entweder "Ich" oder "Der" :). Das gleiche beziehe ich auch auf die Flüchtlingspolitik.
Dieser Schluss ergibt für mich keinen Sinn. Die Linke möchte soziale Gerechtigkeit in Deutschland und die Kluft zwischen arm und reich verhindern. Rein praktisch ist die Linke in meinen Augen die beste Wahl für den größten Teil der Deutschen.
Die Linke fördern viel mehr die kleinen "Schmarotzer", anstatt die hart arbeitenden Menschen, die viel verdienen. Wieso sollten Selfmade Millionäre noch mehr bluten. Die Superreichen Konzerne sollte man zum Bluten bringen. Aber wer würde sonst unsere Politiker extra bezahlen :)? Die Steuern sind schon hoch genug. Ziel sollte es sein Steuern einzusparen. Das hat die CDU in meinen Augen schon verbockt. Die Grünen wollen auch nur die Steuer erhöhen, um ihre radikalen Ziele durchzusetzen. Auf den ersten Blick ergibt das Sinn. Grüne Politik beginnt auf dem Teller :)
Wenn ich mir die Welt anschaue komme ich zu dem Schluss, dass auch der Kapitalismus nicht funktioniert.
Tut es auch nicht. Nur es funktioniert besser als Kommunismus. In Ländern wie Russland, Nordkorea und China geht es den Menschen nicht sonderlich gut. Obwohl sich bei Russland die Meinungen spalten.
Die FDP erfreut sich steigender Beliebtheit. Liberalismus in Zeiten von Freiheitseinbußen ist meines Erachtens eine erwartbare Reaktion. Die FDP bietet aber meines Erachtens keine Antworten auf relevante Fragen.
Die FDP reagiert zumindest auf die Digitalisierung und Umweltpolitik vernüftigt.
Den Punkt "Parteiendiktatur" verstehe ich nicht. Ich wüsste jetzt nicht, was die Grünen fordern und die individuelle Freiheit massiv zerstören würde. Ebenso denke ich, dass sich die Wirtschaft in einem grün regierten Land gut entwickeln kann - warum auch nicht?
Wie sollte die Wirtschaft in einem grünen Land steigern? Cannabis legaliserung fördern auch die FDP, das wieder mehr Steuern einringen würde. Jedoch wollen die Grünen die Gewerbesteuer steigern, das noch mehr Firmen dazu veranlasst Steuern zu umgehen. Außerdem sind einige Aussagen der Grünen mit Vorsicht zu genießen.

Moin @KarlMags @ANUBIS99

früher habe ich viele deiner Ansichten (Karl) geteilt. Erst habe ich mich Links eingeordnet, dann Grün. Mittlerweile zieht es mich immer mehr zur "dunklen" rechten Seite. Warum?

Die Politik kann nicht mehr differenzieren. Man schafft es aufgrund des "Nazi" Tabus in Deutschland nicht, richtig gute Lösungen zu finden. Beispiel Flüchtlingskrise. Am Anfang habe ich unsere Willkommenskultur noch gefeiert. Schön, dass diesen Menschen in Not geholfen wird. Aber wird auch mal der Hahn zugedreht wenn es keine Ende nimmt und die finanzielle und "kulturelle" Belastung der eigenen Bevölkerung zunimmt? Nein. Schaut euch mal die Ausgaben des Bundes für Flüchtlingehilfe an. Wir bezahlen das alles MASSIV teuer.

Leider hat man nie etwas vernünftiges draus gemacht. Keine "Grundlagen der Kultur, des Rechts, des Verkehrs" werden vermittelt. Nix.

Integration? Hm. Weiß gar nicht mehr ob ich das will. Ich glaube langsam favorisiere ich Ethno-Pluralismus.

War 2 Wochen in Schweden da siehts genauso aus. Bald haben wir überall Multikulti und alle sind überall. Wozu geh ich dann reisen? Wenns überall, alles gibt und alles Mischkulturen sind?

Mal frei gesprochen. Ich mag andere Menschen aber ich glaube wir hier in D haben ein ernsthaftes Problem sinnvolle Lösungen zu finden, weil alles was richtung zu viel staatliche Kontrolle und zu sehr für die eigenen Bevölkerung gedacht ist gleich "nazimäßig" ist.
Witzig, den gleichen Weg bin ich auch eingegangen.

Nur weil man etwas gegen zu viel Mulitkulti hat, wird man mit den Braunen in einen Topf geworfen o_O
 
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It_hurts ;)

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Witzig, den gleichen Weg bin ich auch eingegangen.

Nur weil man etwas gegen zu viel Mulitkulti hat, wird man mit den Braunen in einen Topf geworfen o_O
Da hilft nur so lange Protestwählen bis der Groschen fällt.
 

mario904

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wie vermessen sind wir, dass wir der meinung sind, nur weil wir menschen "hier" sind muss alles so bleiben wie es ist. die erde ist seit ihrer entstehung im wandel. es gab schon immer hitze, kälte, dürren, überschwemmungen, eiszeit etc. und wir sind der meinung, wir könnten das mit geld aufhalten... wie lächerlich.
 

Rollo_82

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Eigentlich hatte ich auch einen Absatz zum Thema Wahl, Parteien und politische Einordnung geschrieben, aber Politik anonym zu diskutieren, ist nicht mein Fall.

Ich sagte auch immer, dass die Erde im stetigen Wandel ist, nur geht der Wandel immer zügiger und ist nicht auf natürliche Prozesse zurückzuführen. Es gäbe so viele einfache Dinge, die man umsetzen könnte und den Ausstoß von CO2 reduziert.
Lokale Produkte, allem voran aber SAISONALE Produkte. Keiner will aber Geld ausgeben, um mehr regional zu tun, daher Nordseekrabben in Marokko puhlen, weil der Transport auf der Straße und die Arbeit in Marokko billiger ist, als das Ganze regional zu erledigen. Ja, ich weiß, das ist das klassische Beispiel, trifft den Nagel aber auf den Kopf.
Das Problem am Wetter ist die Abhängigkeit von Strömungen, die aufgrund der Erwärmung abnehmen, somit die Wetterlagen nicht mehr verteilen, sondern warme Regionen heißer macht, kalte Regionen kälter macht und, und, und... Simpel gesagt.
Was die Überbevölkerung angeht: Was soll man machen? Ein-Kind-Politik ist mehr oder weniger gescheitert. Zwangsmaßnahmen ließen sich schwer durchsetzen, wenn es beim Maske tragen schon losgeht.
Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Jahrzehnten, das Wetter in gewisser Weise zu kontrollieren, um zum Beispiel die Erträge in der Landwirtschaft zu maximieren, weil man Idealbedingungen schafft.
 

KarlMags

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wie vermessen sind wir, dass wir der meinung sind, nur weil wir menschen "hier" sind muss alles so bleiben wie es ist. die erde ist seit ihrer entstehung im wandel. es gab schon immer hitze, kälte, dürren, überschwemmungen, eiszeit etc. und wir sind der meinung, wir könnten das mit geld aufhalten... wie lächerlich.
Es ist erwiesen, dass menschliche Aktivität zur Erderwärmung beiträgt.

Da hilft nur so lange Protestwählen bis der Groschen fällt.
Protestwählrn meinetwegen, solange keine Faschisten gewählt werden.
 

Castiel

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Was die Überbevölkerung angeht: Was soll man machen?
Die Überbevölkerung macht mir nicht mehr so große Bedenken, wenn man sich anschaut, was in Industriestaaten mit hoher Bildungsquote passiert. Die Geburtenrate wird mit zunehmenden Bildungsgrad rapide sinken, wir und Japan sind doch bestes Beispiel. Und was den Klimawandel angeht habe ich von Experten gehört, dass es effektiver wäre die armen Länder in Afrika und Asien zu unterstützen (durch Bildung usw.), weil sobald Menschen nicht mehr von der Hand im Mund leben, interessieren sie sich von ganz allein für den Klimawandel. Schwieriges Thema.
 

Norb0

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Kinder in die Welt setzen? In diese Welt? Welche Zukunft liegt vor ihnen, Kampf um das Wasser und den Lebensraum? Habe leider nur negative Gedanken dazu!
 

joe

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Interessanter Thread @KarlMags

Du, Anfang 30, in glücklicher Beziehung hast eine Frau, die Du liebst und mit der du begraben werden möchtest, sie liebt dich und sie will ungeschützt die Spalte abgefüllt bekommen.

So schön, so normal.

Aber wir Männer sind da viel komplizierter. Aus Deinem Text entnehme ich die Frage:

Will ich ein Kind?

Nun, mach dich erstmal von allem frei.

Konzentrierte Dich nur auf Dich.

Dann Frage an Dich selbst, willst du ein Kind?

Sei egoistisch!

Frage nur dich ganz alleine. Du musst damit zurecht kommen, du musst glücklich werden mir der Entscheidung und der Verantwortung für dieses Kind.

Ja, Ende, aufhören zu lesen. Geh und fick Deiner Partnerin alle Sinne aus dem Kopf. Es wird der geilste Sex Deines Lebens.Du wirst stolzer Vater mit allem was dazu gehört.

Nein? Geh hin, Fick Deine Freundin mit Verhütung und sei dir sicher, sie wird früher oder später entweder fremd gehen oder dich verlassen.
Sollte Sie bei dir bleiben, aber aus Liebe verzichten, Sie wird immer etwas in ihrem Leben vermissen, Eure Beziehungen wird einen Knacks behalten.

So, das war der relevante Teil. Alles andere ist Schnulli dagegen.

Die Menschheit wird mit dem Klimawandel zurecht kommen, für viele Menschen wird es schwierig werden, viele Menschen werden auch sehr glücklich sein. Es ist die Zukunft, die keiner kennen kann. Übernimm im Kleinen Verantwortung für Dinge, die Dich stören und du für Dich ändern kannst. Egal was es ist. Wenn es Dir richtig erscheint, dann tu es. Das ist Dein Beitrag zur besseren Welt.

Solltest du Kinder haben dürfen, erziehe sie zu selbstständigen, intelligenten Menschen. Mehr muss kein Vater leisten. Es ist DIE Leistung.

Und immer daran denken:

Freiheit ist das Recht alles zu tun was einem Anderen nicht schadet.


Ach ja, und jetzt geh in Dich und frage Dich, ob du ein Kind willst.

Grüße Joe
 

Rollo_82

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Protestwählrn meinetwegen, solange keine Faschisten gewählt werden.
Dann meinetwegen, Tierschutzpartei oder sowas, Auswahl gibt es ja genug. Nur sollten sich die Protestwähler dann auf eine Sache einigen.
 

adrian61

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Klimawandel ist - entgegen der Behauptung von Grünen - nicht menschengemacht. Aber es ist logisch, dass Milliarden von Menschen dazu beitragen. Da müssen sie nicht mal Autofahren, es reicht schon, wenn sie atmen und furzen.

m.E. wird aber der Kampf von der falschen Seite aufgenommen. Bevor es an "große Projekte" geht, sollte man im Kleinen beginnen.
Mülltrennung, Recycling, Verpackungen, Kleidung, Transportwege und -mittel, Wegwerfmentalität usw sind sicherlich Felder in denen sich viel erreichen ließe, bevor man Dinge andenkt wie Auto- oder Reiseverbote (die ohnehin nur für den "Pöbel" gelten sollen)
 

joe

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@adrian61 Deine Aussage ist falsch.
Der Klimawandel ist vom Menschen gemacht. Hierfür gibt es unzählige seriöse wissenschaftliche Belege. Das zu leugnen ist einfach nur noch lächerlich und ewiggestrig.

Atmen und Furzen ist übrigens klimaneutral...

Mit dem "im Kleinen" etwas Gutes tun fährt man sicherlich schon ganz gut, aber, es reicht definitiv nicht.
 

adrian61

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Der Klimawandel ist vom Menschen gemacht. Hierfür gibt es unzählige seriöse wissenschaftliche Belege. Das zu leugnen ist einfach nur noch lächerlich und ewiggestrig.
Schön, dass sich das Klima noch nie gewandelt hat seit die Erde besteht und nur der Mensch die Macht hat solches zu bewerkstelligen. Apodiktische Aussagen wie die Deine sind einer Annalena Baerbock würdig, ernst zu nehmen und zukunftsweisend. Vergiss nicht, die Kobolde zu grüßen.
 

joe

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Es geht nicht darum, ob sich das Klima gewandelt hat, sondern was die Ursache ist.

Die Ursache ist bei der jetzigen irre rasanten Erwärmung eindeutig der Mensch. Das ist nunmal Fakt. Da hilft auf Dein Ausflug ins politisch Diffamierende nichts @adrian61

Wenn das Annalena würdig ist, von mir aus, dann hat sie eben Recht. Ich habe damit kein Problem anzuerkennen, dass jemand Recht hat auf Basis von eindeutigen Fakten.
 
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Rollo_82

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Schön, dass sich das Klima noch nie gewandelt hat seit die Erde besteht und nur der Mensch die Macht hat solches zu bewerkstelligen. Apodiktische Aussagen wie die Deine sind einer Annalena Baerbock würdig, ernst zu nehmen und zukunftsweisend. Vergiss nicht, die Kobolde zu grüßen.
Der aktuelle Wandel ist vielleicht nicht rein menschengemacht, aber auf jeden Fall durch den Menschen enorm beschleunigt. Sicherlich ist die Erde in einem steten Wandel. Allerdings sorgt der Mensch durch die Rodung von monströs großen Flächen von (Regen)Wäldern unter anderem dafür, dass der Ausgleich nicht mehr stattfinden kann, durch Massentierhaltung(Methan und Rinder), Umweltverschmutzung, etc... dafür, dass es sich momentan ziemlich beschleunigt.
 
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